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Seniorenvertreter in der OÖGKK für eine starke, selbstständige OÖGKK auch in Zukunft

Die beiden Spitzen des Beirats in der OÖGKK, Josef Pühringer und Franz Röhrenbacher wenden sich mit einem eindringlichen Appell an die Politik: „Eine Zentralisierung der Kassen in Wien, eine Verstaatlichung des Systems und der Zugriff auf Beiträge und Rücklagen der OÖGKK-Versicherten sind zu unterlassen!“ Beide unterstützen die laufende Unterschriften-Aktion und Online-Petition „Ja zu meiner OÖGKK!“.

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Der Beirat vertritt in der OÖGKK besonders die Interessen der Pensionistinnen und Pensionisten sowie der Pflegegeldbezieherinnen und Pflegegeldbezieher, also genau jener Gruppen, die am stärksten von den politischen Plänen zu Kassenzusammenlegungen betroffen wären.

 

„Wir verlangen, dass Oberösterreich in der Gesundheit auch weiterhin gut versorgt ist. Eine Zentralisierung der GKKs und ihrer Beitragsgelder in Wien führt womöglich zu einer Einschränkung der Leistungen bei der Versorgung der Versicherten. Da geht es um unser Geld. Und da geht es um die Qualität der Gesundheitsversorgung – und dabei wollen wir uns auf keine Risken einlassen“, sind sich Beiratsvorsitzender Pühringer und sein Stellvertreter Röhrenbacher einig.

 

Es geht um die Qualität der medizinischen Versorgung

Besonders die älteren Versicherten und die Menschen mit Beeinträchtigungen oder schweren chronischen Erkrankungen würden als erste spüren, wenn Sand ins Getriebe der oberösterreichischen Gesundheitsversorgung kommt: „Menschen, die schwer, mehrfach oder chronisch krank sind, wissen: Es braucht ein Netz von vielen Gesundheitsberufen, die gut zusammenarbeiten, damit eine Versorgung aus einem Guss herauskommt. Dieses Netz ist in Oberösterreich von der OÖGKK mit ihren Partnern sorgsam geknüpft, von den Ärzten über Apotheken, Bandagisten und Rettungsorganisationen bis zu Spitälern und Rehakliniken. Dieses Netzwerk braucht laufende Weiterentwicklung. Wir können uns nicht vorstellen, dass so etwas von einem Verwaltungsmoloch in Wien besser gemacht werden kann als hier vor Ort“, betonen Pühringer und Röhrenbacher.

 

Es geht um´s oberösterreichische Geld

„Die Rücklagen der OÖGKK gehören niemand anderem als ihren Versicherten und deren Dienstgebern, sie dienen der Sicherung und dem Ausbau der Leistungen in Oberösterreich. Bei einer Kassen-Zusammenlegung in Wien wäre dieses Geld mit Sicherheit weg“, sind sich Pühringer und  Röhrenbacher einig.


 

Mindestens genauso gefährlich ist für beide aber der Zugriff auf die laufenden Beiträge: „Werden die Beiträge von einer Zentralstelle in Wien oder der Finanz eingehoben, fließt garantiert weit weniger Geld zurück nach Oberösterreich. Schon heute zahlt die OÖGKK jährlich netto rund 100 Millionen Euro mehr in die bundesweiten Töpfe ein, als nach OÖ zurückfließt. Dieser Effekt würde sich noch drastisch verschärfen. Leistungskürzungen wären die logische Folge.“

 

Für Ältere… und für ihre Enkerl

„Gerade die ältere Generation findet bei der OÖGKK sehr gute Leistungen vor, zum Beispiel von Kuren über Hörgeräte bis zu Gesundheitsprogrammen. Über den Unterstützungsfonds gibt es zum Beispiel hohe Zuschüsse beim Zahnersatz. Aber mindestens genauso wichtig ist uns, dass unsere Rücklagen auch die Versorgung unserer Enkerl absichern, und dass hier auch für die Kleinen flächendeckende, hervorragende Gesundheitsprogramme auch in Zukunft verwirklicht werden“, halten Pühringer und Röhrenbacher fest. Aus diesem Grunde unterzeichnen auch Pühringer und Röhrenbacher die Petition – „Ja zur OÖGKK!“ – für eine starke, selbstständige OÖGKK.

 

 

 

 


Rückfragen:
Mag. Harald Schmadlbauer | Tel. 05 78 07 - 10 24 01 | harald.schmadlbauer@ooegkk.at

Zuletzt aktualisiert am 15. Dezember 2017