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OÖGKK: „Geringfügige“ erhalten Beitragsvorschreibungen

Knapp 29.000 Personen erhalten derzeit Post von der OÖ Gebietskrankenkasse. Es sind Beitragsvorschreibungen für die Kranken- und Pensionsversicherung aus dem Jahr 2016. Betroffen sind mehrfach geringfügig Beschäftigte.

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Wer im Vorjahr monatlich nicht mehr als 415,72 Euro verdient hat, war vorerst nur unfallversichert. Wurden jedoch gleichzeitig mehrere Jobs ausgeübt und überstieg die Summe der monatlichen Einkünfte diese Geringfügigkeitsgrenze, ergibt sich die gesetzliche Pflicht zur Nachzahlung der Kranken- und Pensionsversicherungsbeiträge.

 

Beim Zusammentreffen einer vollversicherten Tätigkeit mit einer oder mehreren geringfügigen Beschäftigungen kommt es ebenfalls zu einer Beitragsvorschreibung und somit zu einer Nachzahlung. Durch die Beitragszahlungen entstehen für die Betroffenen natürlich Leistungsansprüche in der Kranken- und Pensionsversicherung.

 

Da die Beiträge erst durch das Zusammenführen der Daten aller jährlichen Lohnzettel  abschließend berechnet werden können, erfolgen die Beitragsvorschreibungen mit großem zeitlichem Abstand. Das ist mit ein Grund, warum die Beitragsvorschreibungen viele Menschen unvermutet treffen. Genaue Informationen zum Thema finden sich auf der Homepage der OÖGKK unter www.ooegkk.at „Mehrfache Beschäftigung“.



Rückfragen:

Cornelia Schobesberger | Tel. 05 78 07 - 10 22 23 | cornelia.schobesberger@ooegkk.at


 

Zuletzt aktualisiert am 08. November 2017