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Dr. Anna Labek wird neue Leitende Ärztin der OÖGKK

Generationswechsel: Ab 1. Juni 2018 übernimmt Dr. Anna Labek (43) die oberste medizinische Verantwortung in der OÖGKK. Die Allgemeinmedizinerin folgt – vorbehaltlich der Zustimmung des Gesundheitsministeriums – OMR Dr. Walter Grunt zu dessen Pensionsantritt als Leitende Ärztin nach. Dr. Labek ist eine ausgewiesene Expertin in den Bereichen Public Health und evidenzbasierte Medizin.

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Dr. Anna Labek arbeitet seit 2006 in der OÖGKK – aktuell als stellvertretende Leiterin der Abteilung für Behandlungsökomomie. Während ihres Medizinstudiums in Wien (1993 bis 2000) wirkte sie an internationalen Forschungsprojekten mit. 2005 beendete sie die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin am damaligen Linzer AKh. Sie hat viele Zusatz­ausbildungen absolviert, darunter den Universitätslehrgang „Public Health and Hospital Management“ und ein MBA-Programm. Als Leitende Ärztin nimmt sie die oberste medizinische Verantwortung in der OÖGKK wahr und leitet den chefärztlichen Dienst. Die OÖGKK beschäftigt insgesamt rund 170 Ärztinnen und Ärzte in ihren Gesundheitszentren, im chefärztlichen Dienst und in der Abteilung für Behandlungsökonomie.     

 

Fordernde Aufgabe

OÖGKK-Obmann Albert Maringer: „Ich freue mich, dass mit Dr. Anna Labek erneut eine sehr  verantwortungsbewusste Persönlichkeit den chefärztlichen Dienst leiten wird. Denn diese Aufgabe erfordert neben einem soliden medizinischen Wissen auch eine gute Kenntnis der sozialen Krankenversicherung und ein hohes Maß an persönlicher Integrität.“

 

OÖGKK-Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer: „Dr. Labek war auch bisher schon Mitglied des Führungsteams der OÖGKK und genießt durch ihr hohes Fachwissen österreichweit einen ausgezeichneten Ruf. Persönlich freut es mich auch, dass erstmals eine Frau die Leitende Ärztin der OÖGKK sein wird.“

 

Rolle des Chefarztes

Chefärzte fungieren als Bindeglied zwischen Arzt, Patient und Versichertengemeinschaft: Jeder der 1,2 Millionen OÖGKK-Versicherten erhält im Krankheitsfall „auf e-Card“ einen freien und bedingungslosen Zugang zu über 1.100 Vertragsärzten, Spitälern und Therapeuten. Und die Behandler dürfen in hoher Eigenverantwortung geeignete Therapien wählen, auf Kosten der Versichertengemeinschaft selbst erbringen und verrechnen bzw.  weitere Maßnahmen verordnen. Chefärzte stellen sicher, dass alle Seiten diese anvertrauten Rechte verantwortungsvoll nutzen. Sie achten – im Sinne aller – auf eine hohe Behandlungsqualität und einen wirksamen Einsatz von therapeutischen Mitteln.

 

„fair play“ wichtig

Dr. Anna Labek: „Per e-Card stellt die soziale Krankenversicherung eine unkomplizierte Verbindung zwischen Arzt und Patient her. Dieser offene Zugang erfordert ein verantwortungsvolles „fair play“ aller Beteiligten. Ein Chefarzt greift nie wahllos in eine  Behandlung ein. Doch er achtet – wie ein Schiedsrichter – darauf, dass nach den Regeln gespielt wird. Ich nehme diese neue Aufgabe mit großem Respekt vor der Versichertengemeinschaft und den Ärzten an. Wir haben in Oberösterreich ein sehr konstruktives Klima der Zusammenarbeit, woran auch ich festhalten möchte.“

   


Rückfragen:
Mag. Harald Schmadlbauer | Tel. 05 78 07 - 10 24 01 | harald.schmadlbauer@ooegkk.at

Zuletzt aktualisiert am 09. Oktober 2017