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Fallweise beschäftigt

Fallweise und unregelmäßige Beschäftigung ist z. B. für viele Aushilfskräfte ein Thema. Wie Sie sozialversichert sind, hängt davon ab, wie viel Sie verdienen. In bestimmten Fällen müssen Sie Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung nachzahlen.

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 Was bedeutet „fallweise beschäftigt“? 

„Fallweise beschäftigt“ bedeutet, dass Ihr Dienstgeber Sie je nach Bedarf tageweise und unregelmäßig bei der Sozialversicherung anmeldet. Die Beschäftigung kann einen Tag oder mehrere Tage dauern, muss aber immer kürzer als eine Woche sein. Jede Anmeldung bedeutet ein eigenes Dienstverhältnis. Sie können auch für mehrere Dienstgeber fallweise arbeiten. Eine fallweise Beschäftigung kann sowohl geringfügig als auch vollversichert sein: Es kommt darauf an, wie viel Sie verdienen.

  

 Muss ich bei einer fallweisen Beschäftigung Beiträge zur Sozialversicherung zahlen?  

  • Das hängt davon ab, wie viel Sie verdienen. Es werden Ihre Bruttoeinkommen (Entgelte) aus allen Dienstverhältnissen zusammengezählt. Ob diese Beschäftigungen jeweils fallweise sind oder nicht, ob sie geringfügig sind oder nicht: Das alles spielt keine Rolle. Solange Ihr gesamtes Bruttoeinkommen pro Kalendermonat die Geringfügigkeitsgrenze von EUR 438,05 (Wert 2018) nicht überschreitet, zahlen Sie keine Beiträge.
  • Sobald aber die Summe aller Ihrer Bruttoeinkommen in einem Kalendermonat die Geringfügigkeitsgrenze überschreitet, müssen Sie für Ihre geringfügigen Jobs Beiträge in der Kranken- und Pensionsversicherung nachzahlen. Bestimmte Geldleistungen zählen nicht zum Bruttoeinkommen, z. B. Pensionen, Kinderbetreuungsgeld, linkAMS-Leistungen.
  • Die OÖGKK verschickt die Rechnungen für die Nachzahlungen immer im Herbst des folgenden Jahres. Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie sich rund 15 % Ihres geringfügigen Einkommens zur Sicherheit auf die Seite legen. Auf Antrag ist auch eine Vorauszahlung der Beiträge möglich. Mehr zu den Nachzahlungen…

  

 Zeitmonat und Kalendermonat: Warum ist dieser Unterschied wichtig?  

Wenn es um die Geringfügigkeitsgrenze und eventuelle Nachzahlungen in der Kranken- und Pensionsversicherung geht, zählt immer der Kalendermonat, also Ihr Bruttoeinkommen vom Monatsersten bis zum Monatsletzten. Wenn Sie z. B. von 29. März bis 2. April fallweise beschäftigt sind,

wird das Bruttoeinkommen auf zwei Kalendermonate aufgeteilt. So kann es passieren, dass Sie in einem Kalendermonat die Geringfügigkeitsgrenze überschreiten und im anderen nicht.   

Die Kundenberater und Kundenberaterinnen der OÖGKK stehen Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2017