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OÖGKK: Rat und Hilfe für einen gesunden Umgang mit Zucker

Zucker trägt den Beinamen „süßes Gift“. Doch mit dem richtigen Wissen über die Substanz gelingt ein gesundes Leben – ohne völligen Verzicht auf Süßes. Die vielen Ratgeber, Web-Portale und Ernährungsprogramme der OÖGKK helfen dabei.   

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„Wir wollen den Zucker nicht verteufeln, weil die Frage eine ganz andere ist: Wie gelingt uns Menschen ein gesunder Umgang damit“, erklärt OÖGKK-Obmann Albert Maringer. Seit vielen Jahren arbeitet die OÖGKK daher das Thema Zucker für ihre Versicherten auf: in Ratgebern, im Internet und in den Ernährungskursen. Der Zugang zu den hochwertigen, geprüften und gut verständlichen Infos steht allen offen unter:

www.ooegkk.at > Gesund bleiben > Ernährung und Bewegung    

 

Kinder im Zucker-Fokus 

Ganz besonders am Herzen liegen der OÖGKK die Kinder. OÖGKK-Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer: „Schon im Mutterleib prägen sich die Geschmacksvorlieben eines Menschen. Wir bieten daher speziell für Schwangere und Eltern von Säuglingen Ernährungsworkshops und Infomaterial. In den ersten Lebensjahren werden die wichtigsten Weichen für eine gesunde Lebensweise bis ins Alter gestellt.“

 

Zucker sparen: 3 Top-Tipps 

Bei einer sonst vollwertigen Ernährung sind maximal 10 % des täglichen Kalorienbedarfs in Form von Süßigkeiten und Zucker erlaubt. Um dieses Limit im Alltag leichter einzuhalten, gibt die OÖGKK drei Top-Tipps im Umgang mit Zucker und Süßigkeiten:

 

  1. Zucker ist keine Appetitbremse, und das Sättigungsgefühl ist nur von kurzer Dauer. Bei Heißhunger lieber Nahrungsmittel wählen, die den Verdauungstrakt besser „füllen“ und dadurch ein nachhaltiges Sättigungsgefühl bringen. 
  2. Setzen Sie bei Kindern Süßigkeiten nicht als Erziehungsmittel zum Belohnen oder Bestrafen ein. Naschen nicht verbieten, sondern kontrolliert erlauben! Wenn Süßes, dann am besten als Nachtisch.
  3. Achtung bei Zucker-Alternativen: Auch Honig, brauner Zucker oder Ahornsirup bestehen zum größten Teil aus Zucker und sind daher kein wirklicher „Ersatz“. Beachten Sie dies auch, wenn Sie die Zutatenliste von Fertignahrungsmitteln durchlesen. 

 

Weitere Tipps finden Sie in den OÖGKK-Broschüren „Gesunde Ernährung“ und „Gesunde Jause von zu Hause“ im Internet.

 

Zuletzt aktualisiert am 27. März 2017