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Urologie-Versorgung im Innviertel neu aufgestellt

Mit 1. April 2017 wandert die urologische Ambulanz vom Krankenhaus Braunau zum niedergelassenen Facharzt. Der Braunauer Urologe Dr. Bernd Posch erweitert entsprechend das Leistungsspektrum in seiner Vertragspraxis und ist künftig auch bei Notfällen die erste Anlaufstelle in der Region. Im Krankenhaus Ried steht den Innviertlern eine spezialisierte Urologie für die Spitalsversorgung zur Verfügung.

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Für die nachhaltige Sicherstellung einer hochwertigen urologischen Spitalsversorgung der Innviertler Bevölkerung wurde dieser Fachbereich am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried konzentriert. Die Bettenkapazität bleibt dabei erhalten.  Für die ambulante Versorgung im Bezirk Braunau haben die OÖ Gebietskrankenkasse und das Land OÖ mit dem Braunauer Urologen Dr. Bernd Posch eine Ausweitung seines Angebotes um die gesamten, bisher in der Spitalsambulanz durchgeführten Leistungen, vereinbart. Die entsprechende Krankenhaus­versorgung wird durch die umfangreich ausgestattete Urologie  im Schwerpunktspital in Ried sichergestellt. 

„Die gemeinsame Lösung sichert die wohnortnahe Versorgung mit ambulanten Leistungen in der Region Braunau“, so OÖGKK-Obmann Albert Maringer. „Durch die abgestimmte Planung zwischen stationärem und niedergelassenen Bereich werden Leistung dort erbracht, wo es am sinnvollsten ist“, erklärt Landeshauptmann Josef Pühringer.   

Dr. Posch war zuvor neben seiner niedergelassenen Tätigkeit auch ärztlicher Leiter der Tagesklinik im Krankenhaus Braunau. Die Vereinbarung mit ihm umfasst

  • die Versorgung von Notfallpatienten
  • die Betreuung bettlägeriger Patienten zum Harnkatheterwechsel.
  • die Durchführung von Stanzbiopsien zur Abklärung von Erkrankungen Prostata.

 

„Als langjähriger Leiter der Tagesklinik Urologie im Krankenhaus Braunau kenne ich die Bedürfnisse der Patienten in der Region. Bettlägrige Patientinnen und Patienten werde ich bei Bedarf auch im Zuge von Hausbesuchen betreuen“, so Dr. Bernd Posch. Dem Krankenhaus Braunau bleibt Dr. Posch als Konsiliararzt für stationäre Patientinnen und Patienten auch in Zukunft eng verbunden. 

Betroffen sind rund 300 Patientinnen und Patienten pro Jahr, die nun statt in der Ambulanz in der Ordination von Dr. Posch betreut werden. „Dieser Ausbau der niedergelassenen Struktur und die Spezialisierung im Spitalswesen sind sinnvolle Schritte für mehr Patienten­orientierung, Qualität und Effizienz“, erklärt OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer.      

„Unsere Aufgabe als Schwerpunktspital ist es, die bestmögliche Versorgung der Innviertler Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Gerne übernehmen wir diese Aufgabe auch für urologische Patienten“ so Mag. Oliver Rendel, Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried.

Zuletzt aktualisiert am 23. März 2017