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Flugrettungstransporte

Die Kosten für einen Flugrettungstransport, z. B. per Hubschrauber, werden übernommen, wenn die medizinischen Bedingungen erfüllt sind. Hat die OÖGKK keinen Vertrag mit dem Flugrettungsunternehmen, erhalten Versicherte einen Pauschalbetrag. Dieser deckt meist nur einen Teil der Kosten ab. Achtung: Eine Bergung bei Freizeitunfällen im Gebirge wird in den meisten Fällen nicht bezahlt! 

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Die OÖGKK übernimmt die Kosten für einen Flugrettungstransport unter folgenden Bedingungen: 

  • Sie sind Notfallpatient und befinden sich in Lebensgefahr bzw. es wären ohne Flugrettungstransport schwere gesundheitliche Schäden zu erwarten.
  •  Eine ärztliche Bescheinigung weist nach, dass der Flugrettungstransport medizinisch notwendig ist (laut Notarztprotokoll) und die OÖGKK erkennt diese Notwendigkeit an. Jeder Einzelfall wird geprüft.  
  • Bezahlt wird der Transport ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus.

  

Sollte sich hinterher herausstellen, dass der Flugrettungstransport medizinisch doch nicht notwendig war, tragen die Kosten in der Regel das zuständige Bundesland und die Flugrettungsorganisation.  

Transporte bei Freizeitunfällen am Berg müssen Sie selbst bezahlen. Mehr Informationen…

  

 Freizeitunfälle am Berg 

Eine Bergung bei Freizeitunfällen im alpinen Gelände wird in der Regel nicht bezahlt. Hier können Versicherten hohe Kosten durch einen Flugrettungstransport entstehen. Mehr Informationen…

  

 Wer ist in Oberösterreich für die Flugrettungstransporte zuständig? 

Beim Thema Flugrettungstransporte arbeiten die OÖGKK, das Land Oberösterreich und die Flugrettungsorganisationen (z. B. ÖAMTC) eng zusammen. Wie viel die Transporte kosten und in welchem Ausmaß sie für Patienten bezahlt werden, ist nicht allein Sache der OÖGKK.

Zuletzt aktualisiert am 24. April 2018