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Mutterschutz (Beschäftigungsverbot)


  • Acht Wochen vor und acht Wochen nach dem errechneten Geburtstermin gilt für schwangere Dienstnehmerinnen bzw. für Mütter ein absolutes Beschäftigungsverbot im Rahmen des Mutterschutzes. 
  • Ist die Gesundheit von Mutter oder Kind gefährdet, ist ein früheres individuelles Beschäftigungsverbot vor der Geburt möglich (umgangssprachlich als „Frühkarenz“ bezeichnet). Dieses können der Amtsarzt oder Arbeitsinspektor aussprechen, aber auch Fachärzte bzw. Fachärztinnen für Gynäkologie oder Innere Medizin.
  • Bei Kaiserschnitten, Frühgeburten und Mehrlingsgeburten dauert das Beschäftigungsverbot nach der Geburt zwölf Wochen.
  • Für die Dauer des Beschäftigungsverbotes erhalten versicherte Schwangere und Mütter unter bestimmten Bedingungen Wochengeld.

Zum Mutterschutz gehören noch zahlreiche andere Bestimmungen für berufstätige Schwangere und ihre Dienstgeber, z. B. Meldepflichten, Kündigungsschutz, Verbot von Nachtarbeit etc. Mehr Informationen erhalten Sie bei der linkArbeiterkammer

Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2018