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Ambulante medizinische Rehabilitation


Folder amb. REHA Titelblatt Die OÖ Gebietskrankenkasse bietet in ihren eigenen Gesundheitszentren in Linz, Steyr, Vöcklabruck und Wels auch die Form der ambulanten medizinischen Rehabilitation an.

linkKurzfilm: "Ambulante Rehabilitation"

Die OÖ Gebietskrankenkasse übernimmt hier eine federführende Rolle, da es derzeit keine vergleichbaren ambulanten Reha-Einrichtungen gibt. Dies beweist auch eine ÖBIG Studie aus dem Jahr 1996, in der festgestellt wurde, dass Strukturen für die ambulante Rehabilitation fehlen und dadurch eine Versorgungslücke besteht.

Deshalb hat sich die OÖ Gebietskrankenkasse zum Ziel gesetzt, in diesem Bereich ein qualitativ hochwertiges und bestens strukturiertes Leistungsangebot sicherzustellen.

Im Zuge dessen hat sich das Gesundheitszentrum Linz - Physikalische Medizin und ambulante Rehabilitation der OÖ Gebietskrankenkasse einem peer-review unterzogen. Dabei wurde von Frau Prim. Dr. Christine Prager, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation (Vorstand des Sozialmedizinischen Zentrums Ost der Stadt Wien) ein Gutachten erstellt, in dem die ambulante neurologische Rehabilitation einer Analyse unterzogen und abschließend im Vergleich zu anderen Einrichtungen beurteilt wurde. Das äußerst positive Ergebnis bescheinigt eine sehr gute Qualität des Rehabilitationszprozesses, wie es bei zahlreichen stationären Einrichtungen nicht gegeben ist und entspricht den international geforderten Richtlinien.

In den Gesundheitszentren Linz, Steyr, Vöcklabruck und Wels steht bereits ein bestens ausgebildetes, interdisziplinäres Rehabilitationsteam (bestehend aus Fachärzten, Physio- und ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, Dipl. Krankenpflegepersonal, Medizin. Techn. Fachkräften, Medizin. Masseuren) zur Verfügung.


Die ambulante medizinische Rehabilitation kann in Betracht kommen:

  • anstelle einer stationären Rehabilitationsmaßnahme
  • zur Verkürzung einer stationären Rehabilitation bei ambulanter Fortsetzung eines stationär begonnenen Rehabilitationsprogramms und
  • im Anschluss an eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme


Ziel der ambulanten medizinischen Rehabilitation ist es, der betreuten Person eine möglichst vollständige Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu gehört sowohl die Therapie des Patienten selbst als auch die Angehörigenschulung über Bedürfnisse und Pflege. Je nach Schweregrad der Beeinträchtigung ist eine Therapiezeit von täglich zwei bis vier Stunden an drei bis fünf Tagen pro Woche vorgesehen.

Vorteile der ambulanten medizinischen Rehabilitation

  • eine wohnortnahe Therapie und eventuelle Wohnungsadaptierung
  • intensive Einbeziehung der Angehörigen durch spezielle Schulungen
  • Festlegung des Rehabilitations- und Therapieziels gemeinsam mit dem Patienten, seinen Angehörigen und dem Reha-Team
  • stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess


Qualitätssicherung in der ambulanten medizinischen Rehabilitation

Bei der Entlassung des Patienten aus dem Reha-Programm wird mittels wissenschaftlich anerkannten Methoden ermittelt, ob das zu Beginn festgelegte Rehabilitationsziel erreicht wurde.

In den Gesundheitszentren der OÖ Gebietskrankenkasse werden folgende Rehabilitationsprogramme angeboten:

Linz und Wels

  • Rehabilitation neurologischer Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, multiple Sklerose)
  • Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates (z.B. Hüft- und Knieprothesen)
  • Rehabilitation für Patienten mit chronifiziertem Rückenschmerz (länger als 3 Monate durchgehende Schmerzen bzw. Arbeitsunfähigkeit)


Steyr und Vöcklabruck

  • Rehabilitation neurologischer Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, multiple Sklerose)
  • Rehabilitation des Bewegungs- und Stützapparates (z.B. Hüft- und Knieprothesen)

Zuletzt aktualisiert am 27. Juni 2016