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Neuer Vorstand

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Die OÖGKK hat einen neuen Vorstand. Bei der konstituierenden Sitzung am 27. Jänner 2016 traten alle gewählten Mitglieder erstmals zusammen, um die Funktionen und Rollen festzulegen. Damit übernimmt eine neue „Crew“ planmäßig die 14.  Funktionsperiode (2016 – 2020) der Selbstverwaltung in der OÖGKK.

 

Neuer „alter“ Obmann ist Albert Maringer. Er wurde innerhalb des Vorstands wieder einstimmig zum Obmann und damit zum Sprecher der OÖGKK-Versichertengemeinschaft gewählt. Neuer 1. Obmann-Stellvertreter ist Laurenz Pöttinger als Vertreter der Dienstgeber. Pöttinger folgt in dieser Funktion Komm.Rat Mag. Julius Stiglechner nach. Neuerlich zur zweiten Obmann-Stellvertreterin gewählt wurde Beatrix Pröll. Der neue Vorstand im Detail:

 

OÖGKK-Vorstand der 14. Funktionsperiode: 2016 – 2020  
Dienstnehmer-Vertreter (4/5)
Albert Maringer, Obmann (entsendet von der AK)
Beatrix Pröll, 2. Obmann-Stellvertreterin (entsendet von der AK)
KR Mag. Birgit Berndl (entsendet von der AK)
Peter Dorn (entsendet von der AK)
Norbert Haudum (entsendet von der AK)
Karl Kastenhofer (entsendet von der AK)
Gottfried Krenn (entsendet von der AK)
Josef Madlmayr (entsendet von der AK)
Mag. Dr. Klaus Mayr, LL.M. (entsendet von der AK)
Mag. Johannes Pointner (entsendet von der AK)
Leopold Seylehner (entsendet von der AK)
Beatrix Soder (entsendet von der AK)

  

Dienstgeber-Vertreter (1/5)

KommR Laurenz Pöttinger,  1. Obmann-Stellvertreter

(entsendet von der WK)

Dr. Heinz Moosbauer (entsendet von der WK)
Dr. Erhard Prugger (entsendet von der WK)

  

Wer kommt wie in den Vorstand?

In der OÖGKK gilt das Prinzip der Selbstverwaltung: Nicht der Staat, sondern Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus der Region übernehmen „selbst“ die Verwaltung der OÖGKK. Schließlich sind sie als Beitragszahler und Versicherte unmittelbar mit der Materie befasst und von den Entscheidungen betroffen. Die wichtigen Gremien der OÖGKK – Vorstand (geschäftsführendes Organ), Kontrollversammlung (Überwachung der Gebarung) und Generalversammlung (rechtssetzendes Organ) – werden also stets durch Praktiker geleitet.

Die Kandidaten werden von den gesetzlichen Interessenvertretungen entsandt, primär von  Arbeiterkammer (Dienstnehmer-Vertreter) und Wirtschaftskammer (Dienstgeber-Vertreter). Die Interessensvertretungen müssen ihre Entsendungen wiederum entsprechend dem Mandatsergebnis der AK-Wahl bzw. WK-Wahl vornehmen. Das bedeutet: Jeder Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber, der sein Wahlrecht nutzt, bestimmt dadurch auch die Zusammensetzung „seiner“ OÖGKK. Damit ist die OÖGKK wesentlich basisdemokratischer aufgebaut als staatliche Behörden oder gar private Versicherer.

 

Die Mitgliedschaft in den Gremien der Sozialversicherung  ist ein Ehrenamt. 

 

Selbstverwaltung der Praktiker – statt „Fernsteuerung“

Zu den Vorteilen der Selbstverwaltung erklärt Maringer: „Die Selbstverwaltung ist nicht bloß eine Entlastung der Staatsverwaltung. Selbstverwaltung garantiert auch unbürokratische Entscheidungen, nahe am Versicherten, nahe an der Arbeitswelt. Schließlich sind wir Vorstandsmitglieder allesamt selbst Versicherte der OÖGKK bzw. Dienstgeber. Wir arbeiten weisungsfrei und sind nicht ‚ferngesteuert‘ durch eine Behörde, die Politik oder den Gewinndruck von Aktionären.“ Wenig Spielraum gibt es indes bei der Verantwortung: Regelmäßige Prüfungen durch Rechnungshof und Ministerien sowie die persönliche Haftung für Vorstandsmitglieder sind entscheidende Merkmale der Selbstverwaltung.

 

Management des „Büros“ bleibt unverändert

Keine personellen Auswirkungen haben die Änderungen im Vorstand auf das sogenannte „Büro“ der OÖGKK. Hier ist das Management unter Direktorin Mag. Dr. Andrea Wesenauer angesiedelt. Zum Direktorium zählen weiters Dir.-Stv. Dr. Gerhard Mayr sowie die Ressortdirektoren Mag. Franz Kiesl und Mag. Dr. Karin Rumpelsberger. Zum Büro gehören ebenso die Arbeitnehmer der OÖGKK, die das Tagesgeschäft erledigen. Dazu zählt die Betreuung von rund 1,2 Millionen Versicherten, von mehr als 40.000 Dienstgebern durch das Beitragsservice, von über 1.200 Vertragsärzten sowie von Hunderten weiteren Vertragspartner durch das Vertragspartnerservice. Das Kundenservice der OÖGKK unterstützt  jährlich über eine Million Versicherte in persönlichen Gesprächen. Rund 600 Mitarbeiter in medizinischen Berufen versorgen die Versicherten überdies mit umfassenden Therapien in den eigenen medizinischen Einrichtungen der OÖGKK.  

Wesenauer gratuliert dem neuen Vorstand und ergänzt: „Das ausgesprochen gute Klima der Zusammenarbeit zwischen Büro und Selbstverwaltung, aber auch zwischen den beiden Kurien der Dienstnehmer und Dienstgeber in den Gremien ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor der OÖGKK. Grundlage für diese Zusammenarbeit sind unsere gemeinsam getragenen Werte und Ziele.“

 

Weitere Veränderungen der Selbstverwaltung

Mit dem Beginn der 14. Selbstverwaltungsperiode konstituieren sich auch die Kontrollversammlung sowie die Generalversammlung neu. Die Sitzungstermine sind der 28.01.2016 bzw. 20.04.2016. Die Entsendung der Kandidaten folgt ebenfalls dem Prinzip der Selbstverwaltung. Für die OÖGKK-Kontrollversammlung stehen die Nominierungen bereits fest.

 

Nominiert für die OÖGKK-Kontrollversammlung  
Dienstgeber-Vertreter (4/5)

Dr. Manfred Zöchbauer, vorgeschlagen als Vorsitzender

(entsendet von der WK)

KommR Josefine Deiser (entsendet von der WK)
Gerda Kainberger (entsendet von der WK)
KommR Dkfm. Klaus Kaindl (entsendet von der WK)
Mag. Paola Mich-Herrnbauer (entsendet von der WK)
Dr. Barbara Postl (entsendet von der WK)
Dr. Ulrich Stepski (entsendet von der WK)
Mag. Werner Innreiter (entsendet von vom BMG)

  

Dienstnehmer-Vertreter (4/5)

Franz Molterer, MAS, vorgeschlagen als Vorsitzender-Stellvertreter

(entsendet von der AK)

Gerhard Lanzerstorfer (entsendet von der AK)

 

Die gewählten Personen und Funktionen aller Gremien werden unter www.ooegkk.at veröffentlicht.

    

Rückfragen:

Mag. Harald Schmadlbauer

Tel. 05 - 78 07 - 10 24 01

Harald.Schmadlbauer@ooegkk.at

Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2016