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Gütesiegelverleihung 6. Februar 2013


Plakette2013_Gütesiegelverleihung Zusammen haben sie 28.000 gesündere Arbeitsplätze in Oberösterreich geschaffen: Jene 33 Betriebe, die am 6. Februar 2013 das „Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) von der OÖ Gebietskrankenkasse (OÖGKK) erhalten haben – ein neuer Rekord.
„Jedes BGF-Projekt ist einzigartig und beweist das große Engagement eines Betriebs. Dabei steht BGF vor allem für Symbiose und Partnerschaft: Ein Betrieb gibt seinen Mitarbeitern Gesundheit – und sichert damit den eigenen Erfolg“, eröffnete OÖGKK-Obmann Albert Maringer den Festakt im Alten Rathaus von Linz. Die OÖGKK nimmt auf dem Gebiet der BGF eine Vorreiterrolle ein und vertritt Österreich im europäischen Netzwerk für BGF.

Ziel: Möglichst vielen Oberösterreicher/innen einen gesunden Arbeitsplatz zu ermöglichen. Die Zahl der jährlich prämierten BGF-Betriebe wächst von Jahr zu Jahr. Mittlerweile tragen bereits 87 heimische Unternehmen das Gütesiegel und stehen gemeinsam für mehr als 50.000 gesündere Arbeitsplätze in Oberösterreich. Dazu OÖGKK-Direktorin Andrea Wesenauer: „BGF ist nun definitiv in der oberösterreichischen Unternehmenslandschaft angekommen. Die OÖGKK hat die Arbeitswelt schon früh als zentralen Schauplatz der Prävention erkannt und die richtigen Leistungsangebote aufgebaut. Jetzt bringt uns diese Strategie handfeste Erfolge ein.“

Gesundheitsminister Alois Stöger: „Oberösterreich hat Vorreiterrolle“
Für Gesundheitsminister Alois Stöger war auch die mittlerweile achte Verleihung der BGF-Gütesiegel wieder ein Fixtermin. Er verlieh jedem prämierten Betrieb persönlich die begehrte BGF-Urkunde „Immer mehr Betrieben gelingt es, die Gesundheit in den Arbeitsalltag zu integrieren. BGF gewinnt dadurch noch mehr an öffentlichem Raum. Oberösterreich nimmt in diesem Prozess eine Vorreiterrolle ein“, so Stöger. Dabei sind die Anforderungen an die Bewerber durchaus hoch: Das BGF-Gütesiegel ist eine Auszeichnung des „Österreichischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung“ und wird vom „Fonds Gesundes Österreich“ (FGÖ) unterstützt. Die Kriterien für die Zuerkennung orientieren sich an den Qualitäts-kriterien des Europäischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung.

Die Unternehmen stellen einen Antrag, über die tatsächliche Zuerkennung entscheiden die Mitglieder und Partner des Österreichischen Netzwerkes sowie ein international besetzter Fachbeirat. Das Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine neuerliche Bewerbung ist jederzeit möglich. Die Firmen erhalten eine Plakette, eine Urkunde sowie das Logo des Gütesiegels für die weitere interne und externe Verwendung. Die Vergabe findet einmal jährlich statt. Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung war der bemerkenswerter Fachvortrag zum Thema "Führung, Gesundheit und Produktivität", des international gefragten Gesundheitswissenschaftlers Herr Prof. Dr. Bernhard Badura.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR ERSTMALIGEN VERLEIHUNG AN:

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Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz GmbH, BGF Projekt „AKH Gesundfit“

AKH Nachdem es bereits viele Einzelmaßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung im AKh Linz gab, wurde durch die Krankenhausleitung ein umfassendes, ganzheitliches BGF-Projekt für rund 2.800 Mitarbeiter/innen beschlossen. Unter hoher Beteiligung der Mitarbeiter/innen wurden verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen entwickelt und umgesetzt mit dem Ziel, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement nachhaltig im Haus zu integrieren.
Implementiert wurde beispielsweise ein BGM-Team (BGM=Betriebliches Gesundheitsmanagement), das für zukünftige gesundheitsfördernde Maßnahmen in Form von Schwerpunktset-zungen verantwortlich ist. Darüber hinaus wurde u.a. umgesetzt: Erstellung einer Homepage mit aktuellen Informationen über Angebote und Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Haus, Erweiterung der Fortbildungen zu Mentaler Gesundheit, Ernährung und Bewegung, jährlicher Gesundheitsbericht, eigener Gesundheitsworkshop für Lehrlinge, etc. Das Projekt „AKh Gesundfit“ wurde im April 2010 gestartet und gemeinsam mit der OÖ Gebietskrankenkasse innerhalb von zwei Jahren umgesetzt. Finanziert wurde das Projekt vom Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz, gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich.

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assista Soziale Dienste, BGF Projekt „VITAS“

Assista2013 Betriebliche Gesundheitsförderung war schon viele Jahre fixer Bestandteil bei assista Soziale Dienste, bevor das Gesundheitsprojekt VITAS offiziell startete. Das Projekt lief von Frühjahr 2009 bis Sommer 2012. Dabei wurde u.a. in vier Gesundheitszirkeln mit ausgewogener Mitarbeiterbesetzung gearbeitet, die alle Arbeitsbereiche umfassten. Auf Grund dort vorgeschlagener Maßnahmen wurden einerseits Maßnahmen zur Reduktion der Belastung und Verbesserung der Organisation durchgeführt (Verbesserung der Funktionsfähigkeit eines Dokumentationsprogrammes, Umsetzung von Pausenregelungen, Schaffung von Pausenräumen, Umgestaltung Dienst- und Besprechungszimmer in den regionalen Wohnprojekten) wie auch Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens umgesetzt (Bildungsschwerpunkt (Fortbildungstage) für alle Mitarbeiter/innen zum Thema Burn-out, Rauchfreies Haupthaus, körperliches Mitarbeitertraining, verstärktes Angebot von beruflicher Auszeit, Bildungsschwerpunkte für ältere Mitarbeiter/innen). Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurde über den Start des Gesundheitsprojekts informiert. Weitere Kommunikationsinstrumente stellten Intranet, Rundschreiben, Gesundheitsbericht und Projektbericht dar. Außerdem wurden aktuelle Projektinhalte in Teambesprechungen sowie durch die Teilnehmer des Gesundheitszirkels besprochen. Ein Ziel, die psychische Gesundheit der Mitarbeiter/innen in den Fokus zu stellen, trägt messbar Früchte: Krankenstände auf Grund psychischer Überlastung sind kaum mehr relevant. In der weiteren Fortführung von VITAS wurde im Herbst 2012 ein Gesundheitszirkel "Ältere Mitarbeiter/innen" implementiert, gleichzeitig lief ein Kooperationsprojekt mit der OÖ. Arbeiterkammer zum Thema "Beruflicher Wiedereinstieg nach Langzeitkrankenstand" an.



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COUNT IT GmbH Co KG

Count2013 Die COUNT IT Group ist einer der führenden Unternehmensdienstleister in Österreich mit Standorten im Softwarepark Hagenberg und Wien. Mit knapp 100 Mitarbeiter/innen betreut COUNT IT österreichische Betriebe aller Größen in den Bereichen Rechnungswesen,
Personalverrechnung und Informationstechnologie. Im Gesundheitsteam sind Geschäftsführung, Betriebsrat, Sicherheitsvertrauensperson, Führungskräfteebene sowie einzelne Mitarbeiter/innen vertreten. Die COUNT IT Group ist als Leitbetrieb im Softwarepark Hagenberg ein wichtiger Arbeitgeber. Schon seit Jahren ist Maximilian Wurm, Geschäftsführer der COUNT IT Group, eine ausgewogene Balance zwischen Familie und Beruf wichtig: "Wir wollen die Arbeit zu den Menschen bringen – und geben auf sie acht. Geht es den Menschen gut, geht es der Firma gut.“ Unter dem Schlagwort COUNT FIT hat das bereits mehrfach ausgezeichnete Unternehmen nun ein umfassendes Projekt ins Leben gerufen. Damit können die bestehenden Schwerpunkte durch konkrete Maßnahmen ausgebaut und so die Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter/innen weiter verbessert werden. Das Unternehmen wurde von der Bewertungs-Plattform Kununu als „Kununu Top Company – Von Mitarbeitern empfohlen“ ausgezeichnet sowie auf Platz 1 der Top-Arbeitgeber in der Kategorie „Work-Life-Balance“ österreichweit gewählt. Verhältnis- und verhaltensorientierte Maßnahmen waren u.a. Führungskräfteschulungen, Pausenregelungen, Bewegungsangebote sowie Tabakentwöhnungsseminare. Die Belegschaft wurde über Aktivitäten zur Betrieblichen Gesundheitsförde-rung in Abteilungsbesprechungen sowie in der monatlichen Gesamt-Inforunde durch die Geschäftsführer informiert. Weitere Kommunikationsinstrumente sind E-Mail, interner Blog und ein sogenannter „DUDEN“, der Informationen zum Thema betriebliche Gesundheitsangebote beinhaltet. Instrumente zur Weiterentwicklung Betrieblicher Gesundheitsförderung sind Diskussionsrunden, Feedback in Teambesprechungen sowie jährliche Mitarbeiterbesprechungen.

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Diözese Linz – Pastorale Berufe, BGF Projekt „gemeinsam – ganzheitlich – gesund

Diözese2013 Unter dem Titel "Gemeinsam - ganzheitlich – gesund" wurde das BGF Projekt bei Pastorale Berufe durchgeführt. Die Diözese Linz - Pastorale Berufe beschäftigt aktuell 307
Seelsorger/innen, die an über 200 verschiedenen Standorten landesweit eingesetzt sind. Da die meisten Mitarbeiter/innen alleine an ihrem Dienstort arbeiten, war die Einbindung der Mitarbeiter/innen durch eine repräsentative Besetzung der Gesundheitszirkel besonders wichtig. Ein besonderer Schwerpunkt bei den über 80 verhältnisbezogenen Maßnahmen lag bei der Optimierung des Arbeitsplatzes und der Förderung von Vernetzung, kollegialem Austausch, Mitarbeiterführung und Kooperationen über die einzelnen Dienststellen hinaus. Der ganzheitliche Gesundheitsbegriff gab Anstoß, das eigene seelsorgliche Arbeiten daraufhin zu reflektieren, die Menschen in ihrer Ganzheit von Leib, Seele, Geist und sozialem Umfeld wahrzunehmen und davon ausgehend, heilsam zu wirken. Das Einbringen der eigenen Begabungen und spezifischer Kompetenzen wird Mitarbeiter/innen in Zukunft explizit ermöglicht. Diese Form des ressourcenorientierten Arbeitens stärkt die Motivation von Mitarbeiter/innen und sichert Innovationskraft und Wirksamkeit des seelsorglichen Einsatzes, so die Rückmeldung der Gesundheitszirkel. "Bewegung" bildet den Schwerpunkt für die verhaltensorientierten Maßnahmen. Auch hier sind gemeinsam und ganzheitlich wesentlich bestimmende Elemente. An dezentralen Stellen bilden Mitarbeiter/innen Gruppen und nützen Angebote wie z.B. "Mithalten - Fithalten" oder "Bewegte Pausen". Gerne wahrgenommen wurden Tage zum Kraftschöpfen in Kneippkurhäusern unter dem Titel "Mehr als Wellness". Mitarbeiter/innen wurden über das Projekt per E-Mail, Intranet und BR-Blog informiert. Außerdem wurden Projektinhalte bei Mitarbeitertreffen, Betriebsversammlungen und Arbeitssitzungen kommuniziert. Zur nachhaltigen Implementierung von Gesundheit im Betrieb werden Gesundheitskontaktpersonen und eine Gesundheitsbeauftragte installiert.

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efko Frischfrucht und Delikatessen GmbH, BGF Projekt „efko united – gemeinsam statt einsam“

Efko2013 Da die Gesundheit aller Mitarbeiter/innen bei efko oberste Priorität hat, setzte sich efko mit dem Projekt „efko united – gemeinsam statt einsam“ zum Ziel, die physische und psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter/innen aufrechtzuerhalten, die Zufriedenheit und die
Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter/innen zu stärken sowie Arbeitsabläufe im Unternehmen zu ver-bessern. Im Rahmen der Kick-Off Veranstaltung wurden alle Mitarbeiter/innen über die Projektinhalte und –ziele informiert. Laufende Projektinhalte wurden durch die Mitarbeiterzeitung, Aushänge am schwarzen Brett sowie bei Firmenfeiern kommuniziert. Eine besonders innovative Form der Partizipation stellte der Frühstückgipfel dar, bei dem die Geschäftsführung und interessierte Mitarbeiter/innen gemeinsam aktuelle Themen diskutier-ten. Es handelte sich um ein Projekt, bei dem, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter/innen, Themen gesammelt und auch gemeinsam bearbeitet wurden. Ziel war es, sich bewusst nicht nur auf die physische Gesundheit zu konzentrieren, sondern das Thema Gesundheit und Wohlbefinden ganzheitlich zu betrachten. So wurde das Projekt in die Teilbereiche Führung, Personal, Gesundheit, Struktur, Kommunikation und Rahmenbedingungen gegliedert. Die daraus entstandenen Produkte, wie beispielsweise die Führungswerkstätten, die
Lehrlingsakademie, die Mitarbeiterzeitung, regelmäßige Arbeitsplatzevaluierungen,
Gesundheitsmaßnahmen wie Gesundheitstage, -vorträge, der efko-Gesundheitspass und vieles mehr stellen mittlerweile fixe Bestandteile in der efko-Kultur dar. Um auch nach Projektende eine Gesundheitsorientierung sicherzustellen, werden laufende Gesundheitsvorträge angeboten und ein jährliches Budget für gesundheitsförderliche Maßnahmen steht zur Verfügung. Verbesserungsvorschläge und Ideen werden von der Personalentwicklung aufgegriffen und mit der Geschäftsführung diskutiert, um gemeinsam Maßnahmen abzuleiten und diese um-zusetzen.

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Energie AG Oberösterreich und ihre 100%-Töchter des Segmentes Energie, BGF Projekt „energy@work“

Energie2013 Als modernes zukunftsorientiertes Unternehmen beschäftigt sich die Energie AG seit 2005 intensiv mit dem Thema der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Um mit einer gesunden Belegschaft in die Zukunft gehen zu können, wird das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung allen Mitarbeiter/innen auf vielfältige Weise zugänglich gemacht. Im Rahmen des Projektes „energy@work“ wurde dazu eine Gesundheitsbeauftragten-Struktur in den einzelnen Gesellschaften des Konzerns implementiert. Durch die Organisation von Gesundheitstagen, Seminarangeboten zu Themen wie Ernährung, Bewegung und
Entspannung und einem umfangreichen Trainingsprogramm in eigens dafür eingerichteten Räumlichkeiten für Bewegung und Therapie wurde ein vielfältiges Angebot zur Steigerung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter/innen geschaffen. Für spezielle Zielgruppen wurden Maßnahmen gesetzt, wie beispielsweise Nachtschicht-Workshops und Nichtraucher/innen-Seminare. Die Projektevaluierung in Form einer Mitarbeiterbefragung hat ergeben, dass sich das Gesundheitsbewusstsein im Arbeitsalltag bei insgesamt knapp 60 Prozent der Mitarbeiter/innen verbessert hat. Dies ist ein sehr positiver Indikator für die Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen und für eine langfristig gesunde Entwicklung in der Energie AG. Die Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderung in der Energie AG wurde durch eine Vielzahl von Maßnahmen, wie der Verankerung des Themas Gesundheit im Leitbild und im jährlichen Mitarbeitergespräch sowie durch eine entsprechende Budgetausstattung, gesichert.

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Firma Helmut Pöchtrager e.U., BGF Projekt „Motiviert und xsund sorgen wir für Mobilität“

Pöchtrager2013 "Motiviert und xsund sorgen wir für Mobilität" diesen Leitsatz haben wir im Zuge der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) erarbeitet. Gesundheit, Freude an der Arbeit und am Tun, gutes Betriebsklima, gegenseitige Wertschätzung all das sind die Grundsteine für das Wohlbefinden in unserem Arbeitsalltag. Wir haben uns entschlossen, dieses BGF Projekt zu machen, weil wir täglich erlebt haben, dass es gar nicht so einfach ist, die Bedürfnisse und Sichtweisen aller Mitarbeiter/innen unter einen Hut zu bringen. Vieles blieb unausgesprochen, nach dem Motto: da kann man eh nicht viel ändern. Endlich haben wir uns die Zeit genommen, im Zuge des Projektes einmal genauer hin zu hören und zu schauen. Was verursacht in der täglichen Zusammenarbeit Stress, welches Umfeld und welche Arbeitsbedingungen brauchen wir, um alle Aufgaben bewältigen zu können? Die Belegschaft wurde in einer Kick-Off-Veranstaltung über das Projekt informiert. Des Weiteren wurden Projektinhalte über ein schriftliches Infoblatt, Gesundheitsinfo-Zeitschrift sowie mündlich in Workshops und monatlichen Meetings kommuniziert. Verhältnisorientierte Maßnahmen waren die klare Definition von Verantwortungsbereichen, regelmäßige Besprechungen der Schlüsselkräfte sowie eine verbesserte Zeiteinteilung. Eine Bio-Obstkiste wird monatlich angeliefert. Die Nachhaltigkeit des Projekts ist durch die Installierung einer Gesundheitsvertrauensperson sowie BGF als Fixpunkt in Besprechungen gewährleistet. Ich bin mit dem Ergebnis des Projektes sehr zufrieden und bin echt stolz auf meine Mitarbeiter/innen, weil viele Ideen und realistische Lösungsansätze von ihnen kamen und einiges bereits verwirklicht wurde. Den-noch weiß ich, dass wir uns jetzt einmal auf den Weg gemacht haben, auf unser Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu schauen und dass uns dieser Weg immer wieder vor neue Heraus-forderungen stellen wird. "Motiviert und xsund" werden wir die Aufgaben meistern und so optimal für die Mobilität unserer Kunden sorgen.

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Firma Martin Drack Installationen, Heizung-Sanitär-Umwelt-Lüftung, BGF Projekt „Der Mensch im Mittelpunkt“

Drack2013 Unter dem Projektnamen „Der Mensch im Mittelpunkt“ werden alle Mitarbeiter/innen
partizipativ im Rahmen eines Gesundheitsteams in die Betriebliche Gesundheitsförderung integriert. Die Ansprechperson in Gesundheitsfragen ist die Geschäftsführung. Jede/r Mitarbeiter/in wurde über das Projekt in einem persönlichen Gespräch durch die Geschäftsführung informiert. Des Weiteren erfolgte zu Projektbeginn eine schriftliche Einladung zum Kick-off, bei dem Inhalte zum Projekt, Ziele und der Ablauf des Projektes kommuniziert wurden. Über die Gesundheitsinfo-Zeitung wurden die Mitarbeiter/innen mit Informationen zum Projekt versorgt. Die Mitarbeiter/innen können in regelmäßigen Besprechungen ihre Verbesserungsvor-schläge einbringen, aber auch durch das Feedback gesundheitsfördernde und -hemmende Faktoren äußern. Durch persönliche Gespräche und regelmäßig abgehaltene Mitarbeiterversammlungen werden alle Mitarbeiter/innen bei Aktivitäten und Maßnahmenentwicklung als auch -umsetzung einbezogen. Die erarbeiteten verhältnisorientierten Maßnahmen beinhalteten den Aufbau einer regelmäßigen Gesprächsstruktur, die Erarbeitung von Abläufen in einer wöchentlichen Besprechung sowie Mitarbeitergespräche zur Förderung der individuellen Fähigkeiten. Die Führungskräfte, die eine zentrale Rolle in einem BGF-Projekt einnehmen, erhalten Einzelcoachings. Zu den verhaltensorientierten Maßnahmen zählen die Organisation eines Betriebsausfluges und gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise Kegeln. Betriebliche Gesundheitsförderung ist im Unternehmen Drack zu einem fixen Bestandteil der Unternehmenskultur geworden.


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Forstbetrieb Traun-Innviertel der ÖBf-AG, BGF Projekt „ÖBfit“

Forstbetrieb2013 Beim Gesundheitstag im Jänner 2010 erfolgte mit der Projektvorstellung und einer SALSA-Gesundheitsbefragung der Startschuss für das Projekt ,,ÖBfit" im Forstbetrieb Traun-Innviertel. Wegen der vielschichtigen Arbeitsbereiche in einem Forstbetrieb wurden vier
Gesundheitszirkel eingerichtet. In diesen wurden die gesundheitsfördernden und gesundheits-belastenden Themen aufgezeigt und Lösungsansätze erarbeitet. Viele Maßnahmen konnten vereinbart und auch umgesetzt werden. Als Projektziele wurden die Förderung der individuellen Gesundheit und Zufriedenheit, die Information, Aufklärung und Weiterbildung in diesem Bereich, die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen sowie zwischen den Mitarbeiter/innen, die Mitarbeiterzufriedenheit und die strukturelle Verankerung der Gesundheitsförderung im Betrieb über die Projektlaufzeit hinaus, formuliert. Eine Seminarreihe für „Burn-Out-Vorbeugung“, mehrere Möglichkeiten für eine Rückenschulung, Aktion “Mitarbeiter/innen bewegen Mitarbeiter/innen“, zwei Seminare zur Teamentwicklung und eine Verbesserung der Ausstattung mit Betriebsmitteln sind nur einige wenige Beispiele der Umsetzungsmaßnahmen. Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist durch die Ernennung einer Gesundheitsvertrauensperson im Forstbetrieb verankert. Unternehmensweit vernetzen sich diese über die einzelnen Betriebe hinaus, bei einem jährlichen Treffen. Im Forstbetrieb ist jeweils eine Ansprechperson in den vier regionalen Revierteams ebenfalls ernannt, um laufend aktuelle Anliegen der Mitarbeiter zu behandeln, und so Wirkung vor Ort erzielen zu können. Auch in den regelmäßigen Teambesprechungen ist die Betriebliche Gesundheitsförderung immer wieder ein Thema. Schwerpunkte für die mittelfristige Zukunft sind Motivation und Teamentwicklung.

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Hotel Gasthof König GmbH

Hotel Gasthof König GmbH führte von 2011 bis 2012 ein BGF-Projekt durch. Die Ansprech-person in Gesundheitsfragen für alle Beschäftigten ist der Geschäftsführer, der gleichzeitig auch als Gesundheitsvertrauensperson nominiert wurde. Des Weiteren wurde ein
Gesundheitsteam gebildet, das sich aus der Geschäftsführung zusammensetzt. Bei der Kick-off Veranstaltung erhielt die Belegschaft Informationen zum Projektinhalt, über die Ziele und die Abläufe. Der Informationsfluss wurde durch Besprechungen, Workshops, persönliche Gespräche, schriftliche Informationen und die Mitarbeiterzeitung gewährleistet. In weiterer Folge wurden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt, um Verbesserungsvorschläge und Ideen aller Beschäftigten einzubringen. Bei Entscheidungen über notwendige Maßnahmen wurde die gesamte Belegschaft eingebunden, informiert und gemeinsam über weitere Schritte diskutiert. Einerseits wurden verhältnisorientierte Maßnahmen umgesetzt, die regelmäßige Besprechungen über den Tagesablauf, tägliche Dienstbeginnbesprechungen, die Ernennung einer zuständigen Ansprechperson für Lehrlinge, Personalaufstockung in der Küche und die Einführung eines Auftragsbuches inkludieren. Andererseits wurden auch verhaltensorientierte Maßnahmen durchgeführt, die einen täglichen Obstkorb, Informationen zu Seminarangeboten wie beispielsweise „Richtiges Tragen und Heben“, „Tabakentwöhnungsseminar“ und das Rauchverbot an der Theke beinhalten. Um eine nachhaltige Sicherung von BGF im Unternehmen zu gewährleisten, wurde eine Gesundheitsvertrauensperson installiert, regelmäßige Kommunikationsstrukturen beibehalten und BGF im Unternehmen als fixer Bestandteil in Besprechungen verankert. Vorschläge und Ideen können jederzeit bei der Geschäftsführung eingebracht werden. Die regelmäßigen Teambesprechungen bieten die optimale Basis um Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und durchzuführen.

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Kammer für Arbeiter und Angestellte Oberösterreich, BGF Projekt „GO – Gesundheitsoffensive der AKOÖ“

Kammer2013 Die Arbeiterkammer Oberösterreich arbeitet mit ihren rund 500 Beschäftigten für alle Arbeit-nehmer/innen Oberösterreichs als Dienstleisterin und in der Interessenpolitik. Im Projekt „GO - Gesundheitsoffensive der AKOÖ“ wurde der „Gesundheitszustand der Organisation und ihrer Mitarbeiter/innen“ mittels Gesundheitsbefragung erhoben, sowie eine
Gesundheitsdaten- und Demographieanalyse durchgeführt. Das Projektende war zugleich Beginn eines seit 2011 etablierten Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Im Zentrum steht das Team Gesundheit, das sämtliche verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen initiiert, begleitet und evaluiert. Jährlich erscheint ein Gesundheitsbericht, der anhand von Kennzahlen den objektiven sowie wie den gefühlten Gesundheitszustand der Belegschaft erhebt, analysiert und veröffentlicht. Die Mitarbeiter/innen werden über Ergebnisse von Befragungen mittels Intranet und Drucksorten informiert. Darüber hinaus nutzt die Gesundheitsbeauftragte sämtliche Besprechungsstrukturen, um Themen/Programme vorzustellen und zu diskutieren. In den jährlich stattfindenden Gesundheitswochen werden ebenso Gesundheitsthemen platziert. Einige bereits realisierte Maßnahmen: Fokusgruppen und Maßnahmenentwicklung zum Belastungsfaktor Bildschirmarbeit, veränderter Speiseplan für den Mittagstisch, Wiedereingliederungsmanagement nach langen Krankenständen, Rat und Hilfe für Mitarbeiter/innen in schwierigen Lebenssituationen, Gesundheitszirkel für Reinigung und Hausbetreuung, Seminar „gesundes und lebensphasenorientiertes Führen“ mit allen Führungskräften, Gesundheitswoche für Mitarbeiter/innen 45+, Rauchentwöhnungs- und Ernährungsprogramme, Bewegungsprogramme und Qi Gong nach der Arbeit etc. Alle Maßnahmen beziehen eine möglichst große Anzahl an Mitarbeiter/innen ein.

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Krankenhaus Rohrbach – Eine Gesundheitseinrichtung der OÖ. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag), BGF Projekt „viaRo“

Krankenhaus2013 viaRo – ein Gesundheitsförderungsprogramm im Rahmen der Lebensphasenorientierten
Arbeitsgestaltung - steht für den Rohrbacher Weg! Ziel ist es durch lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung und Personalentwicklung die Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikation unserer Mitarbeiter/innen in jeder Lebensphase zu unterstützen. Der
ganzheitliche Ansatz der Lebensphasenorientierung setzt auf das Schaffen von Rahmenbedingungen seitens des Unternehmens, auf das Wahrnehmen der Handlungs- und Entscheidungskompetenzen seitens der Führungskräfte sowie auf die Partizipation der Mitarbeiter/innen. Die Mitarbeiter/innen werden aktiv in den Teilbereichen Körper und Gesundheit, Arbeit und Leistung, Beziehung und Kontakt sowie Sinn und Zukunft einbezogen. Das viaRo Team (Vertreter/innen verschiedener Alters- und Berufsgruppen) erfasst gemeinsam mit der Steuerungs-gruppe (Kollegiale Führung, BR) die vielfältigen Aufgabenfelder genauer. Es werden entsprechende Maßnahmen hinsichtlich Arbeitszeit- u. Arbeitsplatzgestaltung, Führung, Kultur, Personalentwicklung, Vereinbarkeit Familie & Beruf und Gesundheitsförderung gesetzt. viaRo zielt im Sinne der Betrieblichen Gesundheitsförderung sowohl auf die Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie auf die Work-Life-Balance ab. Das verhaltensorientierte Gesundheitsförderungsprogramm geh mit! stützt sich auf die Säulen der Gesundheit (Fonds Gesundes Österreich) - Ernährung, Bewegung, Seelische Gesundheit. Die Betriebliche Gesundheitsförderung generiert einen Nutzen sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter/innen. Anhand der niedrigen Krankenstandsrate, der hohen Mitarbeiterzufriedenheit, des guten Arbeitsklimas, der hohen Teilnahme am Gesundheitsförderungsprogramm und der hohen Bereitschaft zur Weiterbildung ist der Erfolg sichtbar.

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Marktgemeinde Kremsmünster, BGF Projekt „Gesundheitsförderung im Betrieb“

Marktgemeinde2013 Für die Marktgemeinde Kremsmünster ist Gesundheit mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit, Gesundheit ist auch mehr als nur Sport zu betreiben und ausgewogene
Ernährung. Dieses Projekt wird durchgeführt, damit sich alle Kollegen/Kolleginnen körperlich, geistig und sozial wohlfühlen können. Bei einigen Mitarbeiter/innen ist Gesundheit seit längerem ein Thema. Jetzt gilt es dieses Thema auf das gesamte Team und alle Mitarbeiter/innen um-zusetzen. Bei uns steht das „WIR“ im Mittelpunkt und mit diesem “WIR“ kann die Kraft und Zufriedenheit auf jede/n einzelne/n der Mitarbeiter/innen übertragen werden. So sind in dieses Projekt alle Mitarbeiter/innen des Gemeindeamtes, der Schulen, der Reinigung, des Wirtschaftshofes, des Freibades und die Busbegleiterinnen miteingebunden. Die Belegschaft wurde im Rahmen einer Kick-off Veranstaltung über das Projekt informiert. Die Ergebnisse der Workshops wurden im Zuge einer Dienststellenversammlung präsentiert. Laufende Projektinhalte wurden den Mitarbeiter/innen in regelmäßigen Besprechungen, persönlichen Gesprächen und Versammlungen kommuniziert. Zu Beginn wurden die Bedürfnisse mittels Fragebogen erhoben, um dann gezielt auf Beschwerden und Wünsche eingehen zu können. Die Umsetzung reicht nun beispielsweise von theoretischen Fachvorträgen zum Thema Ernährung über das zur Verfügung stellen eines Apfels pro Tag pro Mitarbeiter/in bis hin zu praktischen Übungen durch Physiotherapeuten. Maßnahmen zur Reduktion von Arbeitsbelastungen und zur Optimierung der internen Organisation waren u.a. Lärmmessungen in den Schulen und Stärkung der internen Kooperationen. Zur nachhaltigen Implementierung von Gesundheit im Betrieb wurde eine Gesundheitsvertrauensperson installiert. Dienststellenversammlungen dienen weiterhin als regelmäßige Kommunikationsplattform. Mit diesem Projekt gehen wir positiv in die Zukunft und können unseren Mitarbeiter/innen die bestmögliche
Gesundheitsförderung anbieten.

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Oberbank AG, BGF Projekt „Wie geht´s in der Oberbank?“

Oberbank2013 Die Oberbank AG startete im Mai 2008 das BGF-Projekt „Wie geht´s in der Oberbank“ unter Einbindung der internen Abteilungen und aller Filialen in Österreich. Aus den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung 2008 wurden zahlreiche verhaltens- und verhältnisorientierte Maß-nahmen abgeleitet und seither umgesetzt. Die Maßnahmen reichen von der Verankerung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Personalstrategie, einer jährlichen Budgetposition Betriebliche Gesundheitsförderung, der Optimierung von Arbeitsprozessen und
Kommunikation, der Überarbeitung und Erneuerung von Führungsgrundsätzen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie dem verhaltensorientieren Gesundheitsprojekt „Aktie Gesundheit“. „Aktie Gesundheit“ zeigt Wege auf, wie jeder selbst in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentale Fitness seine Gesundheit in die Hand nehmen kann. Die Lebenspartner/innen und Familien der Mitarbeiter/innen wurden in die Aktivitäten der „Aktie Gesundheit“ (Gesundheitschecks, in einer eigens dafür eingerichteten Fitnessbörse, Vorträge, Workshops, Seminare, Exkursionen) eingebunden. Weiters wurde in Kooperation mit der OÖ GKK ein ganzheitliches Betriebsküchenprojekt am Standort Linz umgesetzt. Zur Information der Belegschaft über das Projekt wurden folgende Medien eingesetzt: Dialog (Mitarbeiterzeitung), INTRA (Intra-Net für alle Mitarbeiter/innen), schriftliche Kommunikation (Briefe, Plakate). Darüber hinaus findet das Thema Gesundheitsförderung bei Mitarbeiterveranstaltungen und MbO-Gesprächen Platz. Um die weitere Nachhaltigkeit der Initiative zu garantieren sind zusätzlich zu den bereits getroffenen Maßnahmen Gesundheitszirkel in Ausarbeitung. Alle vier Jahre werden die Wirksamkeit der Maßnahmen durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen evaluiert, die Ergebnisse analysiert und in den weiteren Kreislauf der Betrieblichen Gesundheitsförderung eingearbeitet.
Besonders hervorzuheben ist das Stimmungsbild, das einmal wöchentlich die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen mit der Situation im Unternehmen aufzeigt. Die Mitarbeiter/innen können regelmäßig Wünsche und Vorschläge zum Thema Gesundheit einbringen. Das regelmäßige Feedback der Mitarbeiter/innen dient der Weiterentwicklung der BGF-Maßnahmen.

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Reiter GmbH, BGF Projekt „Wir bleiben in Bewegung!“

Reiter2013 In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt mit der Mitarbeiterabwicklung beschäftigt: Es ging vor allem darum, Potenziale zu entdecken, Richtung zu geben und offensiv an die Um-setzung der unterschiedlichen Ziele heranzugehen. Unser Ziel war und ist es, jede/n Mitarbeiter/in den jeweiligen Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln und zu fördern. In dem Wissen, dass ein gemeinsamer Erfolg und Freude an der Arbeit nachhaltig nur entstehen kann, wenn man nicht Betroffener sondern auch Beteiligter ist, ist uns daher die Einbindung der Mitarbeiter/innen ein großes Anliegen. Die Mitarbeiter/innen wurden bei einer Kick-off Veranstaltung über das Projekt mit dem Motto „Wir bleiben in Bewegung“ informiert. Nach Auswertung aller Fragebögen haben sich Mitarbeiter/innen aus allen Sparten ans Werk gemacht und in Workshops sehr engagiert Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet. Diese wurden unter der Führung von Frau Mag. Varvier – welche unser Projekt hervorragend betreut und begleitet hat - als konkrete Maßnahmen festgehalten und bereits teilweise umgesetzt: Da der rechtzeitige und ausreichende Informationsaustausch ein großer Punkt war, wurden vor allem in diesem Bereich bereits einige Verbesserungen erzielt: Entwicklung neuer Formulare für übersichtliche Infos über Baustellen, ein fixer Termin zwischen Verkauf und Büro zum Austausch von Infos sowie das inzwischen sehr gut angenommene Montagsmeeting im Bereich Malerei. Für die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge wurde eine eigene Besprechung einberufen. Das Thema Gesundheit wurde auch im Morgenkreis implementiert. Abschließend können wir sagen, dass es zum einen gilt, das Thema Gesundheit in all seinen Facetten als Fixpunkt im Arbeitsalltag zu etablieren (z.B. Gesundheitsvertrauensperson), zum anderen wurde einmal mehr aufgezeigt, dass Kommunikation untereinander die Basis für ein offenes und konstruktives Miteinander ist. Betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet für uns: für Menschen Verantwortung zu tragen ist ein Vorrecht!

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Siemens Aktiengesellschaft Österreich Transformers Linz, BGF Projekt: FIT FÜRS LEBEN – „PULSE YOUR WAVE“

Siemens2013 Im Herbst 2009 fiel die Entscheidung für die Durchführung des Gesundheitsprojektes FIT FÜRS LEBEN – „PULSE YOUR WAVE“. Wichtig war die Einbeziehung aller Mitarbeiter/innen inkl. Lehrlinge und Leihpersonal. Nach einer intensiven Analysephase wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt und die Themen mit lfd. Zwischenevaluierung konsequent umgesetzt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Balance zwischen verhaltens- und verhältnis-orientierten Maßnahmen gelegt. Durch die Verbesserung des Informationsmanagements und Schulung der Führungskräfte konnte die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen gesteigert und das Betriebsklima verbessert werden. Die flächendeckende Installation von Wasserspendern und die Ausgabe spezieller Trinkflaschen führten zur Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen, auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr zu achten. Für Lehrlinge wurden neue Schulungs- und Ausbildungspläne erarbeitet. Die “Attraktive Kurzpause“ (Bewegungspause) wurde als Pilot-projekt in einer Abteilung gestartet und ist mittlerweile in allen Bereichen implementiert. Weitere Maßnahmen, wie Errichtung von Teeküchen, angepasster Gehörschutz, Massageangebot, gesunder Apfel, Vorträge, Workshops, Zeitmanagementseminare, Raucherentwöhnungsseminare u.v.m. konnten im Zuge des Projektes umgesetzt werden. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wurde mit Jänner 2012 die Stelle BGM – Betriebliches Gesundheitsmanagement eingerichtet und organisatorisch verankert.

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Trench Austria GmbH, BGF Projekt „Gesund&Fit@TA“

Trench2013 Trench Austria GmbH ist ein Teil der weltweit tätigen Trench-Gruppe, und beschäftigt sich mit der Herstellung von Produkten für die Hochstromindustrie. Mit voller Unterstützung der Geschäftsleitung und unter Einbindung aller Mitarbeiter/innen startete Trench Austria 2005 das Gesundheitsförderungsprojekt "Gesund&Fit@TA". Die Mitarbeiter/innen wurden über das firmeninterne Intranet „Trexikon“, E-Mails, Aushang an den Schwarzen Brettern sowie in der Firmenzeitung über Aktivitäten der Betrieblichen Gesundheitsförderung informiert. Für neue Mitarbeiter/innen gibt es beim „Willkommenstag“ Informationen zu BGF. Nach Evaluierung der IST-Situation mittels SALSA-Befragung wurden in mehreren "Gesundheitszirkeln" viele große und kleine Verbesserungs- und Änderungsvorschläge der Mitarbeiter/innen erfasst und umgesetzt. Betriebliche Gesundheitsförderung ist seither ein fixer Bestandteil der Firmenpolitik und das Projekt lebt weiter in Form von laufenden Veranstaltungen zur Gesundheitsvorsorge und zur Steigerung der Fitness (Rückentraining, Stressbewältigung, Mas-sagen im Hause, Entspannungstrainings, Teilnahme an verschiedenen Sportveranstaltungen, Obstkorb, jährlicher Gesundheitstag etc.), gelenkt durch die Gesundheitsbeauftragte von Trench Austria und unterstützt durch die Geschäftsführung, den Betriebsrat und die Betriebsärztin. In der Firmenkantine wird auf gesundes Essen geachtet, wobei Trench Austria den Mitarbeiter/innen auch einen sozial gestaffelten Zuschuss zukommen lässt. Bei Trench Austria wird auch besonderes Augenmerk auf das gesamtheitliche Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen gelegt. So stand das Geschäftsjahr 2012 im Zeichen der Burnout-Prävention mit wöchentlich stattfindenden Seminaren durch einen Burnout-Trainer und auch der Möglichkeit zu Einzelsitzungen, die auch 2013 weitergeführt werden.

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Verpura GmbH, GF Projekt „BGF bei Verpura GmbH“

Verpura2013 Verpura GmbH aus Altenberg bei Linz entwickelt cloud basierte Unternehmenssoft-warelösungen. Im neuen, ruhigen Büro wird ausschließlich Bildschirmarbeit geleistet. Verpura GmbH beschäftigt das Thema Stress. Daher wurde ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge gestartet. Die Mitarbeiter/innen wurden im Vorfeld durch die Geschäftsführung im Rahmen der periodischen Firmenbesprechungen über das Projekt informiert. Darüber hinaus wurde die Belegschaft über das Projekt, dessen Inhalte, Ziele sowie Projektverlauf in einer Gesprächsrunde informiert.
Es wurden folgende Ziele festgelegt:

  • Erhebung der Ist Situation
  • Sensibilisierung zum Thema Stress
  • Verringerung der Stresssituationen
  • Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter/innen
  • Verbesserung der Ergonomie am Arbeitsplatz
  • Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen
  • Verankerung von BGF
Diese Ziele wurden in mehreren Workshops bearbeitet. Es wurden daraus Maßnahmen ab-geleitet die umgesetzt wurden bzw. werden. "Werden" deshalb, da Maßnahmen definiert wurden, die ständig eingerichtet sein müssen und einmalige Dinge die bereits erledigt sind. Maßnahmen zur Optimierung der internen Organisation waren beispielsweise die präzise Formulierung von Arbeitsabläufen und die Einführung von regelmäßigen, strukturierten Mitarbeitergesprächen. Die Ziele wurden erreicht. Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist zu einem fixen Bestandteil der Unternehmenskultur geworden. So wird beispielsweise das Thema Gesundheit künftig in Besprechungen als fixer Tageordnungspunkt aufgenommen und soll auch im Rahmen von Impulsveranstaltungen (z.B. Sehtest) im Betrieb weiter verfolgt werden. Frau DKKS Kristin Gumpinger ist Gesundheitsvertrauensperson im Unternehmen und Ansprechperson für alle Beschäftigten. Vorschläge und Ideen können jederzeit bei ihr eingebracht werden. Der Geschäftsführer Herr Ing. Florian Gumpinger, MBA hat an der FGÖ Ausbildung für Klein und Kleinstbetriebe im April 2012 teilgenommen.

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VITA MOBILE – gemeinnützige GmbH, BGF Projekt „Wir-Vital-Mobil, Gesund arbeiten und führen bei VITA MOBILE“

VitaMobile2013 VITA MOBILE ist der größte Anbieter mobiler Pflege und Betreuung in der Stadt Steyr. Die Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter/innen ist nicht zuletzt aufgrund der hohen physischen und psychischen Belastung in diesem Berufsfeld schon lange ein wichtiges An-liegen der Unternehmensleitung. Nach einer umfangreichen Ist-Analyse wurden unter dem Motto Wir-Vital-Mobil, Gesund arbeiten und führen bei VITA MOBILE in einem 2-jährigen BFG-Projekt verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen strukturiert erarbeitet und umgesetzt. Ziel war es, Gesundheit zu fördern, Motivation zu erhalten, Teamgeist zu stärken und Eigenverantwortung wahrzunehmen. Neben der Gestaltung von Rahmenbedingungen im täglichen Betrieb waren Personalentwicklungsmaßnahmen (Leadership-Ausbildungen, Coachings, fachliche und persönlichkeitsbezogene Weiterbildungen) und die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur wichtige Säulen des Prozesses: das Firmenleitbild wurde überarbeitet, Führungs- und Pflegeleitsätze entwickelt. Eingebunden waren dabei alle Ebenen und Bereiche (Vorstand, Geschäftsführung, Einsatzleitung und Mitarbeiter/innen aus allen Fachbereichen). Die Heimhelfer/innen hatten die Möglichkeit ein Seminar zur Steigerung des Selbstwertes zu besuchen. Die Belegschaft wurde persönlich im Rahmen der Auftaktveranstaltung und bei Teambesprechungen über Projektinhalte informiert. Des Weiteren erfolgte die schriftliche Kommunikation mittels Aushänge und Projekt-Info-Ecke. Die ab-schließende Evaluierung zeigte in allen Aspekten eine Verbesserung der ohnehin schon recht guten Ausgangslage. Die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden konnten weiter verbessert werden, das Wir-Gefühl hat sich gesteigert. Die Verankerung von BGF im Unternehmensleitbild wird dafür garantieren, dass neben der Gesundheit unserer Kunden und Kundinnen auch die Gesundheit der Belegschaft weiterhin einen zentralen Stellenwert bei uns einnehmen wird. Fix installierte Arbeitsgruppen stellen die Nachhaltigkeit sicher.

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voestalpine Steel Division, BGF Projekt „LIFE“

Voestalpine2013 Die Steel Division ist die größte Division des voestalpine-Konzerns. Sie erzeugt hochwertige Flachstahlprodukte – das Kerngeschäft der voestalpine. Leitgesellschaft ist die voestalpine Stahl GmbH in Linz. Die Steel Division ist einer der führenden Stahlproduzenten Europas. Seit Jahrzehnten beliefert und beratet sie ihre Kunden in der Automobil-, Bau-, Maschinenbau-, Hausgeräte-, Rohr-, Profil- und Energieindustrie. Das Unternehmen setzte bereits 1995 durch Integration von Gesundheitsthemen in die Lehrlingsausbildung und 1996 mit dem erfolgreichen Alkohol-Präventionsprojekt SUN (sicher-unfallfrei-nüchtern) erste Schritte in Richtung Betriebliche Gesundheitsförderung. 2001 startete unter dem Titel „LIFE“ das konzernweite Programm zur Schaffung einer attraktiven Arbeitswelt für alle Generationen und Geschlechter. LIFE setzte Maßnahmen in 6 strategischen Handlungsfeldern: Flexible Arbeitszeitmodelle, Lebensphasenbezogene Arbeitsplatzgestaltung, Chancengleichheit, Sicherheits- und Gesundheitsvorsorge, Kultur-Führung-Entwicklungsmaßnahmen, Neue Mitarbeiter/innen finden und binden. Mit dem bereits seit Jahren etablierten Gesundheitsmanagementsystem werden im Unternehmen gesundheitsfördernde Aktivitäten geplant und gesteuert und so ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sichergestellt. Die vielen verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen reichen von Gesundheitszirkeln, Mitarbeitergesprächen, Stressmonitorings, Führungskräfteentwicklungsprogrammen, Mitarbeiterzufriedenheitserhebung über psychosoziale Programme (z.B. Burn-out) bis hin zu zahl-reichen Angeboten zu Lebensstilthemen wie Ernährung, Sucht, Bewegung, Wirbelsäule und Entspannung.

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Volkshilfe Braunau, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_Braunau2013 Das Dienstleistungsangebot der Volkshilfe Braunau reicht von der Mobilen Betreuung und Pflege über die Hauskrankenpflege, Mobile Therapie, Haushaltsservice, Schulbusbegleitung bis zu einer Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz. Es sind 37 Mitarbeiter/innen beschäftigt und drei Frauen arbeiten ehrenamtlich in der Betreuungsgruppe mit. Um die hohen Anforderungen, die von Mitarbeiter/innen im Sozialbereich gefordert werden, erfüllen zu können ist es wichtig ein gutes Betriebsklima und selbstbewusste, gut ausgebildete Mitarbeiter/innen zu haben. Das Projekt Volkshilfe „Xsund“ ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Die Mitarbeiter/innen wurden im Rahmen des Kick-offs über das Projekt informiert. Außerdem waren regelmäßige Berichte über Gesundheitsthemen in den Volkshilfe Medien zu finden. Die Zirkelteilnehmer/innen gaben ebenso Informationen weiter. Ergebnisse der Befragungen sowie des Gesundheitszirkels wurden durch Geschäftsführung und Betriebsrat präsentiert. In den Teamsitzungen wurde die Belegschaft regelmäßig über den aktuellen Stand des Projekts informiert. In den Gesundheitszirkeln wurden 14 Maßnahmen zur Gesundheitsförderung erarbeitet, die größtenteils auch umgesetzt wurden. Es wurden andere Handschuhe bestellt, MOCCA wurde eingeführt, es gibt jetzt Obst bei Dienstbesprechungen, eine Nordic-Walking Gruppe wurde gebildet und einmal jährlich wird ein Grillfest angeboten. Durch ein sehr breites Fortbildungsangebot unserer Bildungsakademie, wie z. B. Kinaesthetics in der Pflege, Erste Hilfe Kurs, Fahrsicherheitstrainings, Burnout Prophylaxe bis hin zu gesundem Kochen und vielem mehr wird den Mitarbeiter/innen eine Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung geboten. Durch die Qualifizierung einer Gesundheitsbeauftragten wird die Nachhaltigkeit des BGF-Projektes gewährleistet. Zur Weiterentwicklung Betrieblicher Gesundheitsförderung werden regelmäßig Fortbildungen im Bereich Gesundheitsförderung angeboten.

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Volkshilfe Eferding-Grieskirchen, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_Eferding2013 Der Volkshilfe Bezirksverein Eferding-Grieskirchen beschäftigt 44 Mitarbeiter/innen im Angestelltenverhältnis, weitere 10 Mitarbeiter/innen sind entweder ehrenamtlich oder im Zuge von Projekten und des Zivildienstes im operativen Bereich tätig. Am BGF-Prozess beteiligten sich fast ein Drittel aller Mitarbeiter/innen aus allen Bereichen direkt in der Steuergruppe oder den Gesundheitszirkeln, sodass eine sehr hohe inhaltliche Durchdringung und ein starkes Commitment bei allen Mitarbeiter/innen erzielt werden konnte. Insgesamt wurden seitens der Mit-arbeiter/innen im Gesundheitszirkel 35 Verbesserungsvorschläge und gesundheitsfördernde Maßnahmen erarbeitet, die in einem Maßnahmenplan festgehalten, bearbeitet und in einem Zeitraum von zwei Jahren großteils umgesetzt wurden. Die Palette der Vorschläge reicht von Maßnahmen wie die Verbesserung des Infoflusses durch Aushänge auf Infoboard, Verbesserung des Zugangs zu Seminaren und Weiterbildungen, Schaffung von team- und gesundheitsfördernden Aktivitäten, Dienstkleidung, Themenarbeit in Teamsitzung, Einführung von Reinigungspauschalen, Sanierungsmaßnahmen usw. Durch die Installierung und Qualifizierung einer eigenen Gesundheitsbeauftragten und die Ausbildung von zwei Sicherheitsvertrauenspersonen konnte die Nachhaltigkeit des BGF-Projektes bestmöglich gesichert werden.

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Volkshilfe LebensART, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_Lebensart2013 Das Thema Gesundheit ist für die Volkshilfe lebensART GmbH, trotz und gerade wegen der noch jungen Altersstruktur ihrer Belegschaft, von zentraler Bedeutung. Ziel ist es, die in einer entsprechenden Befragung erhobenen, überwiegend positiven Rückmeldungen der
Mitarbeiter/innen hinsichtlich ihrer körperlichen und psychischen Befindlichkeit, auch in Zukunft zu erreichen, nach Möglichkeit noch zu verbessern und dies im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung laufend zu unterstützen. Engagiert beteiligten sich Mitarbeiter/innen aus unterschiedlichen Einsatzbereichen und Regionen aus ganz OÖ an den Gesundheitszirkeln. Beispiele für bereits umgesetzte Maßnahmen sind die Ausweitung von Teambesprechungs-zeiten, das Angebot unterschiedlicher Seminare zur Prävention von gesundheitlichen Beeinträchtigungen (z.B. Kinästhetik, Burn-out,…) sowie von (pädagogischen) Klausuren und Einzelsupervision, gewünschte Informationen wurden im internen Infonet allen Mitarbeitenden zugänglich gemacht und vieles mehr. Durch die Qualifizierung einer Gesundheitsbeauftragten und das Weiterbestehen der Steuerungsgruppe als Gesundheitsteam wurden Strukturen für den nachhaltigen Erfolg der BGF geschaffen.

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Volkshilfe Oberösterreich, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_OÖ2013 Volkshilfe in OÖ
Bereits 2007 fiel in der Volkshilfe in OÖ der Startschuss für die Betriebliche Gesundheitsförderung. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in der Volkshilfe Perg wurde die BGF auf alle 14 Organisationseinheiten der Volkshilfe in OÖ ausgeweitet. Nun haben bereits 10 davon das Gütesiegel für BGF erreicht. Ein wichtiger Schwerpunkt in der gesamten Volkshilfe in OÖ ist die Erhaltung und Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen, welche durch gezielte Schulungsmaßnahmen besonders gefördert wird. Durch die Qualifizierung von Gesundheitsbeauftragten und dem Einsetzen eines Gesundheitsteams in jeder Organisationseinheit werden Strukturen geschaffen für den nachhaltigen Erfolg der BGF.

Volkshilfe OÖ
Mit hoher Motivation beteiligten sich die Mitarbeiter/innen der Volkshilfe in OÖ an der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Zum Projektstart wurden die Mitarbeiter/innen bei einer Kick-off-Veranstaltung über das Projekt informiert. Die Gesundheitszirkelteilnehmer/innen hatten persönlichen und telefonischen Kontakt mit ihren Kollegen und Kolleginnen.
Ergebnisse des Gesundheitszirkels sowie vereinbarte Maßnahmen wurden durch die Geschäfts-führung und Betriebsräte/Betriebsrätinnen präsentiert. Eine Vielzahl von Maßnahmen wurde umgesetzt – neben verhaltensorientierten Maßnahmen wie Bewegungspausen, Rücken-gymnastik, Entspannungskursen und anderen Gesundheitsangeboten, wurde auch die Situation am Arbeitsplatz verbessert. So wurden alle Arbeitsplätze überprüft und adaptiert, Beleuchtungen und Büromöbel erneuert. Außerdem wurde das Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten erweitert, Teamsitzungen, Dienstbesprechungen und Supervisionen ausgeweitet und Maßnahmen für die Verbesserung der internen Kommunikation gesetzt.

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Volkshilfe Salzkammergut, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_Salzkammergut2013 Die vielfältigen Dienstleistungsangebote der Volkshilfe Salzkammergut reichen von der Mobilen Betreuung und Pflege über Hauskrankenpflege, Haushaltsservice, Mobile Therapie, Betreubares Wohnen und Hospiz bis hin zu einem Second Hand-Shop. In allen Bereichen gibt es spezifische Anforderungen, die für ein optimales Service an unseren Patient/innen, Klient/innen, Mieter/innen und Kunden/Kundinnen nötig sind. Fachliche Kompetenz und ausgezeichnete Qualität ist das Um und Auf für einen Dienstleistungsbetrieb im Sozialbereich. Ein großer Mosaikstein dazu sind zufriedene und motivierte Mitarbeiter/innen. Um unseren selbst sehr hoch gesteckten Zielen gerecht zu werden, stellt das Volkshilfe-Projekt „Xsund“ eine tragende Säule dar. Die Belegschaft wurde im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung über das Projekt informiert. Die Zirkelteilnehmer/innen gaben Informationen an die Mitarbeiter/innen weiter. Des Weiteren wurden in den Teamsitzungen aktuelle Projektinhalte kommuniziert. Hier besteht die Möglichkeit für alle Mitarbeiter/innen, sich ihr unmittelbares Arbeitsumfeld selbst bestmöglich zu schaffen, indem Arbeitsabläufe neu gestaltet, Informationsweitergabe standardisiert und Arbeitsplätze überprüft werden. Die Auswahl von Fortbildungsmaßnahmen, wie z.B. Fahrsicherheitstrainings für unsere Mitarbeiter/innen, die tagtäglich viele Kilometer auf der Straße zurücklegen, ist ein Bereich, wo unseren Mitarbeiter/innen viel Gehör geschenkt wird. Gesundheitsfördernde sowie gesundheitserhaltende Maßnahmen, wie Wirbelsäulengymnastik werden gerne angenommen und eine gesunde Obst-Jause für zwischendurch darf auch nicht fehlen. Gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Dienstzeit, wie z.B. Wanderungen, Kaffeerunden etc. sind nicht mehr weg zu denken. Die Steuerungsgruppe bleibt bestehen. Durch die Qualifizierung von zwei Gesundheitsbeauftragten wurden Strukturen für den nachhaltigen Erfolg der Betrieblichen Gesundheitsförderung geschaffen.

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Volkshilfe Vöcklabruck, BGF Projekt Volkshilfe „XSUND“

VH_Vöcklabruck2013 Volkshilfe in OÖ
Bereits 2007 fiel in der Volkshilfe in OÖ der Startschuss für die Betriebliche Gesundheitsförderung. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in der Volkshilfe Perg wurde die BGF auf alle 14 Organisationseinheiten der Volkshilfe in OÖ ausgeweitet. Nun haben bereits 10 davon das Gütesiegel für BGF erreicht. Ein wichtiger Schwerpunkt in der gesamten Volkshilfe in OÖ ist die Erhaltung und Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen, welche durch gezielte Schulungsmaßnahmen besonders gefördert wird. Durch die Qualifizierung von Gesundheitsbeauftragten und dem Einsetzen eines Gesundheitsteams in jeder Organisationseinheit werden Strukturen geschaffen für den nachhaltigen Erfolg der BGF.

Volkshilfe Vöcklabruck
Die Betriebliche Gesundheitsförderung wird von den Mitarbeiter/innen der Volkshilfe Vöcklabruck sehr gut angenommen und war im abgelaufenen Jahr 2012 wiederholt Inhalt in den verschiedenen Sitzungen und Teams. Eine Vielzahl an Maßnahmen, wie die Ausweitung von gesundheitsfördernden Fortbildungen (Selbstmanagement, Abgrenzung, Kinaesthetics, richtig heben und tragen), gesunde Jause für Sitzungen/Teams, morgendliches Blitzmeeting (Leitungsteam), ZUMBA-Kurse, Aromatherapien und andere Gesundheitsangebote wurden erfolgreich umgesetzt. Alle Arbeitsplätze in der Bezirksgeschäftsstelle wurden überprüft und adaptiert, die Bildschirmausstattung teilweise erneuert. Für alle Bereiche wurden wiederholt Maßnahmen gesetzt, um an der guten internen Kommunikation weiterzuarbeiten.

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WebDynamite IT Solutions GmbH, BGF Projekt „wd.vital“

WebDynamite2013 WebDynamite ist ein Linzer IT-Dienstleister mit dem Fokus auf maßgeschneiderte Software-lösungen – für jede Branche und jede Anforderung. In den letzten Jahren hat sich WebDynamite auf drei Kernbereiche spezialisiert: Mobile Solutions, Software Development und IT Consulting. Da unsere Mitarbeiter/innen einen Großteil ihrer Zeit sitzend in der Arbeit ver-bringen, ist die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz bei WebDynamite bereits seit langer Zeit ein fixer Bestandteil der Unternehmenskultur. Um den Aktivitäten einen offiziellen und fortdauernden Charakter zu verleihen, hat sich WebDynamite dazu entschieden, ein Gesundheitsprogramm namens „wd.vital“ ins Leben zu rufen. Um eine strukturierte
Vorgehensweise zu gewährleisten, haben sich fünf Mitarbeiter/innen freiwillig zu einem Gesundheitszirkel zusammengefunden und kümmern sich nun um eine nachhaltige und kontinuierliche Implementierung und Evaluierung von betrieblichen Gesundheitsthemen. Die Belegschaft wurde im Rahmen einer Kick-off Veranstaltung über das Projekt informiert. Gesundheitsinfo (Mitarbeiterzeitung), E-Mail-Aussendungen sowie Vorträge und Gespräche in Teammeetings stellten weitere Kommunikationsinstrumente dar. Mittels Workshops und einer Befragung der gesamten Belegschaft, wurden „Stressoren“ und „Ressourcen“ eruiert und benannt. Die aktuellen gesundheitsfördernden Maßnahmen aus dem Gesundheitsprogramm „wd.vital“ erstrecken sich von Seminarangeboten (z.B. Stress- und Zeitmanagement) über zielgerichtete Sportangebote (Rückentraining, Teambuilding-Events,…) und Koch-workshops/Ernährungsvorträge bis hin zu laufenden Überprüfungen der Arbeitsplatzergonomie. Der jährliche Gesundheitstag bildet im Rahmen der Gesundheitsinitiative ein ganz besonderes Highlight.

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Wirtschaftskammer Oberösterreich, BGF Projekt „Generationenbalance in der WKOÖ“

WKOÖ2013 Arbeitsfähigkeit und Gesundheit haben in der Wirtschaftskammer Oberösterreich bereits seit langer Zeit einen hohen Stellenwert. Gemäß dem Personalmanagement-Claim „Perspektive Mensch: Mit kompetenten, motivierten und gesunden Mitarbeiter/innen begeistern wir unsere Kunden“ wurde das Projekt Generationenbalance in den Wirtschaftskammern Österreichs gestartet. Im Zuge dieses Projekts wurden viele Maßnahmen in den fünf Handlungsfeldern Führung, Personal- und Kompetenzentwicklung, Team- und Prozessgestaltung, Arbeitszeit und Entgelt sowie Gesundheit und Arbeitsfähigkeit entwickelt und umgesetzt. Wichtig im Projekt waren die Stärkung eines altersgerechten und wertschätzenden Führungsverhaltens, die Verbesserung einer lebensphasengerechten Leistungsentwicklung aller Mitarbeiter/innen, die Erweiterung des Mitarbeitergesprächs um das Lebensphasenmodell und um die Bereiche Arbeitsfähigkeit und Gesundheit, die Senkung von Fehlzeiten und der Fluktuation, die Steigerung des Images als attraktiver Arbeitgeber am Arbeitsmarkt sowie die Verbesserung einer wertschätzenden Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist unter anderem im Führungshandbuch, im jährlichen Mitarbeitergespräch und in den Mitarbeiterbefragungen fest verankert. Ein Team von vier Gesundheitsbeauftragten gewährleistet auch in Zukunft nachhaltige Verbesserungen und Maßnahmen zur Förderung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in der WKO Oberösterreich.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR WIEDERVERLEIHUNG AN:

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Dr. Franz Feurstein GmbH

Feuerstein2013 Die Papierfabrik Dr. Franz Feurstein GmbH hat Betriebliche Gesundheitsförderung fest im Unternehmen verankert. Formal ist diese Position im Organigramm abgebildet, sowie durch Zertifizierung nach OHSAS 18001 in die Prozesse eingebunden. Die Steuerung der
Betrieblichen Gesundheitsförderung erfolgt durch ein Kernteam, das unter anderem aus der Geschäftsführung, der Personalleitung, dem Betriebsarzt, den Betriebsräten und Abteilungsleitern besteht. Die Schwerpunkte der Betrieblichen Gesundheitsförderung werden anhand einer Mitarbeiterbefragung festgelegt, die alle 3 Jahre stattfindet. Wesentliche Verbesserungen erfolgten in den Bereichen Ernährung (Einführung warmer Mahlzeiten, Ernährungsseminare), Bewegung (Finanzielle Zuschüsse bei Fitnessstudioverträgen, Gemeinsame Teilnahme an Firmenläufen, Mountainbike Training, Nordic Walking Seminar, Schrittzähler Projekt), Kommunikation (Verbesserung des Informationsflusses durch Mitarbeiterzeitung, Intranet, Infoboards) und in der Aus- und Weiterbildung der Führungskräfte (Seminare „Gesundes Führen“). Überbetrieblich gibt es in der Papierindustrie (ÖZEPA) im Rahmen verschiedenster Arbeitskreise einen regen Austausch mit Präventivkräften der österreichischen Papierfabriken.

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Sabtours Reisebüro und Autobusbetrieb Gesellschaft m.b.H., BGF Projekt „Busfahren – ein Lebensberuf“

Sabtours2013 Die gesundheitsfördernde Führungskultur bei sabtours ist Teil der Unternehmensvision 2015 bzw. des Unternehmensleitbildes. Partizipation, beteiligungsorientierte Maßnahmenentwicklung und Empowerment der betrieblichen Akteure gehen in den Regelbetrieb über. Weitere Ziele des Projektes „Busfahren – ein Lebensberuf“ - sind die Erhaltung des Arbeitsvermögens und die Stärkung der Arbeitszufriedenheit bis zum Pensionseinstieg sowie die Förderung des Wohlbefindens der Mitarbeiter/innen am Arbeitsplatz. So sollen beispielsweise die Kommunikation und das Betriebsklima verbessert sowie Stress reduziert werden. Eine Maßnahme war beispielsweise die alterssensible Gestaltung des Dienstplans. Die "Gesunden Dialoge" werden im 2-Jahres-Rhythmus allen Mitarbeiter/innen des Busbetriebes angeboten. Ziel ist es, vorbeugende Maßnahmen für alle Altersgruppen zu schaffen, damit die Mitarbeiter/innen bei bestmöglicher Gesundheit so lange wie möglich im Arbeitsprozess bleiben können. Alle gesundheitsfördernden Initiativen sollen auch dazu beitragen, dass die Beschäftigten mit möglichst wenigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Pension gehen können. Demnach wird neben der körperlichen insbesondere auch der psychischen und sozialen Gesundheit große Bedeutung beigemessen. Es geht primär darum, Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen. Diese Art der Personalpflege wird über das Projektende hinaus beibehalten. Die Belegschaft wurde über das Projekt mittels Rundmails, persönliche Briefe, Aushänge, Mitarbeiterzeitung und sabtours Intranet informiert. Des Weiteren erfolgten persönliche Gespräche und Informationsveranstaltungen. Wesentliche Ergebnisse sind: Verbesserung der Gesamtzufriedenheit und der internen Kommunikation, Senkung der Krankenstände, Steigerung des Vertrauens zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen sowie Einführung eines neuen Führungskultur-Prozesses. 2012 standen viele Aktivitäten rund um das Thema „Radfahren” sowie im Bereich Weiterbildung am Programm.


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Tannpapier GmbH, BGF Projekt „Gesundheit gemeinsam gestalten“

Tannpapier2013 Die TANNPAPIER GmbH ist weltweit größter Weiterverarbeiter von Mundstückbelagspapier. Hochspezialisierte Produktionsprozesse und kontinuierliche Produktentwicklungen garantieren qualitativ hochwertige Produkte und ermöglichen es kundenspezifische Anforderungen zu erfüllen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Traun/Oberösterreich ist im Besitz der Trierenberg Familie und umfasst 9 Produktionsbetriebe, die in über 90 Länder exportieren. Weltweit sind ca. 1.300 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Mit unserer Initiative „Gesundheit gemeinsam gestalten“ konnte Betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen fest verankert und auch nach OHSAS 18001 zertifiziert werden. Seit 2001 wird alle drei Jahre eine Mitarbeiterbefragung mit dem „human work index“ durchgeführt, welche Stärken und Verbesserungspotentiale aufzeigt und als Grundlage für die Maßnahmen der nächsten Periode dient. So wurden zum Beispiel zahlreiche ergonomische Verbesserungen für Schichtarbeiter/innen, Optimierung der Aufenthalts- und Sozialräume umgesetzt sowie gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen Verhaltensregeln erarbeitet. Weiters wurden nach Prüfung durch die Steuergruppe folgende Ideen abgeleitet und realisiert: Vorträge zur Burnout Prävention für Führungskräfte, Seminare „Gesunder Umgang mit Stress“, Nordic Walking Schnupperkurse, Teilnahme von Firmenteams bei Sportveranstaltungen (Linz Marathon, Business Lauf), Ein-führung von Gesundheitszirkeln in bestimmten Abteilungen, u.v.m. Die Mitarbeiter/innen er-halten Informationen über Aktivitäten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung mittels Intranet, Plakate, Aushänge, Firmenzeitung sowie persönlich durch Mitglieder der Steuergruppe.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR 2. WIEDERVERLEIHUNG AN:

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HABAU Group, BGF Projekt „HABAUfit“ – … ein Leben lang!

Habau2013 Das Programm „HABAUfit“ – … ein Leben lang! reiht sich in zahlreiche Projekte zur gelebten Praxis einer Betrieblichen Gesundheitsförderung in der HABAU GROUP. Sicherheit und Gesundheit haben in der Unternehmensgruppe seit jeher einen hohen Stellenwert und sind gewichtiger Teil der Kulturen der Konzernfirmen. Aus dem ursprünglich sicherheits-"lastigen" Arbeitssicherheitssystem eines Bauindustrieunternehmens entstand eine nachhaltige
Betriebliche Gesundheitsförderung. Mit dem Projekt „HABAUfit“ – … ein Leben lang! wurde das Thema "alter(n)sgerechtes Arbeiten" aufgegriffen und eine weitere Gesundheitsinitiative – im gegenständlichen Fall mit Unterstützung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und der Pensionsversicherungsanstalt (PV) – ergriffen. Folgende Maßnahmen wurden im Rahmen des Projekts erfolgreich umgesetzt: Spezielle Ergonomietrainings, Vorträge über gesunde Ernährung, Bewegung am Arbeitsplatz und zu Hause, Trainings zur Sensibilisierung und Eigenverantwortung in Bezug auf eine gesunde/gesündere Lebensführung, spezieller Fokus der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf Lehrlinge und auf ältere Arbeitnehmer/-innen, Aktionen die Thematik „Werte in der Unternehmensgruppe“ betreffend, verbunden mit der Einsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) als Managementtool sowie vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) geförderte Führungskräftetrainings unter dem Titel „Gesundheitsgerechter Führungsstil bei HABAU“. Die Belegschaft wird in Artikeln des firmeninternen Informationsmediums „HABAU Aktuell“ über die Aktivitäten des Projekts informiert. Außerdem ergänzen Flyer punktuell die Information der Mitarbeiter/innen über laufende Maßnahmen. Neu sind ab 2012 die Bearbeitung des Genderthemas „Frauen und Technik“, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) gemeinsam mit der Arbeiterkammer sowie ein auf eine Gesundheitsgerechtheit bedacht nehmendes Personalentwicklungsprogramm unter dem Titel „HOPE – Hochbau Personalentwicklung“.

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Stern Hafferl Baugesellschaft m.b.H., BGF Projekt „stern‑gesund“

Stern2013 Die Firmengruppe Stern & Hafferl ist als Familienbetrieb seit 130 Jahren in den Bereichen Verkehr, Bau und Energie erfolgreich tätig. 155 der insgesamt rund 700 Mitarbeiter arbeiten bei der Stern & Hafferl BaugesmbH in Gmunden. Die körperliche und geistige Fitness der Mitarbeiter/innen ist einer der grundlegenden Werte im Unternehmen. Bereits seit dem Jahre 2004 werden unter dem Motto "stern gesund" Maßnahmen forciert, die großteils die
Mitarbeiter/innen in Gesundheitszirkeln ausarbeiten. Wesentlich belastet durch die körperliche Arbeit im Baubereich ist die Wirbelsäule. Um den Stützapparat insgesamt zu stärken werden Schnupperkarten für ein Fitnessstudio ausgegeben sowie finanzielle Unterstützungen für Jahreskarten gewährt, die sehr gut angenommen werden. Ernährungsberatungen eines Fitnesstrainers geben Anregungen zu einem gesünderen Lebensstil. Aber auch kleine Anregungen wie Kühlboxen für die Firmenfahrzeuge bringen mehr Zufriedenheit und Lebensqualität. Speziell für Lehrlinge wurden Maßnahmen im Bereich Teamentwicklung gesetzt. Durch die Umsetzung der laufend neuen Vorschläge des Arbeitsmediziners und auch aus dem Mit-arbeitervorschlagswesen "sternovativ" wird nachhaltig eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Gesundheit für die Mitarbeiter/innen erreicht. Die Belegschaft wird regelmäßig über Angebote und Aktivitäten durch Vertreter des Arbeitskreises informiert. Das Projekt wird auch in der Mitarbeiterzeitung sowie auf Aushängen am Schwarzen Brett kommuniziert. Strukturierte Mitarbeitergespräche wurden installiert.

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Berichte und Darstellungen der Betriebe

Stadlmayr Bettina Msc Bettina Stadlmayr, MSc, Team Lebenswelt Gesundheitsförderung und Prävention, OÖGKK

linkBetriebliche Gesundheitsförderung (198.2 KB)

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Vortrag

Prof. Dr. Badura Prof. Dr. Bernhard Badura, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld

linkFührung, Gesundheit und Produktivität (856.6 KB)

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015