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Gütesiegelverleihung 8. Februar 2012


Gütesiegel 2011 Oberösterreichs Unternehmen setzen immer mehr auf Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). 28 Firmen erhielten am 8. Februar 2012 im Alten Rathaus in Linz das „Gütesiegel BGF die höchste Auszeichnung für exzellentes und nachhaltiges Engagement für die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) gefördert. Zweck des Gütesiegels ist es, die Gesundheitsorientierung eines Unternehmens zu verbriefen und öffentlich sichtbar zu machen Die Kriterien für die Zuerkennung orientieren sich an den Qualitätskriterien des Europäischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP):

  • Ganzheitlichkeit
  • Partizipation aller MitarbeiterInnen im Betrieb
  • Integration der BGF-Grundsätze in die Unternehmenspolitik
  • Projektmanagement und Evaluation der Gesundheitsförderungsaktivitäten
Die Unternehmen stellen einen Antrag bei der jeweiligen Regionalstelle des österreichischen Netzwerkes. Über die tatsächliche Zuerkennung entscheiden die Mitglieder und PartnerInnen des Österreichischen Netzwerkes sowie ein international besetzter Fachbeirat mit qualifizierter Mehrheit. Das Gütesiegel kann beantragt werden für a) ein erfolgreiches Projekt Betrieblicher Gesundheitsförderung, das bereits abgeschlossen ist (Evaluierung beendet), b) die dauerhafte Implementierung von Betrieblicher Gesundheitsförderung in den betrieblichen Alltag bzw. Managementkreislauf. Das Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist jederzeit möglich. Die Firmen erhalten eine Plakette, eine Urkunde sowie das Logo des Gütesiegels für die weitere interne wie externe Verwendung. Die Vergabe findet ein Mal jährlich statt.
Das Gütesiegel wurde in der letzten Sitzung insgesamt 28 oberösterreichischen Unternehmen zuerkannt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR ERSTMALIGEN VERLEIHUNG AN:

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Arbeitsmarktservice OÖ

BGF Projekt „Feel Good“

Gütesiegel 2012 - 4866 Im AMS OÖ sind betriebliche Gesundheitsvorsorge und Wohlbefinden der MitarbeiterInnen in den Managementgrundsätzen (EFQM) sowie im Führungskräfteleitbild fest verankert und werden als wichtige Ressource für die tägliche Arbeit gesehen. Gerade in einem personenbezogenen Dienstleistungsunternehmen stehen körperliche und mentale Fitness der MitarbeiterInnen im Vordergrund und führen gepaart mit einem strategischen Kompetenzmanagement und werteorientierten Führungsverständnis zu zufriedenen MitarbeiterInnen, die selbstorganisiert und professionell ihre Dienstleistungen erbringen, was sich wiederum in höherer KundInnenzufriedenheit widerspiegelt. Betriebliche Gesundheitsförderung wird im AMS OÖ unter dem Titel „Feel Good – Feel Better“ seit 2006 mit großem Erfolg und hoher Beteiligung gelebt. Auswertungen der MitarbeiterInnenbefragung 2011 bescheinigen dem vielfältigen „Feel Good- Feel Better“ – Programm große Wirksamkeit. 2/3 der Personen, die an den Aktivitäten teilgenommen haben, stellten positive gesundheitliche Veränderungen fest. Die Einrichtung von Gesundheitszirkeln sowie die Erstellung von Masterplänen und die Bereitstellung eines abgegrenzten, regionalen „Feel Good - Feel Better“ – Budgets ermöglichen den Bezirksstellen Autonomie bei ihren Gesundheitsprojekten, um den jeweiligen organisationsspezifischen oder auch individuellen Bedürfnissen der MitarbeiterInnen auf regionaler Ebene zu entsprechen. Im AMS OÖ liegt der Schwerpunkt zur Erhaltung und Stärkung der Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit bei Themen wie Bewegung, Ernährung und mentaler Fitness. Supervision und Coaching sind Teil der Unternehmenskultur, gemeinsame Teamstärkungs- oder Teambildungsaktivitäten werden zur Förderung von Teamkultur und Teamspirit gerne genützt. Im AMS OÖ besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem ASZ Linz (Zentrum für Arbeitsmedizin, Gesundheit & Sicherheitsmanagement). In regelmäßigen Gesundheits-Checks wird vor allem im Bereich mentaler Belastung und Stressreduktion der Fokus auf die Stärkung von salutogenetischen Faktoren auf organisationaler wie auch auf individueller Ebene gelegt. Auch das jüngste Projekt „Einsatz von BurnOut - LotsInnen zur Erhaltung mentaler Fitness“ greift das Thema ‚psychische Gesundheit’ auf und bietet Hilfe zur Selbsthilfe.

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BRP-Powertrain GmbH & Co KG

BGF Projekt „U21“

Gütesiegel 2012 - 4870 Sicherheits- und Gesundheitsthemen haben bei BRP-Powertrain höchste Priorität. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung setzt das Unternehmen laufend umfangreiche Maßnahmen. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region beteiligte sich BRP-Powertrain von Dezember 2007 bis August 2009 am Modellprojekt "U21" - einem Gesundheitsprojekt, das speziell auf junge ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge ausgerichtet war. Nach der Analyse der Ist-Situation, MitarbeiterInnenbefragungen und Workshops, ging es direkt an die Umsetzung. Neue Seminare zu den Themen Arbeitssicherheit, Teambuilding, Suchtprävention und gesunde Ernährung wurden in das Ausbildungsprogramm aufgenommen und ein wöchentlicher Sportunterricht für Lehrlinge im firmeneigenen Gesundheits- und Fitnesszentrum organisiert. Parallel dazu vergrößerte sich das Ausbilderteam, um noch mehr Zeit zu haben und verstärkt auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Lehrlings einzugehen. Die Lehrwerkstätte wurde ins RIC (Regionales Innovations Centrum) verlagert. Dort stehen den Auszubildenden helle und modern ausgestattete Räume zur Verfügung, die das positive Arbeitsklima zusätzlich unterstützen. Im Sommer 2009 wurde das Projekt "U21" abgeschlossen. Das Projekt Gesundheit der Lehrlinge wird unter dem Titel "Lebensphasengerechtes Arbeiten" weitergeführt und fand seinen fixen Platz im Gesundheitsprojekt DOO it! GSUND.

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Internorm International GmbH

BGF Projekt „Worklife@Internorm“

Gütesiegel 2012 - 4876 In 13 Gesundheitszirkeln erarbeiteten 113 engagierte MitarbeiterInnen Verbesserungsvorschläge. Unter Mitwirkung der Führungskräfte wurde ein Großteil der gesundheitsfördernden Maßnahmen umgesetzt. Um das Gesundheitsbewusstsein und die Eigenverantwortung zu fördern, bot Internorm seinen MitarbeiterInnen in Form von Gesundheitstagen Selbsttests und eine qualifizierte Fachberatung zu Themen wie Ernährung, Bewegung, physischer Zustand und Mentaltraining an. In humorvollen Impulsvorträgen des Arbeitsmediziners erhielten die Mitarbeiter zusätzlich praxistaugliche Tipps zu einer gesunden Ernährung im Alltag oder einen Anstoß plus Begleitung zu einem rauchfreien Leben. In einem eigenen Vortrag wurde besonders auf die Anliegen der Schichtarbeiter eingegangen. „Richtiges Heben und Tragen“ und eine „Anleitung zum psychischen Wohlbefinden“ verkomplettierten das spannende Vortragsportfolio. Das große Engagement der MitarbeiterInnen bei diesen Teamaktivitäten ist ein weiteres Beispiele dafür, dass die „Internormler“ sich mit worklife@Internorm und den Unternehmenswerten identifizieren. Teamgeist ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor dieses Projekts! Betriebliche Gesundheitsförderung ist bei Internorm nicht nur dieses Projekt: BGF lebt in Form von KVP, dem Mitarbeitergespräch, den laufenden Gesundheitsaktivitäten, der Installation eines betrieblichen Gesundheitsbeauftragten und dem schrittweisen Ändern der Denkhaltung und des Verhaltens.

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Gerhard Kaltenberger Baustoffhandels- und Transportgesellschaft mbH

BGF Projekt „Mia san g‘sund“

Gütesiegel 2012 - 4880 Unser Unternehmensziel neben der Wirtschaftlichkeit ist, einen Betrieb zu führen, in dem Motivation, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen herrschen. Um Engagement und Gesundheit unserer MitarbeiterInnen zu fördern, haben wir ein Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt in Zusammenarbeit mit der OÖGKK mit dem aussagekräftigen Namen „Mia san g`sund“ gestartet. Ausgangspunkt für das Projekt war die Erhebung der Belastungsfaktoren sowie der vorhandenen Ressourcen durch eine externe Begleitung. Gezielte Fragen, daran anschließende Diskussionen waren und sind nötig, um letztendlich die passenden Maßnahmen zu finden und sie in der Folge in die Praxis umsetzen zu können. Zunächst setzten wir Vorgesetzten uns mit unserer eigenen Person als Führungskraft auseinander. Beziehungen im Betrieb untereinander, Werte und Sinn des Unternehmens müssen klar definiert sein. Gemeinsam setzten wir große Schritte in der Weiterentwicklung der Betriebsorganisation: Rahmenbedingungen verbessern (Urlaube), Arbeitsabläufe optimieren, Zuständigkeiten festlegen, Nahtstellen definieren, etc.. Um Zusammenarbeit bzw. Zusammenhalt unser MitarbeiterInnen zu fördern, führen wir zusätzlich zu den betrieblichen auch außerbetriebliche Aktivitäten durch z.B. gemeinsamer Erste-Hilfe-Kurs, Firmenwandertag und Feiern auch mit den Familienangehörigen der MitarbeiterInnen.

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Kapsch BusinessCom AG Leonding

Gütesiegel 2012 - 4884 Die Kapsch BusinessCom AG (KBC) sieht die Gesundheit und Arbeitssicherheit der MitarbeiterInnen als wichtige Verpflichtung und setzt die dafür notwendigen Maßnahmen seit Jahren mit Priorität und Kontinuität um. Die KBC fördert die Persönlichkeitsentwicklung ihrer MitarbeiterInnen. Ziel ist die Erhaltung und Erweiterung der persönlichen und sozialen Kompetenz. In den regelmäßig stattfindenden MitarbeiterInnenbefragungen werden unter anderem folgende Themen erhoben: Unternehmenskultur (Werte: Respekt, Leistung, Freiheit etc.), Arbeitsumfeld, Kommunikation, Zusammenarbeit, Konflikt und Fehlerkultur, Aus- und Weiterbildung, Stärken und Schwächen. Unter dem Titel „kapsch.aktiv“ startete KBC Leonding ein BGF-Pilotprojekt mit umfassenden Aktivitäten für ein positives, aktives Miteinander sowie zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Jährlich durchgeführte Vorsorgeuntersuchungen, Grippeimpfungen, Gehör-Screening, Sehtest, mehrtägige Rücken- und Ernährungsprogramme, shiatsu@work, Vorträge zu den Themen Stressbewältigung, Kurzpausengymnastik, Ernährung, Humorkompetenz, sowie viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Nordic Walking, Nachtwächterrundgang Linz, Bogenschießen, Voest Stahlwelten, sowie Führungskräfteschulungen zum Thema „Impuls gesundes Führen“ und Optimierung der Arbeitsabläufe sind nur einige der zahlreich gesetzten Maßnahmen. Das Gesundheitsförderungsteam bemüht sich um verstärkte Partizipation der MitarbeiterInnen, Förderung der Kommunikation, Motivation zur Bewegung und das Setzen von weiteren Gesundheitsimpulsen.

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Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz Betriebsges.m.b.H.

BGF Projekt „7-Säulen Aktiv-Programm“

Gütesiegel 2012 - 4889 Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz bemüht sich schon seit vielen Jahren um das Thema Gesundheitsförderung. 2012 feiert das 7 Säulen Gesundheitsförderungs- programm für alle MitarbeiterInnen bestehend aus Bewegung, Ernährung, Kreativität, Kultur, Mentale Gesundheit, Rücken-Schulter-Nacken sowie 50+, sein zehnjähriges Jubiläum. Bei diesem Programm handelt es sich um ein Projekt, das von MitarbeiterInnen für MitarbeiterInnen entwickelt wurde und nun umgesetzt wird. Als Basis dient das Centering Modell nach Hartmann, das vor allem in der Psychoonkologie eingesetzt wird. Durch seinen Fokus auf die Identifizierung und Förderung der gesunden Teile des Menschen stellt es aber auch ein fundiertes Modell für die betriebliche Gesundheitsförderung dar. Hartmanns Modell zielt darauf ab, die gesunden Anteile des Menschen zu identifizieren und zu fördern. Die Individualität und Persönlichkeit sollen gestärkt, die Fixierung auf Krankheit und Leiden gelöst werden. Einmal im Jahr gibt es ein neues Kursheft, in dem es zu jeder der 7 Säulen ein vielfältiges Kursangebot (Bsp. „Laufen mit der Betriebsärztin“, „Laktosefreie Lebensmittel“, „Töpfern“, „Faszination Theater“, „Yoga“, „Pro Age: Richtige Ernährung in der zweiten Lebenshälfte“) gibt.

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Miba Frictec GmbH & Miba Sinter Austria GmbH

BGF Projekt „Fit im Job. Fit für‘s Leben“

Gütesiegel 2012 - 4896

Gütesiegel 2012 Die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen ist der Miba ein wichtiges Anliegen. Mit der Einführung des Gesundheitsprogramms „Fit im Job. Fit für’s Leben“ setzte die Miba im Jahr 2008 einen wesentlichen Meilenstein in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die ersten Aktivitäten reichten vom Aufbau einer Struktur zum Management des Gesundheitsprogramms über die Evaluierung von gesundheitsrelevanten Themen durch die mibaweite MitarbeiterInnenbefragung bis hin zum ersten Gesundheitsforum für alle MitarbeiterInnen. In eigenen Gesundheitsteams werden seither regelmäßig standortspezifische, sowie -übergreifende Gesundheitsaktivitäten diskutiert und geplant. Interessierte MitarbeiterInnen werden in die Maßnahmenplanung eingebunden. Das Angebot der Miba für alle MitarbeiterInnen beinhaltet inzwischen u.a. Gesundheitsforen, Veranstaltungen zu Stress- und Burnoutprävention, Führungskräfteseminare zum Thema „gesund führen“ sowie ein eigenes Gesundheitsprogramm für Lehrlinge. Der tägliche Gratis-Apfel, Gesundheitsschnupperangebote im Bildungsprogramm, ein Gratis-Monat im Fitnessstudio für Einsteiger, Raucherentwöhnungskurse, ausgewogene Ernährung in den Kantinen, sowie Laufcoachings für Laufevents runden das Gesamtangebot der Miba an allen Standorten ab.

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Oberösterreich Tourismus & Tochterunternehmen

BGF Projekt „Bleib g‘sund im HOT“

Gütesiegel 2012 - 4904 OÖ Tourismus ist als Dienstleistungsorganisation für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Oberösterreich Umsetzungs-Drehscheibe für den Ausflugs- und Nächtigungstourismus. Wir initiieren eine Vielzahl an (inter-)nationalen Aktivitäten, um das Urlaubsland Oberösterreich in all seinen Facetten weiter zu entwickeln und gezielt zu vermarkten. Gesundheit ist eines der Kernthemen im „Kursbuch Tourismus Oberösterreich“ und somit unserer Marketing-Aktivitäten. Um das Thema glaubwürdig nach außen kommunizieren zu können, muss es auch unter uns Touristikern nachhaltig verankert und gelebt werden. Wir haben uns mit dem Projekt „Bleib g’sund im HOT“ vorgenommen, den gesunden Umgang ganzheitlich, nachhaltig und miteinander zu leben. Das Projekt wurde im Jänner 2009 offiziell im Haus OÖ Tourismus (HOT) gestartet. Initiiert wurde es gemeinsam von den Führungskräften und dem Betriebsrat der Firmen im Unternehmens-verbund. Unter breitestmöglicher Einbeziehung der MitarbeiterInnen wurde gemeinsam mit der OÖ Gebietskrankenkasse das Projekt im Laufe von zwei Jahren umgesetzt. Gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen wurden dabei ebenso thematisiert wie der persönliche Lebensstil. Ziel des Projekts war es, Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit zu erarbeiten, Verbesserungspotentiale zu identifizieren und umzusetzen, die Grundsätze der Betrieblichen Gesundheitsförderung nachhaltig in die Unternehmensphilosophie zu integrieren und somit sowohl den Mitarbeiter/innen als auch dem Unternehmen einen konkreten Nutzen aus dem Projekt zukommen zu lassen. Mit „Bleib g’sund im HOT“ haben wir aktiv zur Entstehung und Erhaltung unserer Gesundheit beigetragen und wollen dies im Sinne der Nachhaltigkeit auch weiterhin tun.

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Österreichische Bundesforste AG, Forstbetrieb Inneres Salzkammergut

BGF Projekt „ÖBfit“

Gütesiegel 2012 - 4905 Gesundheit ist die Grundlage für Wohlbefinden, Kreativität und Leistungsfähigkeit. Das österreichweite Projekt „ÖBfit“ der Österreichischen Bundesforste AG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Mit viel Freude können wir auf viele Veranstaltungen und umgesetzte Maßnahmen zurückblicken. Über 300 Arbeitstage wurden bisher für unser Projekt im FB Inneres Salzkammergut aufgewendet. Die vier Gesundheitszirkel, Büro, Arbeiter, Fischerei und Angestellte waren die Basis für unser Projekt. Mit viel freiwilligem Engagement wurden unterschiedliche Themen behandelt. Gemeinsame Gesundheitstage mit dem FB Nationalpark Kalkalpen, Seminare „Richtiges Bewegen bei der Arbeit“ mit Dr. Paul Scheibenpflug, Stress- Seminar mit Brigitte Schweifer-Winkler, Schitouren bei Nacht und Wanderungen in verschiedenen Forstrevieren brachten uns persönlich, menschlich und auch betrieblich näher. Mit dem Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) wird ÖBfit sicher Nachhaltig bei den Österreichischen Bundesforsten verankert bleiben. Danke an Frau Bettina Stadlmayer und Dr. Christian Scharinger von der OÖ GKK die uns immer bestens beraten und durch das gesamte Projekt begleitet haben. Zu einem der wichtigsten Anliegen unseres Unternehmens zählt die Erhaltung bzw. die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Motto ist: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

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Österreichische Bundesforste AG, Nationalparkbetrieb Kalkalpen

BGF Projekt „ÖBfit“

Gütesiegel 2012 - 4910 2007 startete das österreichweite Projekt „ÖBfit“ der Österreichischen Bundesforste AG mit der Zielsetzung, die Gesundheit aller MitarbeiterInnen mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Nach der gemeinsamen Auftaktveranstaltung mit dem Forstbetrieb Inneres Salzkammergut, begann der Nationalparkbetrieb Kalkalpen 2009 mit einer schriftlichen Gesundheitsbefragung und der Einrichtung eines Gesundheitszirkels mit intern ausgebildeten ModeratorInnen das Projekt. Zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Reduktion von Arbeitsbelastungen oder zur Optimierung der internen Organisation bzw. zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens, wurden in der Folge umgesetzt, wie z.B. das Seminar „Arbeitshaltung – richtig bewegen bei der Arbeit“, Vibrationsbelastung bei Fräsarbeiten, Nachrüstung mit Freisprechanlagen, individuell angepasster Gehörschutz bei der Jagd, Abseilkurs im steilen Gelände samt Ankauf von Sicherheitsausrüstungssets, Trennwand im Großraumbüro, Gesundheitscheck im AMZ Hall, Gesundheitstage und Ernährungsberatung, „Mitarbeiter bewegen Mitarbeiter“ bei Teambesprechungen, gemeinsame Schitage, Besuch eines Fitnesscenters, Thermenbesuch bei der Abschlussveranstaltung. Alle MitarbeiterInnen sind in die Aktivitäten eingebunden und es werden zukünftig weitere gesundheitliche Schwerpunktthemen umgesetzt werden.

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Schachinger Logistik Holding GmbH

BGF Projekt „...G‘sundheit!“

Gütesiegel 2012 - 4914 Schachinger Logistik will seine MitarbeiterInnen unterstützen gesund zu bleiben, langfristig gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen schaffen und eine generelle Sensibilisierung zum Thema Gesundheit erreichen. 2008 wurde dazu die betriebliche Gesundheitsförderung unter dem Titel „…G‘sundheit!“ begonnen. Insgesamt 21 Mitarbeiter haben in vier Gesundheitszirkelgruppen mehr als 70 Belastungen identifiziert und dazu Lösungsvorschläge entwickelt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem ausgewogenen Mix aus verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen: Neben regelmäßigen Vorträgen, Kursen (z.B. Pilates, Erste Hilfe) und gezielten Einzelmaßnahmen (z.B. Obstkörbe) werden an Gesundheitstagen ärztliche Untersuchungen und Workshops rund um das Thema Gesundheit organisiert. In der Betriebsküche wird aktuell wieder frisch vor Ort, ohne künstliche Geschmacksverstärker und aus regionalem Einkauf, gekocht. Mit dem Fahrerkurier und einem Infoletter werden alle MitarbeiterInnen über aktuelle Entwicklungen regelmäßig informiert. Jährliche strukturierte MitarbeiterInnengespräche wurden mit einem eigenen Gesprächspunkt zum Thema Gesundheit ergänzt. Dies sind nur einige Beispiele der zahlreich umgesetzten Maßnahmen. Die nachhaltige Verankerung von „…G’sundheit!“ wird durch klare Strukturen und Verantwortlichkeiten sichergestellt. Die Jahresplanung mit der Festlegung von Zielen und Kennzahlen, sowie ein fixes Jahresbudget sind wichtige Eckpfeiler. Die Maßnahmen werden auf Basis von Befragungen, Gesundheitszirkeln, individuellen Feedbacks und der MitarbeiterInnengespräche geplant. „…G’sundheit!“ ist zu einem fixen Unternehmensbestandteil geworden und soll auch in Zukunft zur positiven Entwicklung von Schachinger Logistik beitragen.

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Schatzdorfer Gerätebau GmbH und Co KG

BGF Projekt „SALUTOVISION“

Gütesiegel 2012 - 4921 Beim Unternehmen Schatzdorfer Gerätebau wurde die Sensibilisierung von MitarbeiterInnen für die eigene Gesundheit als BGF Ziel definiert. Die Devise lautet: „Eigenverantwortung und Prävention“. Bei einer Kick-off Veranstaltung wurde allen MitarbeiterInnen das BGF Projekt Thema vorgestellt und in einem Rundschreiben zusammengefasst. Das gesamte Team wurde befragt und so die IST-Situation erhoben. In anschließenden Workshops wurden Schwerpunkte festgelegt und Maßnahmen definiert. Besonderer Wert wurde dabei auf die Überzeugungsarbeit gelegt, die den MitarbeiterInnen den Sinn und die Notwendigkeit der aktiven Mitarbeit verdeutlichte. Fremdsprachige MitarbeiterInnen wurden durch einen Dolmetscher unterstützt. Die umgesetzten Maßnahmen beziehen sich sowohl auf das eigene Verhalten, als auch auf die Situation am Arbeitsplatz. Eine besondere Beachtung gilt den Lehrlingen, die bei Schatzdorfer einen beachtlichen Anteil von 20% ausmachen. Nach dem Motto: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, werden die Nachwuchskräfte besonders wichtig genommen. Neben der fachlichen Ausbildung, die besondere Leistungen mit Zeugnisprämien und Zusatzurlaube würdigt, wird der Fokus auf die Persönlichkeitsbildung der jungen Leute gelegt. MitarbeiterInnen – und Gruppengespräche, auch mit der Geschäftsleitung, sind fixer Bestandteil im Arbeitsjahr. (40% der Lehrlinge sind Mädchen!) Darüber hinaus wurden und werden Maßnahmen gesetzt, die das Wohlfühlen am Arbeitsplatz zum Ziel haben. Z.b. Sitzgelegenheiten im Freien und neuer Aufenthaltsraum zur erholsamen Pause, gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge (Lehrlingsausflug, Betriebsausflug) Unterstützung der Vereine in den MitarbeiterInnen aktiv sind, MitarbeiterInnen-Zeitung, SOS-Maßnahme (Sicherheit-Ordnung-Sauberkeit). Erfreulich ist der Rückgang der Arbeitsunfälle von 5/2010 auf 3/2011 bei einem MitarbeiterInnenstand von derzeit 77 Personen.

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Spar Österreichische Warenhandels AG – Zentrale Marchtrenk

BGF Projekt „Feel Well“

Gütesiegel 2012 - 4929 Im Mittelpunkt der betrieblichen Gesundheitsförderung der SPAR-Zentrale Marchtrenk steht das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen. Es sind die einzelnen Bausteine, die zum großen Ganzen führen und das Thema Gesundheit in der SPAR-Unternehmenskultur verankern. Es handelt sich dabei um breit gefächerte Aktivitäten - die sowohl auf das körperlicheals auch auf das geistige und soziale Wohlfühlen abzielen. Dies beginnt beim geführten MBO-Gespräch, dem umfangreichen Schulungsprogramm, sowie einzelnen sozialen Aktivitäten, die von unterschiedlichen Planungs- und Steuerungsgruppen für die MitarbeiterInnen initiiert werden. Die in regelmäßigen Abständen durchgeführte MitarbeiterInnenzufriendenheitsbefragung liefert dafür einen wichtigen Beitrag. Mit der Absicht, jeder Meinung eine Stimme zu verleihen und gemeinsam etwas zu bewegen, unterstützt dieses Instrument bei laufenden Verbesserungsprozessen in der Unternehmensentwicklung. Das hauseigene Gesundheitsprogramm „Feel Well“ ist ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsförderung und greift dabei nicht nur auf externe Experten zurück, sondern nutzt die Stärken aus den eigenen Reihen zum Wohle und Ansporn für alle. Die Themen und Angebote reichen von der Arbeitsplatzoptimierung über klassische Vorsorgethemen, von kreativen Tätigkeiten bis hin zu einem gemeinsamen Grillkurs, die in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat entstehen.

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Verein Frauenstiftung Steyr

BGF Projekt „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

Gütesiegel 2012 - 4938 Im Rahmen des Pilotprojekts “Gemeinsam Gesundheit gestalten“, haben alle Mitarbeiterinnen der Frauenstiftung Steyr die Chance genutzt, gemeinsam an der Verbesserung und Erhaltung der psychischen und physischen Gesundheit zu arbeiten. Die Ergebnisse der Diagnosephase wurden in einem Maßnahmenplan festgehalten und anschließend umgesetzt. Dieser Maßnahmenplan wird in den Großteamsitzungen regelmäßig überprüft, aktualisiert und ergänzt. Zu den gesundheitsfördernden Maßnahmen zählen z. B.: regelmäßige Supervisionen für die Mitarbeiterinnen, eine Verbesserung der Arbeitsabläufe und Teamstrukturen, der regelmäßige Austausch über belastende Arbeitssituationen, Mitarbeiterinnengespräche aber auch Lob und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen. Auch das gemeinsame Arbeiten an einem selbstgewählten Thema unter dem Motto “Ein Tag – ein Team – ein Thema“, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Mitarbeiterinnenstammtische tragen zur physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiterinnen bei. Die Nachhaltigkeit wird durch die Installation einer Gesundheitsvertrauensperson und die Ausbildung einer Gesundheitszirkelmoderatorin gewährleistet!

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Verein Saum – Donauwerkstätten Langenstein

BGF Projekt „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

Gütesiegel 2012 - 4941 In das BGF-Projekt "GGG-Gemeinsam Gesundheit Gestalten" wurden die StammmitarbeiterInnen, ProjektteilnehmerInnen und Lehrlinge des Donauwerkstätten-Standortes Langenstein umfassend miteinbezogen. Im Zentrum stand das Erhalten bzw. Schaffen gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden in Maßnahmenplänen festgehalten, an Hand derer wir unsere Umsetzungsstrategie laufend reflektieren bzw. vorantreiben konnten. Außerdem sind wir stolz, dass es uns gelungen ist, ein Team mit dem Arbeitstitel "Betriebliche Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsbildung" als Stabstelle der Geschäftsführung zu installieren, das unmittelbar nach Abschluss des Projektes GGG die Arbeit aufnahm und sich als Ideenwerkstatt und Antriebsmotor für BGF-Aktivitäten (Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld, Gesundheitsbewusstseinsbildung) versteht. Neu initiierte und bereits durchgeführte Aktivitäten: Kreieren einer Marke für BGF in den Donauwerkstätten: Xund arbeiten und lernen, Ausweitung der BGF-Aktivitäten auf die beiden Donauwerkstätten-Filialen Pyburg und Aisthofen, Outdoor-Erlebnispädagogik für Lehrlinge uvm. Wir freuen uns, dass unser Engagement wertgeschätzt wird und dass wir am 08.02.2012 das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung erhalten werden.

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Volkshilfe Arbeitswelt GmbH

BGF Projekt „Volkshilfe XSUND“

Gütesiegel 2012 - 4945 Die Gesundheit der MitarbeiterInnen war der Geschäftsführung der Volkshilfe Arbeitswelt GMBH schon immer ein großes Anliegen. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit“ - diese Philosophie ist Bestandteil des Leitbildes. Dem Unternehmen war es auch ein Anliegen, die BGF in das Leitbild zu übernehmen. Neben verhaltensorientierten Maßnahmen wie das Angebot von warmen Getränken im Herbst/Winter, Gesundheitsworkshops, Rückengymnastik und anderen Bewegungsangeboten, wurden auch die Verhältnisse verbessert, so wurden alle Arbeitsplätze überprüft und adaptiert, Beleuchtungen erneuert und Heizsysteme verbessert. Außerdem wurden Mittel für individuelle Schulungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt, Dienstpläne und Dienstbesprechungen neu strukturiert und Maßnahmen in die Verbesserung der internen Kommunikation gesetzt. Durch die Qualifizierung von Gesundheitsbeauftragten und das Weiterbestehen der Steuerungsgruppe als Gesundheitsteam werden Strukturen für den nachhaltigen Erfolg der BGF geschaffen.

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Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung

BGF Projekt „Volkshilfe XSUND“

Gütesiegel 2012 - 4952 Unter hoher Beteiligung der MitarbeiterInnen wurde in der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung das BGF Projekt durchgeführt. Eine große Herausforderung bei der Umsetzung der BGF stellte die dezentrale Struktur dar, die Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung erbringt an über 100 Standorten Dienstleistungen für ganz OÖ. Um die MitarbeiterInnen bestmöglich mit einzubeziehen wurden im Vorfeld der Gesundheitszirkel alle KollegInnen persönlich befragt. Beispiele für Maßnahmen sind die Erhöhung von Supervisionen, die Verbesserung der Kommunikation, wie die Erhöhung der Anzahl an Teambesprechungen, Abteilungskonferenzen, Info-Mails und die Neugestaltung des Intranets, eine detaillierte Bildungsbedarfserhebung, der Ankauf neuer Kopiergeräte und die Erstellung eines neuen Qualitätshandbuches. Durch die Qualifizierung von Gesundheitsbeauftragten und das Weiterbestehen der Steuerungsgruppe als Gesundheitsteam werden Strukturen für den nachhaltigen Erfolg der BGF geschaffen.

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Volkshilfe Freistadt

BGF Projekt „Volkshilfe XSUND“

Gütesiegel 2012 .4958 Die Volkshilfe Freistadt setzt schon seit jeher auf ein gutes Teamklima und setzte bereits in den letzten Jahren gesundheitsfördernde Akzente. Mit viel Engagement wurde dann auch sowohl seitens der MitarbeiterInnen als auch der Geschäftsführung in der Volkshilfe Freistadt das BGF-Projekt durchgeführt. MitarbeiterInnen aus allen Bereichen erarbeiteten u.a. folgende Verbesserungsvorschläge, die von der Steuerungsgruppe unmittelbar umgesetzt wurden: Checklisten zur Vereinfachung der Arbeitsabläufe wurden neu gestaltet, die Informationsweitergabe standardisiert, die Einschulung von neuen MitarbeiterInnen verbessert, eine Sitzung zur gemeinsamen Urlaubsplanung eingeführt, neue Arbeitskleidung gekauft, Beleuchtungen verbessert und gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Kegelabende etc. wurden organisiert. Durch die Qualifizierung von Gesundheitsbeauftragten und das Weiterbestehen der Steuerungsgruppe als Gesundheitsteam werden Strukturen für den nachhaltigen Erfolg der BGF geschaffen.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR WIEDERVERLEIHUNG AN:

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AMAG Austria Metall

BGF Projekt „AMAG Vital“

Gütesiegel 2012 - 4962 Betriebliche Gesundheitsförderung ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil der AMAG Unternehmenspolitik. Dabei haben MitarbeiterInnenbeteiligung, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit einen zentralen Stellenwert. Auf eine Ausgewogenheit von verhältnis- und verhaltensorientierten Maßnahmen wird geachtet. Durch regelmäßige Treffen der KVP-Gruppen (= Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) haben alle MitarbeiterInnen die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge für die Bereiche Gesundheit, Arbeitssicherheit, Arbeitsergonomie sowie Arbeitsablauf- und Prozessoptimierung einzubringen. Strukturierte MitarbeiterInnengespräche sowie Führungskräfte- und Meisterakademien sind seit vielen Jahren im Unternehmen etabliert. Für spezielle MitarbeiterInnen-Gruppen wurden besondere Maßnahmen gesetzt (z.B. Lehrlingsakademie mit Schwerpunkt Teambildung und Entwicklung sozialer Kompetenzen; Arbeitsplätze für MitarbeiterInnen in Elternteilzeit; Deutschkurse für MitarbeiterInnen mit nicht-deutscher Muttersprache). Zur Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins gibt es ein vielfältiges Angebot an verhaltensorientierten Maßnahmen wie z.B. den AMAG Vital Check mit jährlich wechselnden Zusatzuntersuchungen, verschiedene Vorträge zu aktuellen Gesundheitsthemen, Seminare zur Gewichtsreduktion uvm. Individuelle gesundheitsfördernde Maßnahmen werden durch den AMAG Vital Scheck finanziell unterstützt. Ein gut funktionierendes Informations- und Kommunikationssystem gewährleistet, dass alle MitarbeiterInnen über die BGF-Aktivitäten informiert sind. Durch die Etablierung einer Steuerungsgruppe, von Ansprechpersonen für Gesundheitsfragen sowie einem fixen Budget für gesundheitsfördernde Maßnahmen ist BGF nachhaltig im Unternehmen verankert.

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Hentschläger-Stross Baugesellschaft mbH

BGF Projekt „HS.fit“

Gütesiegel 2012 - 4969 Was bei Hentschläger-Stross zählt, ist der Mensch. Neben dem Kunden und dem Geschäftspartner auch der Mitarbeiter, der sich entfalten kann und sich in der Umsetzung seiner Leistung gemeinsam mit den Kunden am Erfolg freut. Daher ist Betriebliche Gesundheitsförderung und die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit ein wichtiges Anliegen der Geschäftsführung. Nach dem Gesundheitsförderungsprojekt 2005/06 wurde Ende 2008 das Projekt „HS.fit“ gestartet. Damit sollen Impulse und Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit gesetzt werden. Die gesetzten Maßnahmen reichen von der gezielten Weiterbildung „Älterer“ über Poliercoachings bis hin zu ausgewählten Workshops (u. a. BAUfit, Ernährung auf der Baustelle, Umgang mit Stress) und Anschaffung funktionalerer Arbeitskleidung sowie einem angepassten Gehörschutz. Geplant ist die Verankerung nachhaltiger BGF-Strukturen am Ende des Projektes Mitte 2012.

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Krankenhaus der Elisabethinen Linz GmbH

BGF Projekt „Beiß in die Mango“

Gütesiegel 2012 - 4973 Entsprechend dem Auftrag der Ordensgründerin, der Hl. Elisabeth von Thüringen, setzen sich die Elisabethinen Linz in besonderer Weise für die Kranken und Notleidenden ein. Das verpflichtet uns, in Bezug auf die medizinischen Standards auf der Höhe der Zeit zu bleiben und darüber hinaus so manche Pionierarbeit zu leisten, seelische Gesundheit mit eingeschlossen. Betriebliche Gesundheitsförderung hat für unser Krankenhaus mit seinen 1450 MitarbeiterInnen seit jeher einen hohen Stellenwert. Mit dem – auch international – erfolgreichen Projekt „Beiß in die Mango“ wurde bereits ab 2005 der Grundstein für eine nachhaltige und kontinuierliche betriebliche Gesundheitsförderung gelegt. Sie wurde in den Aufgabenbereich der Personalentwicklung integriert, mit einem Budget ausgestattet und in das Mitarbeitergespräch aufgenommen. Bewusstseinsbildung auf allen Ebenen ist ein wichtiger Bestandteil der BGF. Praktische Bedeutung erfährt die BGF durch die fast vollständige Umsetzung der Gesundheitszirkelmaßnahmen aus dem Projekt „Beiß in die Mango“. Ergebnisse aus den jährlichen Gesundheitskonferenzen für Führungskräfte und den laufenden Gesundheitszirkeln prolongieren die konstruktive Beschäftigung mit den Anliegen der BGF in die Zukunft.

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Österreichische Bundesforste AG, Forstbetrieb Steyrtal

BGF Projekt „ÖBfit“

Gütesiegel 2012 - 4983 Das österreichweite Projekt „ÖBfit“ der Österreichischen Bundesforste AG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Als Pilotbetrieb startete der FB Steyrtal gemeinsam mit dem Forstbetrieb Pinzgau im Jahr 2007 mit einem ganzheitlichen BGF-Projekt. In den folgenden Jahren wurde das Projekt erfolgreich über ganz Österreich auf alle 12 Forstbetriebe, zwei Nationalparkbetriebe, einen Forsttechnikbetrieb sowie der Unternehmensleitung ausgeweitet. Der FB Steyrtal führte zahlreiche Gesundheitsförderungsmaßnahmen wie beispielsweise „Mitarbeiter bewegen Mitarbeiter im Büro“, „Gestalten und Bewegen für Forstarbeiter“, Seminare wie „Stressmanagement und Teamcoaching“, „Nachhaltige Lebensqualität für Frauen“, „Nachhaltig MANNAGEN“ „Bewusste Haltung – Mehr Halt“, „Orientierung für neue Mitarbeiter“, „Pro-Aktiv Handeln“, „Kommunikation und Persönlichkeit“, „Konfliktmanagement“, „Work Life Balance – Gesund und fit am Arbeitsplatz“ durch. Der jährliche Gesundheitstag beinhaltet verschiedenste Stationen wie Rückentraining, Entspannungsübungen, Gedächnistraining, Biovortrag, Ernährungsberatung, Vortrag über Mobbing sowie Vorträge über Hautpflege und Hautschutz. Durch die Einbeziehung aller MitarbeiterI nnen in gesundheitsfördernde Aktivitäten, entstehen immer wieder weitere gesundheitliche Schwerpunktthemen, die laufend umgesetzt werden.

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Reform Werke Bauer und Co GmbH

BGF Projekt „In Form mit Reform“

Gütesiegel 2012 - 4989 Mit einem engagierten Team im Gesundheitsmanagement und kompetenten AnsprechpartnerInnen im Unternehmen ist es gelungen, Betriebliche Gesundheitsförderung langfristig im Unternehmen zu verankern. Die Einbindung der gesamten Belegschaft, die guten internen Kommunikationsstrukturen sowie die hohe Partizipation der MitarbeiterInnen an gesundheitsfördernden Maßnahmen sprechen für eine gelungene Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagementsystems. Aus den gut implementierten Gesundheitszirkeln, die mit eigens dafür ausgebildeten Moderatoren durchgeführt werden, wurden und werden Maßnahmen nach Prüfung im Steuerungsteam innerhalb kürzester Zeit abgearbeitet bzw. umgesetzt. Nachstehend ein kleiner Überblick aus den BGF-Aktivitäten im Reform-Werk: Ergonomie-Analysen an den Montage-Arbeitsplätzen (analysiert wurden physische und physikalische Belastungen, Umgebungseinflüsse und Arbeitssicherheit), Risikoanalysen an Lehrlings- und Büro-Arbeitsplätzen, Fitness-Check aller MitarbeiterInnen, Nichtraucherseminar, Seminar „Gesundes Führen“ für Führungskräfte, Projekt Lebensphasenorientierung für Jugendliche unter 21, Maßnahmen für spezielle Zielgruppen (z. B. Konfliktmanagement), Ernährungs- und diverse Gesundheitsvorträge, regelmäßige Wirbelsäulengymnastik, Teilnahme an Laufevents, gemeinsame Radtouren, Mitarbeiterzeitung, u.v.m. Die Qualifikation einer internen Gesundheitsbeauftragten, der Fortbestand der Gesundheitszirkel, der Steuerungsgruppe und die Einbeziehung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in das MitarbeiterInnen-Gespräch garantieren die Übernahme in den Regelbetrieb und sorgen so für die Sicherung der Nachhaltigkeit.

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HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR 2. WIEDERVERLEIHUNG AN:

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B.KERN Bauges.mbH

OÖ Leitbetrieb in der BGF

Gütesiegel 2012 - 4995 "... mit Verantwortung am Bau" lautet der bekannte Slogan der Baufirma Kern aus Unterweißenbach. Diese viel zitierte Verantwortung nimmt Firmenchef Ing. Philipp Kern auch in Bezug auf seine MitarbeiterInnen äußerst ernst. Die Firma Kern gehört zu den Vorreitern im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Bereits 1999, als Gesundheitsförderung im Betrieb für viele noch ein Fremdwort war, stellte sie für die Firma Kern schon einen fixen Bestandteil der Unternehmenspolitik dar. Zu den Unterstützungsmöglichkeiten, die Baumeister Philipp Kern seinen MitarbeiterInnen anbietet, zählen unter anderem ein Masseur, der besonders auf das bei Bauarbeitern latente Problem der Rückenschmerzen und Haltungsschäden eingeht, sowie ein Coach, der den MitarbeiterInnen kostenlos zur Verfügung steht - egal ob es sich um berufliche oder private Sorgen handelt. Der Erfolg und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen werden laufend überprüft. Die Erfahrungen und Feedbacks der MitarbeiterInnen - ebenso wie die externer ExpertInnen – werden für Verbesserungen und Neuerungen genutzt. Betriebliche Gesundheitsförderung ist für Baumeister Ing. Philipp Kern ein wichtiger Baustein, der sich rechnet - und die für die Branche überraschend geringen Fehlzeiten sowie der Einsatz und die Leistungsbereitschaft seiner MitarbeiterInnen untermauern diese These.

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Krückl Bauges.mbH und CO KG

Gütesiegel 2012 - 4999 Die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen war und ist uns ein großes Anliegen. Die Erhaltung und Förderung des physischen und psychischen Wohlbefindens hat oberste Priorität. Um dies zu gewährleisten bzw. noch zu verbessern, haben wir im Jahr 2004 ein firmeninternes Gesundheitsförderprojekt in Zusammenarbeit mit dem Fonds Gesundes Österreich, der OÖGKK und der AUVA begonnen. Gestartet wurde mit einer anonymen, internen Gesundheitsbefragung. Bei der Auswertung wurden wir durch die OÖGKK unterstützt. Anschließend folgte ein Gesundheitszirkel, wo ein Konzept zur Verbesserung der Arbeitssituation erarbeitet wurde. Der nächste große Schritt war und ist noch immer die Umsetzung der nunmehr laufend ausgearbeiteten Verbesserungsvorschläge. Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist fixer Bestandteil unseres Managementsystems. Ganzheitliches Gesundheitsverständnis bedeutet für uns, bei der Reduktion von gesundheitlichen Belastungen, welche im Bau verstärkt gegeben sind und beim Ausbau von Gesundheitsressourcen anzusetzen. Somit sind regelmäßige Arbeitsgruppentreffen, etc. zum fixen Bestandteil geworden. Auch wird jährlich ein Budget zum Zwecke der Gesundheitsvorsorge bereitgestellt. Regelmäßige MitarbeiterInnenbefragungen sind ebenfalls Standard. Wöchentliche Nordic-Walking-Runden, Massagen, Cranio Sacral Therapien, Rückgymnastik, Verbesserung der Arbeitsabläufe etc. gehören ebenfalls zum fixen Bestandteil unserer Firmenkultur.

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Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle OÖ

BGF Projekt „PVital“

Gütesiegel 2012 - 5005 BGF ist bereits seit 2004 eine wichtige Säule in der Unternehmensphilosophie der Pensionsversicherung, Landesstelle OÖ. Zum dritten Mal wurde sie dafür mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Mit dem Projekt „PVital“ ist es gelungen, das Gesundheitsbewusstsein der MitarbeiterInnen durch verhaltens- und verhältnismäßige Maßnahmen zu steigern. Die Integration aller BGF-Aktivitäten in den Regelbetrieb, die ganzheitliche Betrachtungsweise sowie eine gute Kommunikation stehen dabei im Vordergrund der Bemühungen. Das PVital-Koordinationsteam trifft sich in monatlichen Abständen um die Inputs zu koordinieren und zu realisieren, wobei die Evaluierung durch eine neuerliche Gesundheitsbefragung sichergestellt wird. Von räumlichen Veränderungen zur Verbesserung der Tageslichtsituation in den Büros über die Reduzierung von Regalhöhen im Archiv sowie Seminarreihen zur Führungskräfteentwicklung und regelmäßige Führungskräftebeurteilungen bis zur eigenen Fraueninitiative, spezialisiert auf Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen, reicht der Maßnahmenkatalog. Shiatsu-, Pilates-, Yoga- und Massageangebote sowie verschiedene Bewegungsprogramme im Haus, ein jährlicher Gesundheitstag, Vorträge, Workshops, die BGF-Zeitung „Der Vitalkurier“ und ein Vitalpointsystem zur MitarbeiterInnenmotivation – sind nur ein kurzer Auszug der fix implementierten PVital-Maßnahmen in Oberösterreich.

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pro mente OÖ

Vom Projekt „VIVA“ zum umfassenden Gesundheitsmanagement

Gütesiegel 2012 - 5012 Vom Gesundheitsprojekt VIVA zum umfassenden Gesundheitsmanagement. Pro mente OÖ. startete bereits 2001 mit einer systematischen Gesundheitsförderung. Mit Unterstützung der OÖ. GKK und externen ExpertInnen wurde ein klassisches Gesundheitsprojekt mit dem Namen VIVA durchgeführt. 2003 wurde das Projekt in den Regelbetrieb integriert. Dazu wurde eine Gesundheitsbeauftragte bestellt und ein Gesundheitsmanagement-Gremium (Gesundheitsbeauftragte, Geschäftsführung, Personalleitung, Betriebsrat, Betriebsärztin, Sicherheitsvertrauensperson) eingerichtet. Dieses trifft sich mindestens viermal im Jahr zur Zielplanung und Abstimmung der Gesundheitsaktivitäten. Während der neun Jahre Regelbetrieb ist es gelungen, viele kleinere und größere Projekte erfolgreich umzusetzen. Themen waren anfangs Nichtrauchen, gesunde Ernährung und Bewegungs- und Entspannungsprogramme in den Pausen. Diese wurden in Workshops oder Seminaren vermittelt. Bald wurde die Erhaltung oder Verbesserung der psychosozialen Gesundheit der MitarbeiterInnen als wichtiges Ziel aufgegriffen. Dazu wurden Arbeitsgruppen zu den Themen Sucht- und Suchtprävention, Konfliktregelung, Burnoutprävention- und intervention sowie Krisenmanagement gestartet und es wurde ein kostenloses anonymes Beratungsangebot erarbeitet. „Rat & Hilfe für pro mente MitarbeiterInnen in schwierigen Situationen“ wurde sehr gut angenommen. Innerhalb von knapp vier Jahren wurden mehr als 100 Konflikte gelöst und ca. 100 Burnoutgefährdete oder –betroffene mit dieser Unterstützung wieder arbeitsfähig gemacht. Da pro mente OÖ. mit seinen ca. 1.400 MitarbeiterInnen sehr dezentral organisiert ist, wird nun in den Regionen oder an den einzelnen Standorten das umfassende Gesundheitsmanagement vorgestellt und mit den MitarbeiterInnen diskutiert

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Berichte und Darstellungen der Betriebe

Gütesiegel 2012 Stadlmayr














Bettina Stadlmayr, MSc, Team Lebenswelt Gesundheitsförderung und Vorsorgemedizin, OÖGKK

linkBetriebliche Gesundheitsförderung (153.5 KB)

Gütesiegel 2012 Winerroither














Mag. Thomas Wienerroither Praxis für Klinische und Gesundheitspsychologie

linkStress & Burnout (1.4 MB)

Gütesiegel 2012 Ropin














Dr. Klaus Ropin
Gesundheitsreferent Fonds Gesundes Österreich

linkBesonderheiten und Highlights aus BGF-Projekten 2012 (466.3 KB)

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015