DRUCKEN

Gütesiegelverleihung 9. Februar 2011


Gütesiegel 2011 Am 9. Februar 2011 erhielten 21 oberösterreichische Unternehmen das Gütesiegel der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Diese Auszeichnungen bestätigen die erfolgreiche und nachhaltige Integration von Betrieblicher Gesundheitsförderung in den Unternehmensalltag.

Die OÖGKK unterstützt und begleitet derzeit rund 70 oberösterreichische Betriebe, die mit ihren MitarbeiterInnen betriebliche Gesundheitsförderungsprojekte planen und durchführen.

Das Ziel dieser engagierten Unternehmen ist es, langfristig gesunde und motivierte MitarbeiterInnen im Betrieb zu fördern und zu erhalten.

up

Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) gefördert. Zweck des Gütesiegels ist es, die Gesundheitsorientierung eines Unternehmens zu verbriefen und öffentlich sichtbar zu machen

Die Kriterien für die Zuerkennung orientieren sich an den Qualitätskriterien des Europäischen Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP): 

  • Ganzheitlichkeit
  • Partizipation aller MitarbeiterInnen im Betrieb
  • Integration der BGF-Grundsätze in die Unternehmenspolitik
  • Projektmanagement und Evaluation der Gesundheitsförderungsaktivitäten
Die Unternehmen stellen einen Antrag bei der jeweiligen Regionalstelle des österreichischen Netzwerkes. Über die tatsächliche Zuerkennung entscheiden die Mitglieder und PartnerInnen des Österreichischen Netzwerkes sowie ein international besetzter Fachbeirat mit qualifizierter Mehrheit.

Das Gütesiegel kann beantragt werden für
a) ein erfolgreiches Projekt Betrieblicher Gesundheitsförderung, das bereits abgeschlossen ist (Evaluierung beendet),
b) die dauerhafte Implementierung von Betrieblicher Gesundheitsförderung in den betrieblichen Alltag bzw. Managementkreislauf.

Das Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist jederzeit möglich. Die Firmen erhalten eine Plakette, eine Urkunde sowie das Logo des Gütesiegels für die weitere interne wie externe Verwendung. Die Vergabe findet ein Mal jährlich statt.

Das Gütesiegel wurde in der letzten Sitzung insgesamt 21 oberösterreichischen Unternehmen zuerkannt.

up

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR ERSTMALIGEN VERLEIHUNG AN:

Brau Union Österreich AG
BGF Projekt: „fit im job“

Brau Union Österreich AG Mit der Einführung von BGF setzte das Unternehmen im Jahr 2005 einen wesentlichen Meilenstein. 2007 bis 2009 wurde in Zusammenarbeit mit der OÖGKK für die Mitarbeiter der Standorte in Linz, Zipf, Wels, Steyr und Bad Ischl ein Gesundheitsprojekt abgewickelt. Nach einer ersten Analyse der Gesundheitsbelastungen anhand einer Befragung wurden in Gesundheitszirkeln verschiedene Maßnahmen ausgearbeitet. Der Schwerpunkt lag dabei in der Verbesserung der Arbeitsverhältnisse. Ein umfangreiches Angebot an Gesundheitsseminaren etwa zu den Themen Bewegung, gesunder Rücken, gesunde Ernährung, Entspannung, Rauchen, gesundes Führungsverhalten, Augenfitness am PC, Mentaltraining, Stress und Burnout rundete das Programm ab. Zusätzlich wurden so genannte „Gesundheitsstammtische“ ins Leben gerufen und machten Gusto auf gemeinsame Sportaktivitäten.
Trennlinie

SZL Seniorenzentren Linz GmbH:
BGF Projekt „Gesundheit im Zentrum“

SZL Seniorenzentren Linz GmbH Das Projekt wurde im Sinne eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses durchgeführt. Sowohl die Kommunikation mit den Mitarbeitern als auch deren Partizipation waren von großer Bedeutung. In Gesundheitszirkeln wurden 96 Gesundheitsverbesserungsmaßnahmen erarbeitet, dazu zählen etwa Informationsveranstaltungen, Sportveranstaltungen, Postkästen für diverse Anliegen, das Pflegeplanungsprogramm „VIVENDI“ sowie Seminare wie „Humor in der Führung“ und „Humor in der Pflege“. Zudem wurden spezielle Maßnahmen für gesundheitliche Probleme älterer Kollegen gesetzt. Die Nachhaltigkeit wird unter anderem durch die Weiterführung der Steuerungsgruppe und der Gesundheitszirkel sowie durch jährliche Gesundheitschecks sichergestellt.
Trennlinie

Miba Gleitlager GmbH:
BGF Projekt: „Fit im Job. Fit fürs Leben.“

Miba Gleitlager GmbH BGF ist in den Jahreszielen und in der Vision verankert und wird durch eine regelmäßig tagende Steuerungsgruppe, eine Ansprechpartnerin für Gesundheitsfragen und ein Gesundheitsteam im Unternehmen gesichert. Dem Projekt „Fit im Job. Fit fürs Leben.“ liegt ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis zu Grunde, und es wurden sowohl verhaltens- als auch verhältnisbezogene Maßnahmen umgesetzt: Integration von Gesundheitsthemen in die Führungskräfte-Trainings, Veranstaltungen zu Stress- und Burnoutprävention, Gesundheitscoaches, Gesundheitsforen, Einbau von Klimaanlagen, Kommunikationsworkshops, Sporttage, Ergonomie der Arbeitsplätze. Zudem wird großes Augenmerk auf Transparenz und Kommunikation (regelmäßige Info-Veranstaltungen, Wandzeitungen, Miba-Magazine…) sowie Partizipation der Mitarbeiter (regelmäßige Befragungen, darauf folgende Workshops sowie zielgruppenorientierte Gesundheitszirkel) gelegt.
Trennlinie

Kneipp Kurbetriebe der Marienschwestern vom Karmel, Aspach, Bad Kreuzen, Bad Mühllacken
BGF Projekt: „Ganzheitliche Betriebliche Gesundheitsförderung auf Basis der 5 Säulen der Kneippschen Naturhe

Kneipp Kurbetriebe der Marienschwestern vom Karmel, Aspach, Bad Kreuzen, Bad Mühllacken Im Rahmen des Projektes „Ganzheitliche Gesundheitsförderung auf Basis der 5 Säulen der Kneippschen Naturheilkunde“ wurden Maßnahmen gesetzt wie flexible Arbeitszeitgestaltung, Anschaffung von Arbeitsbehelfen und Geräten, Seminare (Kommunikation, Konfliktlösung, Persönlichkeitsentwicklung), neue Sozialräume, Gesundheitsgutschein, Therapieangebote, Gymnastik- und Rückenschulungen. Die Partizipation der Mitarbeiter war ebenso ein wichtiges Thema wie die Nachhaltigkeit im Unternehmen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein fixer Bestandteil der Jahresziele bei den Kneipp Kurbetrieben.
Trennlinie

Scheuch GmbH
BGF Projekt: „G´sund und Aktiv“

Scheuch GmbH „G´sund und Aktiv“ lautete der Titel des Projektes der Scheuch GmbH. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen etwa die Einführung von Mitarbeiter-Gesprächen, Führungskräfteschulungen, Messungen zur Strahlen- und Lärmbelastung, Neugestaltung der Kantine, Angebot eines Masseurs und ergonomische Beratung am Arbeitsplatz. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern war ein ebenso wichtiges Thema wie deren Partizipation, wobei hier besonderes Augenmerk auf bestimmte Zielgruppen gelegt wurde (Projekt U21 – Lehrlinge). Die Nachhaltigkeit wird mit der Steuerungsgruppe, einer Ansprechperson für Gesundheitsfragen, der Ausbildung von Gesundheitszirkelmoderatoren, einer Fehlzeitenanalyse als fixen Bestandteil und Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte sichergestellt.
Trennlinie

GE Healthcare Austria GmbH & Co OG in Zipf
BGF Projekt: „HealthAhead“

GE Healthcare Austria GmbH & Co OG in Zipf Das Unternehmen zeichnet sich durch eine ganzheitliche Sichtweise der BGF aus. So wird z. B. die Gesundheitspolitik von der Abteilung EHS (Environment- Health-Safety) umgesetzt und ist in Zielsetzungen abgebildet. Auf die Kommunikation mit den Mitarbeitern sowie auf deren Partizipation wird besonderer Wert gelegt. Mehr als 50 Prozent sind aktiv in EHS Aktivitäten involviert. Bei der Durchführung von Maßnahmen wurden/werden die Verhaltens- und die Verhältnisebene berücksichtigt: Führungskräftetraining zu Burnout, Arbeitsplatzevaluierung, Gesundheitstage, Lauftreffs, Wiedereingliederungsprogramme nach Burnout oder Verletzungen, Sonderanfertigungen für körperlich beeinträchtigte Mitarbeiter und Wirbelsäulengymnastik.
Trennlinie

Caritas für Betreuung und Pflege - Mobile Familien- und Pflegedienste

Caritas für Betreuung und Pflege - Mobile Familien- und Pflegedienste Im Verlauf des Projektes „Mobile Betreuung – bewegt“ wurden verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen umgesetzt, z. B. gesundheitsorientiertes Führen im Alltag, finanzielle Unterstützung für Mitarbeiter bei gesundheitsfördernden Freizeitaktivitäten, bewegungsorientierte Angebote, Workshops und Gesundheitstage. Die Verankerung von BGF erfolgt durch die Etablierung einer regelmäßig tagenden „Gesundheitsrunde“. In diesem Gremium werden die strategischen Entscheidungen diskutiert, projektiert und dann in die Jahresplanung übernommen. Die Partizipation der Mitarbeiter wird durch Updates von jährlich stattfindenden Mitarbeiter-Orientierungsgesprächen und standardisierte Befragungen gewährleistet.
Trennlinie

Silhouette International Schmied AG
BGF Projekt: „Silvital“

Silhouette International Schmied AG Der aus den Vorschlägen der Mitarbeiter ausgewählte Projektname „Silvital“ zeigt, dass die Partizipation der 850 österreichischen Mitarbeiter des Unternehmens von Beginn an im Vordergrund des BGF-Projektes stand. Bei der Maßnahmenumsetzung wurde auf eine Ausgewogenheit von Verhaltens- und Verhältnisebene geachtet und nach Säulen (MGZ, Arbeitsplatz, Kantine, Bewegung und Unternehmenskultur) kategorisiert. Beispiele für die Umsetzung sind das Pilotprojekt Burnout: Etwa Begleitung von Team und Führungskraft, ein medizinisches Gesundheitszentrum, Gesundheitstage für alle Mitarbeiter, Vorträge von Spitzensportlern, Schallschutzmaßnahmen, neue Beleuchtung, stärkere Absauganlagen, ein neuer Kantinenanbieter, Vitalecke, Wasserspender und Sportangebote. Weiters wurden für bestimmte Mitarbeiter-Gruppen spezielle Maßnahmen gesetzt (Lehrlingsakademie, Altersteilzeitmodelle, interkulturelle Gesundheitszirkel etc.). Auf die Nachhaltigkeit der Gesundheitsförderung im Unternehmen wird unter anderem durch klar definierte „Säulenverantwortliche“ des „Silvital-Hauses“, die Verankerung konkreter Messgrößen und eine zentrale Projektleitung geachtet.
Trennlinie

Volkshilfe Perg
BGF Projekt: „VO-VIT Volkshilfe Vital“

Volkshilfe Perg Das Projekt „VO-VIT“ wurde von der Volkshilfe OÖ als Pilotprojekt in der Volkshilfe Perg durchgeführt. Beispiele für die umgesetzten Maßnahmen sind Änderungen der Dienstplangestaltung, interne Kinästhetikworkshops, Rückengymnastik, zusätzliche Dienstbesprechungen, Ankauf von Gehörschutz, im Winter Tee für mobile Mitarbeiter, interne Fortbildungsangebote. Durch beispielsweise die Ernennung einer Gesundheitsbeauftragten, regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Gesundheit und die Implementierung eines Volkshilfe-Vorschlagswesens wurden nachhaltige Schritte für eine dauerhafte Implementierung von BGF gesetzt. Die im Projekt gesammelten positiven Erfahrungen veranlassten die Leitung dazu, das Konzept der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf alle Bezirksstellen der Volkshilfe OÖ zu übertragen. Ziel der Ausrollung ist nicht nur die Übertragung der bewährten Erfahrungen auf weitere Standorte, sondern die Integration des Konzeptes in die bestehenden Managementkreisläufe der Volkshilfe OÖ.
Trennlinie

Bildungszentrum Lenzing
BGF Projekt: „U21 – BGF mit jungen ArbeitnehmerInnen“

Bildungszentrum Lenzing „Gesunde MitarbeiterInnen in einem gesunden Unternehmen sichern nachhaltigen Erfolg“ ist der erste Leitsatz der Gesundheits- und Sicherheitsphilosophie der Lenzing AG, die derzeit 162 Lehrlinge ausbildet. Das Unternehmen ist daher bestrebt, das Thema Gesundheit bereits am Beginn der Ausbildung anzusprechen und gezielte Programme dazu während der Lehrzeit umzusetzen. Dies war auch ein Grund dafür, dass sich die Lenzing AG als Modellunternehmen im Projekt „U21“ beteiligt hat. In Zusammenarbeit mit fünf Modellbetrieben in Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich wurden spezifische Projekte für junge Arbeitnehmer unter 21 Jahren geplant und umgesetzt. Besondere Highlights im Projekt waren unter anderem die Einführung eines Schichtarbeitsmoduls, eines Vitalschecks, eines Seminares zur Suchtprävention sowie eines Lehrlingsfitnesstages.
Trennlinie

OÖ Lehrer-Kranken- u. Unfallfürsorge (LKUF)
BGF Projekt: „Gesundheit, Sicherheit und Umwelt“

OÖ Lehrer-Kranken- u. Unfallfürsorge (LKUF) Das Projekt „Gesundheit, Sicherheit und Umwelt“ hat sich aus dem ursprünglichen Projekt „Gesunde Firma“ entwickelt. Die LKUF verfolgt als wesentliches Ziel die umfassende BGF in sozialer, psychischer und körperlicher Hinsicht. Um dieses Ziel verwirklichen zu können, wird versucht, die Arbeitsbedingungen, das Betriebsklima und das allgemeine Gesundheitsverständnis in den Mittelpunkt des Interesses aller Mitarbeiter zu rücken. In regelmäßigen Abständen wird eine Reflexion durchgeführt und die veränderten Arbeitsbedingungen werden in die notwendigen BGF-Maßnahmen einbezogen. Eine Verankerung des Themas Gesundheit findet dabei über unterschiedlichste Managementinstrumente statt. Im Projekt gibt es eine Fülle von bereits umgesetzten Maßnahmen wie Führungskräfteschulungen, betriebliches Vorschlagswesen, flexible Arbeitszeiten, Firmenbibliothek, hauseigenes Fitnesscenter und Physiotherapien.
Trennlinie

Alom - Verein für Arbeit und Lernen oberes Mühlviertel
BGF Projekt: „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

Alom - Verein für Arbeit und Lernen oberes Mühlviertel Zu den Maßnahmen des Projekts zählen unter anderem die Erarbeitung eines Teamleitbildes, die Einführung von Tools zur Burnoutprävention und Seminare für Führungskräfte. Durch Ansprechpartner (Gesundheitsvertrauenspersonen) für BGF, regelmäßige Teamsitzungen zum Thema „Gesundheit im Betrieb“ und Integration des Designs der Gesundheitsworkshops in das Weiterbildungsprogramm können eine feste Verankerung sowie die Nachhaltigkeit gewährleistet werden.
Trennlinie

Vehikel - Verein zur Förderung der beruflichen Integration arbeitsloser Jugendlicher
BGF Projekt: „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

Vehikel - Verein zur Förderung der beruflichen Integration arbeitsloser Jugendlicher Neben der Partizipation der Mitarbeiter wurde im Rahmen des Projekts großes Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt, die z. B. durch eine eigene Ansprechperson für Gesundheitsfragen oder Führungskräfteschulungen erreicht werden soll. Maßnahmen wurden zur Reduktion von Arbeitsbelastungen und zur Optimierung der internen Organisation sowie zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens umgesetzt. Highlights waren dabei die Einführung von Teambesprechungen, Verbesserung der Arbeitsabläufe in der Werkstatt, wertschätzende Kommunikation respektvoller Umgang, Lob und Anerkennung.
Trennlinie

Exit-sozial - Verein für psychosoziale Dienste
BGF Projekt: „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

Exit-sozial - Verein für psychosoziale Dienste Aus der umfassenden Diagnosephase, in der sich viele MitarbeiterInnen beteiligt haben, ergaben sich die Maßnahmenfelder „komplexe KlientInnen- und KundInnenkontakte“ sowie „Betriebskultur“. In beiden Feldern konnten zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden, wie etwa die Unterstützung und Fortbildung von MitarbeiterInnen im und für den Umgang mit aggressions- und gewaltbereiten Menschen, der regelmäßige Austausch über belastende Arbeitssituationen mit den Nahtstellen sowie die strukturelle Verankerung einer Vertretungsregelung. Bereits in Arbeit ist eine Betriebsvereinbarung für MitarbeiterInnen-Gespräche. Die Kommunikation zwischen Vorstand, Geschäftsführung und MitarbeiterInnen wurde durch eine differenzierte, transparente und aktuelle Informationsgestaltung nachhaltig verbessert. Angebote für die MitarbeiterInnen, die der Regeneration und Prävention dienen, etwa Yoga, wurden eingeführt. Die Nachhaltigkeit soll durch die Installierung einer Gesundheitsvertrauensperson sowie durch die Beibehaltung erfolgreicher Maßnahmen gewährleistet werden.
Trennlinie

FAB reno OÖ - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung
BGF Projekt: „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

FAB reno OÖ - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung Im Rahmen des BGF-Projektes wurden umfangreiche und Maßnahmen zu folgenden Themenfeldern umgesetzt: Arbeitsbedingungen/Gestaltung der Arbeit, Kommunikation/Führungsverhalten und TransitmitarbeiterInnen. Konkret waren dies beispielsweise: Internetanschluss für alle, Teambesprechungen, Führungskräfteseminare, Klarheit in der Auftragsabwicklung, Ankauf einer Absauganlage, Einrichtung eines Pausenraumes, zusätzliche Regenerationspausen, usw. Durch die Entwicklung von standardisierten Modulen für TransitmitarbeiterInnen und regelmäßige MitarbeiterInnen-Gespräche wird die Nachhaltigkeit gewährleistet werden.
Trennlinie

FAB proba Linz - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung
BGF Projekt: „Gemeinsam Gesundheit Gestalten“

FAB proba Linz - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung Unter hoher Beteiligung der MitarbeiterInnen wurden Maßnahmen wie Führungskräfteseminare, Fortbildungen zum Umgang mit Stress, neue Aufteilung der Tätigkeiten der SozialpädagogInnen, Gesprächsrunden, Infoveranstaltungen, Standardisierung des Einschulungsprocederes, regelmäßige Supervisionen und vieles mehr umgesetzt. Die Nachhaltigkeit wird durch die Installation einer Gesundheitsvertrauensperson, die Ausbildung einer Gesundheitszirkelmoderatorin und den Newsflash, der auch regelmäßig das Thema Gesundheit bearbeitet, gewährleistet.
Trennlinie

up

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR WIEDERVERLEIHUNG AN:

SKF Österreich AG

SKF Österreich AG Neben einer umfassenden Verankerung von BGF in der Unternehmenspolitik erfolgt seit 2010 eine thematische Integration in das so genannte „Manufactoring Excellence Program“. Unter anderem werden ein internes Schulungsangebot, periodische Gesundheitsbefragungen, Einbindung der Belegschaftsvertreter und die werkseigene Ambulanz zur Weiterentwicklung von BGF eingesetzt. Weiters wurden Maßnahmen wie Betriebsvereinbarungen zu Alkohol und Drogen, kostenlose physiotherapeutische Behandlungen, Ernährungsberatungen, Sportveranstaltungen und ergonomische Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt.
Trennlinie

Borbet Austria GesmbH

Borbet Austria GesmbH Das Unternehmen misst dem Thema Gesundheit etwa mit einer umfassenden Verankerung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement und einem fixen Ansprechpartner für Gesundheit große Bedeutung zu. Die Informationsweitergabe und Partizipation der Belegschaft erfolgt u. a. durch regelmäßige Befragungen, Gesundheitszirkel und Begehungen. Bei der Entwicklung von Maßnahmen werden bestimmte Gruppen wie Lehrlinge, Frauen und Mitarbeiter mit nichtdeutscher Muttersprache berücksichtigt.
Trennlinie

Oberösterreichische Gebietskrankenkasse

Oberösterreichische Gebietskrankenkasse Seit der Durchführung des BGF-Projektes „Gesunde KassenkollegInnen (GKK)“ wird BGF in der OÖGKK gelebt. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem jährliche Abteilungs-Gesundheitsziele, Gesundheitsbriefkasten, Gesundheits- und Sportseminare, Seminarangebote zu Rauchen und Sucht sowie flächendeckende Schulung der mittleren Führungsebene. Zur Institutionalisierung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement wurde ein Steuerungsgremium dauerhaft eingerichtet.
Trennlinie

up

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR 2. WIEDERVERLEIHUNG AN:

UPM Kymmene Austria GmbH, Steyrermühl

UPM Kymmene Austria GmbH, Steyrermühl Die Angebote reichen von warmen Mahlzeiten für Schichtarbeiter, Verbesserung von Essens- und Trinkwasserqualität, Erstellung und Umsetzung eines werksweiten Hautschutz- und Hygieneplanes, Führungskräfteschulungen über neue Pausenregelungen bis hin zu baulichen Adaptierungen. Darüber hinaus wurden auch spezielle Maßnahmen für bestimmte Mitarbeitergruppen wie ältere Arbeitnehmer und Produktionsmitarbeiterinnen gestartet. Zur Weiterentwicklung der BGF werden Gesundheitszirkel, Erfahrungsaustausch durch den jährlichen Gesundheitsbericht, Mitarbeitergespräche und –befragungen herangezogen. UPM Kymmene Austria erhält das Gütesiegel zum dritten Mal.
Trennlinie

Finanzverwaltung, Region Mitte, Oberösterreich

Finanzverwaltung, Region Mitte, Oberösterreich BGF ist ein fixer Bestandteil des Regelbetriebs. Zudem ist die Nachhaltigkeit durch eine regionale Koordinatorin ebenso gesichert wie z. B. durch zwei Vernetzungstreffen pro Jahr. Zu den Maßnahmen zählten etwa Führungskräfteschulungen zum Thema Fehlzeiten und Suchtprävention, Gesundheitszirkel für Lehrlinge und ältere Arbeitnehmer sowie die Ausbildung der Mitarbeiter in der Gebärdensprache. Die Finanzverwaltung erhält das Gütesiegel zum dritten Mal.
Trennlinie

BERICHT UND DARSTELLUNG DER BETRIEBE:

Elfriede Kiesewetter, Leiterin der Abteilung Gesundheitsförderung und Vorsorgemedizin, OÖGKK Elfriede Kiesewetter, Leiterin der Abteilung Gesundheitsförderung und Vorsorgemedizin, OÖGKK

linkBericht (3.2 MB)

VORTRAG

Prof.in Dr.in Jutta Rump – Institut für Beschäftigung und Employability Prof.in Dr.in Jutta Rump – Institut für Beschäftigung und Employability

linkDownload des Vortrages (310.1 KB)

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015