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Über die Sozialversicherung


Die Philosophie der Sozialversicherung

Sozial, gerecht, sicher ....

ABC der Sozialversicherung Ein wesentliches Merkmal der Sozialversicherung und damit auch der sozialen Krankenversicherung ist das Solidaritätsprinzip.

Der Grundgedanke der Solidarität in der Krankenversicherung kann auf verschiedenen Ebenen gesehen werden.

Es gibt einen Ausgleich zwischen Gesunden und Kranken genauso wie zwischen Personen mit großem und solchen mit geringem Krankheitsrisiko, zwischen besser und schlechter Verdienenden sowie zwischen kinderreichen Familien mit einem Einkommen und Zwei-Personen-Haushalten mit Doppeleinkommen. Schließlich kommt es zu einem Solidarausgleich zwischen Aktiven und Pensionisten.

Um diesen Solidarausgleich auf breitester Basis zu sichern, ist eine gesetzliche Krankenversicherung notwendig.

Solidarität heißt auch: einkommensabhängige Beiträge, aber beitragsunabhängige Sachleistungen.

Die Beiträge in der sozialen Krankenversicherung sind nicht vom individuellen Risiko des Einzelnen abhängig, sondern - bis zu einer Obergrenze (Höchstbeitragsgrundlage) - vom Einkommen, also von der Wirtschaftskraft des Versicherten. Die Solidarität der Besserverdienenden und Gesunden sichert die Finanzierung der medizinischen Leistungen und gewährleistet die Gleichbehandlung finanziell schlechter gestellter Menschen.

In der Sozialversicherung gibt es daher keine finanziellen Schranken beim Zugang zu medizinischen Leistungen.

Zuletzt aktualisiert am 27. März 2015