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Urlaub


EU, EWR und Schweiz

EKVK Folder Ab 1.1.2006 gilt in der EU, den EWR-Ländern und der Schweiz grundsätzlich die Europäische Krankenversicherungskarte (kurz EKVK ) auf der Rückseite der e-card. Die bis dahin gültige Bescheinigung als provisorischer Ersatz für die europäische Krankenversicherungskarte" (kurz Ersatzbescheinigung) kann aber in Ausnahmefällen auch weiterhin ausgestellt werden, und zwar dann wenn Sie eine aktive e-card haben, aber aufgrund fehlender Vorversicherungszeiten die EKVK (e-card-Rückseite)  nicht aktiviert werden konnte. In diesem Fall finden Sie auf der Rückseite der e-card Sterne in den Textfeldern vor. Wenden Sie sich bitte vor der Ausreise an uns oder verwenden Sie den rechts befindlichen Link "Urlaubskrankenscheinbestellung".

Die EKVK bzw. die Ersatzbescheinigung gilt als Nachweis über das Bestehen eines Krankenversicherungsschutzes in Österreich. Sie kann in jedem der 28 EU- bzw. 3 EWR-Saaten (Island, Liechtenstein und Norwegen) und der Schweiz direkt beim Leistunsgerbringer (also z.B. Arzt) eingelöst werden.

 

Vertragsstaaten

Anders bei jenen Ländern , mit denen Österreich ein bilaterales (zweiseitiges) Abkommen in der Krankenversicherung abgeschlossen hat. Für Montenegro und die Türkei muss der entsprechende Betreuungsschein entgegen der Vorgangsweise in EU/EWR Staaten und der Schweiz zumeist  vor Beginn der ärztlichen Behandlung dem ausländischen Krankenversicherungsträger vorgelegt werden. Dort erhalten Sie eine Art "Patientenschein", erst damit ist es möglich am Aufenthaltsort Arzt, Medikamente oder ein Spital auf Kosten Ihres Krankenversicherungsträgers in Anspruch zu nehmen.

In den Ländern Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Serbien und Montenegro (NEU ab 1.7.2016) ist die Inanspruchnahem von Sachleistungen durch Vorlage der Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) möglich (keine Urlaubsbetreuungsschein notwendig!).

Achtung!

Die EKVK ist vor der Behandlung beim örtlichen Krankenversicherungsträger vorzuweisen. Sie erhalten einen "Patientenschein", den Sie dem Leistungserbringer übergeben müssen.



Wichtig!
Bei der Planung des Auslandsaufenthaltes sollten Sie bedenken, dass die Kosten einer notfalls erforderlichen Krankenbehandlung im Einzelfall überhaupt nicht oder nur teilweise durch staatliche Abkommen oder Verträge gedeckt sind.

 


Zuletzt aktualisiert am 08. Juli 2016