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Abnehmbarer Zahnersatz


Zahnersatz klein Abnehmbarer Zahnersatz sind Teilprothesen aus Kunststoff oder Metall sowie totale Kunststoffprothesen.

Bei Metallgerüstprothesen handelt es sich immer um Teilprothesen, die an vorhandenen Zähnen mittels Klammern befestigt werden und im Vergleich zu Kunststoffprothesen passgenauer angefertigt werden können.

Kunststoffprothesen sind entweder schleimhautgetragen (totale Prothesen) oder mit Klammern an noch vorhandenen Zähnen befestigt, wenn es sich um Teilprothesen handelt.

Manchmal ist es notwendig, vorhandene Zähne zu überkronen, damit die Teilprothese einen festen Halt findet. Dann spricht man von sogenannten Klammerzahnkronen, die entweder als weiße Verblendmetallkeramikkronen oder als qualitativ gleichwertige Vollgoldkronen ausgeführt werden können.

Kostenübernahme

Sowohl für Kunststoffprothesen als auch für Metallgerüstprothesen übernimmt die Kasse 75 Prozent der tariflichen Kosten*), nur 25 Prozent der Kosten sind vom Versicherten selbst zu bezahlen. Gleiches gilt für Klammerzahnkronen und Reparaturen von Prothesen.

Wenn die Kasse für einen abnehmbaren Zahnersatz bereits Kosten getragen hat, werden bei einer Neuherstellung allerdings erst frühestens nach sechs Jahren wieder Kosten von der OÖ Gebietskrankenkasse übernommen.

Ausnahme: Veränderungen des Zahnstatus machen eine vorzeitige Neuherstellung notwendig (wenn zum Beispiel ein Zahn gezogen werden musste). Die Kostenübernahmeerklärung der OÖ Gebietskrankenkasse wird vor der Anfertigung des Zahnersatzes von Ihrem Arzt veranlasst.

*) Der Zahnersatz gilt im Sinne des § 36 der Kassensatzung als unentbehrlich, wenn in einem Kiefer mindestens ein Frontzahn oder zwei Seitenzähne ersetzt werden müssen. Fehlende Weißheitszähne werden hierbei nicht mitgerechnet.

Zuletzt aktualisiert am 20. Mai 2016