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Selbstverwaltung


GKK Die österreichische Sozialversicherung - und damit auch die soziale Krankenversicherung - wird seit ihrer Errichtung nach dem Prinzip der Selbstverwaltung geführt.

Nicht der Staat, sondern Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernehmen die Verwaltung der Sozialversicherung, da sie als Beitragszahler und Versicherte selbst unmittelbar betroffen sind.

Es liegt daher in ihrem eigenen Interesse, die Sozialversicherung sparsam, kundenorientiert, unbürokratisch und sozial zu gestalten.

Was ist das

Der Staat überträgt eigene Aufgaben - wie zum Beispiel die Absicherung im Krankheitsfall - an die Betroffenen selbst. Das sind bei den Gebietskrankenkassen die Versicherten und ihre Arbeitgeber.

Die Sozialversicherungen sind Selbstverwaltungskörper. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter werden nach den Wahlen zur Arbeiter- bzw. Wirtschaftskammer entsendet. Diese Vertreter bilden zusammen die verantwortlichen Gremien der Gebietskrankenkasse - die Verwaltungskörper.

Was ist Selbstverwaltung?










Diese Gremien sind frei von staatlichen Weisungen, sie unterliegen aber der staatlichen Aufsicht und Kontrolle, etwa durch Ministerium und Rechnungshof. Die Selbstverwaltung ist daher ein gelungener Kompromiss zwischen Staat und Privat.

Die Vorteile der Selbstverwaltung

  • Entlastung der Staatsverwaltung
  • Kundennahe und unbürokratische Entscheidungen
  • Die Betroffenen sind in demokratischer Weise direkt am Management beteiligt
  • Hohe Kompetenz, da Experten aus Sozialpolitik und Wirtschaft zusammenarbeiten





Zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2016