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Nahtstellenmanagement


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Informationen zum Nahtstellenmanagement OÖ (NSM)

Mit dem Programm „Nahtstellenmanagement“ (NSM) setzen OÖGKK, Land OÖ und Ärztekammer für OÖ neue Maßstäbe in der Koordination der Versorgung von Patientinnen und Patienten: Spitäler, Alten- und Pflegeheime, mobile Dienste, Rettungsdienste und weitere 30 Anbieter von Gesundheits- und Sozialdiensten arbeiten eng zusammen, um organisatorische Grenzen zu überwinden.

Warum engagiert sich die OÖGKK in Sachen Nahtstellenmanagement?

Unser Gesundheits- und Sozialsystem wird immer leistungsfähiger. Das Fachpersonal wird spezialisierter und immer mehr Leistungen werden angeboten. An der Versorgung eines Patienten sind viele Organisationen und Fachleute beteiligt. Das heißt aber auch, dass viele Schnittstellen zu bewerkstelligen sind, um für die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen eine umfassende, lückenlose und rasche Versorgung in der Behandlung und Betreuung sicher zu stellen. Hier setzt das Nahtstellenmanagement an und arbeitet an den Übergängen zwischen dem Gesundheits- und Sozialsystem.

Voraussetzungen für ein funktionierendes Nahtstellenmanagement

Voraussetzungen dafür sind einerseits eine gemeinsame Plattform des Gesundheits- und Sozialsystems – konkret in Form der Koordinationsteams in den Bezirken und auf Landesebene – und andrerseits einheitliche Informationsweitergaben zwischen den Beteiligten, damit wichtige Informationen nicht verloren gehen. Dazu sind im NSM OÖ Projekt einheitliche Entlassungspapiere (Arztbrief, Pflegebegleitschreiben, Patientencheckliste …) entwickelt worden.

Mithilfe dieser Koordinationsteams erfolgt eine kontinuierliche, koordinierte und bedarfsgerechte Gestaltung des Gesundheits- und Sozialsystems. Dies erfolgt unter breiter Einbindung des betroffenen Fachpersonals,

  • um deren Wissen und Erfahrungen zu nützen und nicht zuletzt
  • um patientenorientierte als auch bedarfsgerechte Leistungsangebote sowie
  • praxistaugliche Problemlösungen zu entwickeln.

Diese eingerichteten Koordinationsteams sind neben Vertretungen aus dem Bezirkskrankenhaus, der Bezirkshauptmannschaft bzw. den Sozialhilfe Verbänden, den Alten- und Pflegeheimen, den mobilen Diensten, Hausarzt und etlichen mehr auch mit Vertretern der Sozialversicherung, wie den Kundenservicestellenleitungen der OÖGKK, den Netzwerk Hilfe Betreuerinnen sowie dem chefärztlichen Dienst zusammengesetzt.

Ausblick - Nahtstellenmanagement für OÖ

Das NSM Projekt startete 2013 in ganz OÖ in den Regelbetrieb. Zur Unterstützung der Mitglieder der Koordinationsteams in den Bezirken, die aus allen betroffenen Bereichen stammen, wurde ein web-basiertes EDV-Programm zum anonymen Aufzeigen von Problemfeldern und -fällen entwickelt. Dieses soll gleichzeitig auch das Lernen von anderen erfolgreichen Beispielen oder Musterlösungen ermöglichen.

Zuletzt aktualisiert am 18. Dezember 2015