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Physio-, Ergotherapie und Logopädie


Physiotherapie Physiotherapie, Logopädie und auch die Ergotherapie sind wichtige Maßnahmen zur Behandlung und Rehabilitation von kranken, behinderten und pflegebedürftigen Personen.



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Physiotherapie

(früher auch „Krankengymnastik“) ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Therapien, mit der v. a. die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll. Die Behandlungen werden von Physiotherapeuten und -innen durchgeführt. Die medizinische Notwendigkeit wird ausschließlich durch Ärzte festgestellt und auf ärztliche Überweisung verordnet, außer bei präventiven Maßnahmen.

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Ergotherapie

ist eine Therapie, die sich mit der Ausführung konkreter Betätigungen und deren Auswirkungen auf den Menschen und dessen Umwelt befasst. Beeinträchtigungen werden durch die gezielte Übung von individuell sinnvollen Tätigkeiten behandelt. Dabei nimmt die persönliche und sozio-kulturelle Bedeutung der Tätigkeit, deren Auswirkung auf die Gesundheit und deren Wechselwirkungen mit der Umwelt einen hohen Stellenwert ein.
In der Ergotherapie werden die Betätigungsbereiche Selbstversorgung (z. B. essen, sich anziehen), Freizeit (z. B. spielen, Freunde treffen, Handarbeiten) und Produktivität (z. B. einen Aufsatz schreiben, Fenster putzen) unterschieden.

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Logopädie

Vor Beginn der logopädischen Behandlung benötigt der Versicherte einen Verordnungsschein für eine logopädische Behandlung. Diese wird vom Arzt ausgestellt und muss vor der 1. Folgesitzung vom Chefarzt der Kasse bewilligt werden. Diese Krankenbehandlung kann von Vertrags- bzw. Wahllogopäden bzw. Instituten erbracht werden. 

Lese-Rechtschreibschwäche alleine wird nur im Zusammenhang mit einer zusätzlichen Diagnose als Kassenbehandlung akzeptiert.

Beispiele für weitere Behandlungsfelder: Therapie bei psychogener Sprachstörung, bei neurologischer Sprach- und / oder Funktionsstörung, bei Hörstörung, Stimmstörung /Atemstörung, Störungen, die Sprache und das Sprechen betreffen.

Eingeschränkte Funktionen - zum Beispiel nach einem Schlaganfall, Unfall oder nach einer Verletzung - können mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen wieder verbessert oder ausgeglichen werden.

Diese Therapien unterstützen die Patienten bei der Wiedererlangung ihrer individuell größtmöglichen Selbstständigkeit im Sinne einer medizinischen Rehabilitation. Sie helfen den Patienten beispielsweise, ihre Bewegungs- und Sprechfähigkeit, die Körperwahrnehmung sowie die Konzentrations- und körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern.

Bei unseren Vertragspartnern - das sind neben Krankenhaus-Ambulanzen und physikalischen Instituten auch freiberufliche  PhysiotherapeutInnen, freiberufliche ErgotherapeutInnen und freiberufliche LogopädInnen, die eine Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung besitzen - können diese Leistungen mit ärztlicher Überweisung kostenlos in Anspruch genommen werden.

Bei einem "Nichtvertragspartner" erstattet die OÖGKK 80 Prozent der Kosten, die einem Vertragspartner für die gleiche Behandlung bezahlt werden.

Zuletzt aktualisiert am 13. Mai 2015