DRUCKEN

Medizinische Rehabilitation

Eine medizinische Rehabilitation erfolgt meist stationär in einem Rehazentrum. Es gibt auch ambulante Angebote, bei denen der Patient bzw. die Patientin nach der Behandlung nach Hause fährt. Die Dauer der Reha hängt vom Gesundheitsproblem ab, in der Regel sind es mehrere Wochen. Bei stationärer Reha zahlen Patienten einen täglichen Kostenbeitrag.

Themenbild Rehabilitation

Was bedeutet medizinische Rehabilitation? 

Eine medizinische Rehabilitation soll den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern und dem Patienten wieder ein selbstständiges Leben bzw. die Rückkehr in den Beruf ermöglichen. Die Reha umfasst z. B. ärztliche und therapeutische Behandlungen, Heilbehelfe, Medikamente etc. Sie schließt meist an Spitalsaufenthalte nach schweren Krankheiten oder Unfällen an. Eine Reha ist auch bei bestimmten chronischen Erkrankungen möglich.   

Wer ist für meinen Antrag auf Rehabilitation zuständig? 

  • Erster Ansprechpartner ist Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin. Sie und Ihr Arzt füllen den Antrag gemeinsam aus.  
  • Der Antrag auf Rehabilitation muss vom zuständigen Versicherungsträger genehmigt werden.
    • Für pensionsversicherte Berufstätige und Pensionisten ist die jeweilige Pensionsversicherungsanstalt der richtige Ansprechpartner, z. B. die linkPVA.
    • Bei Reha wegen Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten entscheidet die Unfallversicherung, z. B. die linkAUVA.
    • Für alle anderen Personen ist die OÖGKK zuständig, wenn Sie bei uns versichert sind. 
    • Wenn die OÖGKK für Ihre Rehabilitation zuständig ist: Übermitteln Sie uns den Antrag auf Rehabilitation per Post, Fax, E-Mail oder persönlich in einer unserer Kundenservicestellen. In vielen Fällen übernimmt das auch der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin.  
    • Die OÖGKK überprüft, ob die notwendigen medizinischen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Wir stimmen Ihrem Antrag zu oder lehnen ihn ab.    

Welche Reha-Einrichtung kommt in Frage? Stationär oder ambulant? 

  • Die Auswahl der Einrichtung für Ihre Reha erfolgt vorrangig nach medizinischen Kriterien. Wenn vorhanden, vermittelt die OÖGKK ein Reha-Angebot innerhalb von Oberösterreich.
  • Neben stationärer Reha gibt es auch ambulante Angebote, bei denen die Patienten und Patientinnen nach der Behandlung nach Hause fahren. Ambulante Reha ist sowohl an Stelle stationärer Reha möglich als auch im Anschluss daran.
  • Die OÖGKK bietet ambulante Reha in ihren Gesundheitszentren in Linz, Wels, Steyr und Vöcklabruck an. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Stütz- und Bewegungsapparat sowie neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, multiple Sklerose).
  • Mehr Informationen zur ambulanten Reha…

Mit welchen Kosten muss ich rechnen? 

  • Bei stationärer Reha zahlen Sie pro Tag abhängig von Ihrem Einkommen einen Kostenbeitrag (Zuzahlung) von EUR 7,97 bis EUR 19,35 (Werte 2017). Dieser ist zu Beginn der Reha in der jeweiligen Einrichtung zu bezahlen. Ausnahmen gibt es für bestimmte Personen mit geringem Einkommen. Mehr Informationen… 
  • Bei ambulanter Reha ist kein Kostenbeitrag zu zahlen.   

Gilt ein Reha-Aufenthalt als Krankenstand? 

  • Ein stationärer Reha-Aufenthalt gilt immer als Krankenstand. 
  • Eine ambulante Reha ist nicht automatisch ein Krankenstand. Für eine Krankschreibung ist der behandelnde Arzt zuständig. 
Zuletzt aktualisiert am 19. April 2017