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Höhe des Krankengeldes


Das Krankengeld gebührt grundsätzlich ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit. Es beträgt bis zum 42. Tag 50 Prozent der Bemessungsgrundlage, ab dem 43. Tag erhöht es sich auf 60 Prozent der Bemessungsgrundlage. Dazu wird das sozialversicherungspflichtige Bruttoentgelt des letzten voll entlohnten Monats herangezogen.

Sonderzahlungen werden durch einen prozentuellen Zuschlag zum Krankengeld berücksichtigt. Zur Feststellung der Bemessungsgrundlage benötigt die OÖ Gebietskrankenkasse eine vom Dienstgeber ausgestellte Arbeits- und Entgeltsbestätigung.

Dies gilt auch für Personen, die neben einer bestehenden Vollversicherung eine oder mehrere geringfügige Beschäftigungen ausüben sowie für mehrfach geringfügig Beschäftigte, deren monatliches Einkommen die Geringfügigkeitsgrenze übersteigt.

Bezieher einer Leistung aus der Arbeitslosenversicherung oder nach dem Karenzgeldgesetz erhalten ein Krankengeld in der Höhe des letzten Leistungsbezuges aus dieser Versicherung.

Selbstversicherten gemäß § 19a Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) gebührt als tägliches Krankengeld ein Fixbetrag. Dieser beträgt 2016  EUR 4,98.

Zuletzt aktualisiert am 11. März 2015