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Schutzimpfungen

Krankheiten, die früher lebensbedrohend waren, konnten durch gezielte Impfprogramme ausgerottet werden. Aber die vermeintliche Sicherheit ist trügerisch, denn: In manchen Ländern tauchen diese Krankheiten wieder auf und machen natürlich vor Grenzen nicht halt.

Impfen ist eine der effektivsten Vorsorgemaßnahmen und daher wichtiger denn je.

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Warum impfen?

Viele Infektionskrankheiten werden heute unterschätzt, obwohl es bei vielen dieser Krankheiten keine wirksame Behandlung gibt. Die durch Impfung vermeidbaren Krankheiten können mit schweren Komplikationen verlaufen, eventuell bleibende Schäden verursachen und oft sogar tödlich verlaufen. Durch Schutzimpfungen können diese Risiken weitgehend vermieden werden.

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Wie schützt die Impfung?

Durch Kontakt mit abgetöteten, abgeschwächten Krankheitserregern oder deren Bestandteilen werden körpereigene Abwehrstoffe gebildet. Bei Infektionen kommt die Krankheit gar nicht oder nur abgeschwächt zum Ausbruch.

Aktive Immunisierung bedeutet, dass der Körper durch Kontakt mit dem Krankheitserreger oder durch aktive Schutzimpfung körpereigene Abwehrstoffe bildet. Das Immunsystem bildet ein "Erinnerungsvermögen" und schützt somit vor neuerlicher Erkrankung.

Passive Immunisierung bedeutet, dass bei vermuteter oder möglicher Ansteckung der Körper durch Verabreichung bereits fertiger Abwehrstoffe vor Krankheit geschützt wird. Der Vorteil der aktiven Immunisierung liegt im langanhaltenden Schutz (Jahre). Die Wirksamkeit ist im Vergleich zur passiven Immunisierung besser. Sie bewirkt ein gewisses "Training" für das Immunsystem.

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Welche Nebenwirkungen haben Impfungen?

Die meisten Impfungen werden sehr gut vertragen. Nach "Stichimpfungen" sind Rötung, Schwellung und Schmerzen im Bereich der Impfstelle möglich. Allgemeinreaktionen wie zB Fieber oder Abgeschlagenheit sind selten und klingen meist nach kurzer Zeit ab. Schwere Nebenwirkungen oder Komplikationen sind extrem selten.

Zuletzt aktualisiert am 20. Januar 2016