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Medikamente

Medikamente sind ein wichtiger Teil der ärztlichen Therapie. Der Großteil der Medikamente ist in Österreich rezeptpflichtig. Das bedeutet: Die Apotheke darf das Medikament nur abgeben, wenn es vom Arzt verordnet wurde und der Patient ein ärztliches Rezept vorlegen kann. Medikamente auf Rezept kosten meist nur die Rezeptgebühr

Titelbild Medikamente

Medikamente (Arzneimittel, Heilmittel) sind Stoffe, die auf den menschlichen Körper einwirken, um Krankheiten zu heilen oder zu verhindern. Sie können in verschiedenen Formen abgegeben werden, etwa als Tabletten, Pulver, Tropfen, Cremes, Spritzen etc. Medikamente werden entweder industriell hergestellt und in der OriginalverpackBehandlung durch Therapeuten: Überblickung verkauft oder die Apotheke stellt sie auf der Grundlage der ärztlichen Verschreibung selbst her. Diese individuell für den Patienten hergestellten Medikamente bezeichnet man als magistrale Zubereitungen. Sie werden häufig z. B. als Salben bei Hautkrankheiten eingesetzt. Welche Medikamente in Österreich auf den Markt kommen und wie viel sie kosten dürfen, ist gesetzlich streng geregelt.


Medikamente auf Rezept

Ein Großteil der Medikamente ist rezeptpflichtig. Apotheken dürfen sie nur auf Verschreibung durch einen Arzt oder eine Ärztin abgeben. Die Rezeptpflicht dient der Sicherheit des Patienten: Medikamente können nämlich unerwünschte Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben – auch dann, wenn man sie richtig anwendet. Für rezeptfreie Medikamente ist kein ärztliches Rezept notwendig.

Mit dem Rezept eines Vertragsarztes bzw. einer Vertragsärztin erhalten Sie ein Medikament in der Apotheke und bezahlen nur die Rezeptgebühr – egal, wie viel das Medikament kostet. Rezeptfreie Medikamente sind in der Regel selbst zu bezahlen. Vertragsärzte müssen beim Verschreiben von Medikamenten bestimmte Regeln einhalten. Dazu gehört auch der Einsatz von Generika, also Kopien von Originalmedikamenten, die den gleichen Wirkstoff enthalten.

 

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Zuletzt aktualisiert am 12. Juli 2018