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Zahnspange

Kieferregulierungen und Zahnspangen sind dann eine Leistung der OÖGKK, wenn sie Schäden für die Gesundheit verhindern und sie nicht ausschließlich der Kosmetik dienen. 

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Gratis-Zahnspange“ für bestimmte Kinder und Jugendliche 

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren übernimmt die OÖGKK bei schweren Kieferfehlstellungen unter bestimmten Bedingungen die ganzen Kosten für die Zahnspange. Bei Besuch eines Wahl-Zahnarztes ist eine Kostenerstattung möglich. Eine „Gratis-Zahnspange“ kann abnehmbar oder festsitzend sein. Mehr zur „Gratis-Zahnspange“...


FOLGENDE INFORMATIONEN SIND FÜR VERSICHERTE, FÜR DIE KEINE „GRATIS-ZAHNSPANGE“ IN FRAGE KOMMT:  

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Bewilligung durch die OÖGKK notwendig 

Egal ob abnehmbare oder festsitzende Zahnspange: Generelle Voraussetzung für eine Kostenbeteiligung der OÖGKK ist, dass der Therapie-Vorschlag bei der OÖGKK eingereicht und vom Chefzahnarzt bewilligt wird. Die Einreichung übernimmt meist der behandelnde Zahnarzt. Fragen Sie zur Sicherheit nach.


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Abnehmbare Zahnspange 

Sind die Voraussetzungen für die „Gratis-Zahnspange" nicht erfüllt, gilt:

  • Sie brauchen eine Bewilligung durch den Chefzahnarzt.
  • …bei Vertrags-Zahnärzten: Die OÖGKK übernimmt 70% der Kosten, das sind derzeit EUR 627,20 (Tarif 2018) pro Behandlungsjahr. 30% zahlt der Patient selbst, das sind EUR 268,80 (Tarif 2018) pro Behandlungsjahr.
  • …bei Wahl-Zahnärzten: Diese können ihr Honorar frei festlegen. Ein Preisvergleich lohnt sich daher. Wir empfehlen, einen Kostenvoranschlag einzuholen. Die OÖGKK erstattet 80 Prozent des Kassenanteiles, also derzeit EUR 501,76 (Tarif 2018) pro Behandlungsjahr zurück (Kostenerstattung). Das ist ein Fixbetrag unabhängig davon, wie viel der Wahl-Zahnarzt tatsächlich verrechnet. 

 

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Abnehmbare Zahnspange: Aufgepasst, wenn Vertrags-Kieferorthopäde gleichzeitig Wahl-Zahnarzt ist! 

Bitte beachten Sie: Manche Vertrags-Kieferorthopäden sind gleichzeitig Wahl-Zahnärzte. Wenn Ihr Kind eine abnehmbare Zahnspange bekommt und keinen Anspruch auf eine Gratis-Zahnspange hat, gelten bei diesen Vertrags-Kieferorthopäden die Bedingungen wie beim Wahl-Zahnarzt. Das heißt: Sie müssen Ihre Rechnung zur Kostenerstattung einreichen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Vertrags-Kieferorthopäden, ob er die abnehmbare Zahnspange als Vertrags-Zahnarzt oder als Wahl-Zahnarzt erbringt.   

 

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Festsitzende Zahnspange 

Sind die Voraussetzungen für die „Gratis-Zahnspange“ nicht erfüllt, gilt:

  • Sie brauchen eine Bewilligung durch den Chefzahnarzt.
  • Für eine festsitzende Zahnspange ist nur ein Kostenzuschuss von aktuell EUR 627,20 (Tarif 2018) pro Behandlungsjahr möglich. Ob es sich um einen Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden mit oder ohne Kassenvertrag handelt, spielt keine Rolle.
  • Sie müssen den Kostenzuschuss bei der OÖGKK beantragen und dafür die Rechnung einreichen. Das funktioniert ähnlich wie bei der Kostenerstattung.


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Vertragszahnarzt, Wahlzahnarzt, Kieferorthopäde:  Was sind die Unterschiede?

 

Hier gehts zum Überblicküber die einzelnen Arztgruppen in der Zahnmedizin.   

 

Bitte beachten Sie:

  • Ein Kassenvertrag für Kieferorthopädie umfasst als Leistung nur die abnehmbare oder festsitzende „Gratis-Zahnspange“ für Kinder- und Jugendliche, welche die Voraussetzungen erfüllen.
  • Bei Zahnspangen oder sonstigen Leistungen, die nicht unter Gratis-Zahnspange fallen, fragen Sie bitte im Einzelfall nach, ob die gewünschte Behandlung als Kassenleistung auf e-card möglich ist oder nicht.



Zuletzt aktualisiert am 27. Juli 2018