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Ärztementoring: Allgemeinmediziner mit Erfahrung begleiten Ärztenachwuchs

Allgemeinmediziner und Allgemeinmedizinerinnen geben Fachwissen und Erfahrung an Studierende der Medizin und Ärzte bzw. Ärztinnen in Ausbildung weiter: So funktioniert das neue Ärztementoring für Oberösterreich. Ziel des Angebots: Der Ärztenachwuchs, der während der Ausbildung fast nur mit der Spitalswelt in Berührung kommt, soll möglichst früh die Arbeit in einer Hausarztpraxis kennenlernen.

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Logo OÖGKK, Ärztekammer, Gesundes Oberösterreich


Durch das Ärztementoring kommen Jungmediziner und Jungmedizinerinnen mit erfahrenen Hausärzten und Hausärztinnen zusammen. Medizinstudenten und Ärzte in Ausbildung sollen so früh wie möglich den Alltag in einer Ordination kennenlernen und sich mit Kollegen aus der Praxis austauschen können. Ziel ist, mehr Nachwuchs für die Allgemeinmedizin bzw. den Beruf des Hausarztes zu gewinnen, um auch in Zukunft Nachbesetzungen sicherstellen zu können.

Pressekonferenz Ärztementoring











Stellen das neue Ärztementoring vor: Dr. Wolfgang Ziegler, Ärztekammer für OÖ, OÖGKK-Direktorin Dr. Andrea Wesenauer, Gesundheitslandesrätin Mag. Christine Haberlander.

Jungmediziner schon früh erreichen

Zum Ärztementoring gehören Schnuppertage in der Hausarztordination. Für Ärzte in Ausbildung gibt es zudem ein Seminarangebot mit Themen aus der Hausarztpraxis sowie zusätzlich individuelles Mentoring, bei dem diverse Fragen mit dem Betreuungsarzt besprochen werden können. Die Mentoren sind Ärzte und Ärztinnen für Allgemeinmedizin mit Kassenvertrag, die in der Regel eine Lehrpraxisbefugnis haben. Für sie gibt es außerdem eine spezielle Einschulung.

Systempartner arbeiten zusammen

Für das Ärztementoring ziehen mehrere Institutionen an einem Strang: OÖGKK, Ärztekammer für Oberösterreich, das Land OÖ als Spitalserhalter, die Oberösterreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (OBGAM) und die oberösterreichischen Krankenanstaltenträger. Dr. Andrea Wesenauer, Direktorin der OÖGKK: „Wir setzen alles daran, die hausärztliche Versorgung fit für die Zukunft zu machen. Das Ärztementoring ist nur ein Teil davon. Gleichzeitig entstehen immer mehr Primärversorgungszentren, in denen Ärzte im Team arbeiten. Die OÖGKK ist über ihre Kundenservicestellen im Dialog mit Oberösterreichs Bürgermeistern, die auch einen Beitrag zum Finden von Praxisnachfolgern leisten können. Auch mit der Johannes-Kepler-Universität in Linz gibt es eine laufende Zusammenarbeit. Vor allem aber wollen wir jungen Medizinern zeigen: Hausarzt oder Hausärztin zu sein ist nach wie ein sehr lohnender Beruf – sowohl in menschlicher als auch in finanzieller Hinsicht.“

Mehr Details in der Unterlage zu unserer heutigen Pressekonferenz.

Zuletzt aktualisiert am 28. März 2019