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Wohnsitz in einem Staat mit zwischenstaatlichem Vertrag

Sie verlegen als Pensionist Ihren Wohnsitz in einen Staat, mit dem ein zwischenstaatlicher Vertrag (bilaterales Abkommen) in der Sozialversicherung besteht. Diese Staaten sind Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien und die Türkei.

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Dabei ist folgender Ablauf zu beachten:

  • Sie geben den Wohnsitzwechsel bei Ihrer Pensionsversicherung schriftlich bekannt. Die Pensionsversicherung informiert dann die OÖGKK.
  • Die OÖGKK sendet Ihnen einen Antrag, den Sie ausgefüllt zurückschicken. Die OÖGKK übermittelt daraufhin eine Bescheinigung an Ihre ausländische Krankenkasse im Wohnortland. Durch diesen Ablauf ist gesichert, dass die OÖGKK im Ausland für die Kosten Ihrer Krankenbehandlung aufkommt. Die Krankenversicherungsbeiträge werden weiterhin von Ihrer österreichischen Pension abgezogen. 
  • Ihre e-card ist nicht mehr gültig. Sie und Ihre mitversicherten Angehörigen können sich jedoch bei einem Aufenthalt in Österreich medizinisch behandeln lassen. Dazu müssen Sie bei der OÖGKK einen Ersatzbeleg für die e-card besorgen. Ansprechpartner sind die Kundenservicestellen[2] der OÖGKK. Es gibt allerdings Leistungseinschränkungen bei einer Behandlung in Österreich. 
Zuletzt aktualisiert am 03. Februar 2017