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OÖGKK - Impfaktion endet

OÖGKK verabreichte insgesamt 11.790 Injektionen – Interesse nahm ab

Die OÖGKK wird am 29. Jänner 2010 zum letzten Mal gegen die „Neue Grippe“ impfen. Das Interesse an Injektionen gegen den Erreger – das H1N1-Virus – hat deutlich nachgelassen. Insgesamt wurden bisher rund 11.790 Erst- und Zweitimpfungen in den Dienststellen der OÖGKK verabreicht.

Die Impfung wird seit 27. Oktober 2009 für Gesundheitsberufe und seit
9. November 2009 für die Risikogruppen angeboten. Zu Beginn der Impfaktion kamen hauptsächlich Patienten mit Grunderkrankungen. Wegen der notwendigen Aufklärungsgespräche ergaben sich anfänglich längere Wartezeiten in den Impfstellen der OÖGKK. Die OÖGKK hat die Impfaktion trotz der schwer einzuschätzenden – und auch erheblich schwankenden – Nachfrage professionell und kundenorientiert abgewickelt. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen der oberösterreichischen Landesregierung hat völlig reibungslos funktioniert.

Aufgrund der seit Wochen sinkenden Nachfrage wird nun die Zahl der Impfstellen dem Bedarf angepasst. Diese Vorgehensweise wurde mit der Abteilung Gesundheit der OÖ Landesregierung abgestimmt. In allen Impfstellen der OÖGKK beispielsweise holten sich in der vergangenen Woche nur 27 Personen eine Injektion gegen die Neue Grippe. Ende Jänner wird daher im Fachambulatorium Linz Garnisonstraße und in 19 weiteren Kundenservicestellen der OÖGKK das letzte Mal gegen die Neue Grippe geimpft.

Weiterhin impfen die Sanitätsdienste der Bezirkshauptmannschaften, die Magistrate und die Kinderimpfstellen. Der jeweils aktuelle Impfplan ist auf unter dem rechts angeführten Link zu finden.

„Wir schließen uns der Meinung von Gesundheitsminister Alois Stöger an, der die Pandemie-Warnung der Weltgesundheitsorganisation in Frage stellte“, erklärt OÖGKK-Obmann Felix Hinterwirth. „Die Vorgehensweise der WHO muss überprüft werden. Natürlich braucht es Pläne für den Fall, dass sich Krankheiten rasch ausbreiten. Aber diese Pläne müssen der Bedeutung der Krankheit angemessen sein. Die neue Grippe hat sich zwar rasch verbreitet, verlief im Regelfall aber wie eine normale Grippe. Statt als WHO weltweit Alarmstufe Rot auszurufen und einen Medienhype anzufachen, wäre ein differenzierter, besonnener Umgang mit der Krankheit besser gewesen.“
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